Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 30. Mai 2018

Nach SEINEM Plan fragen

 

Nachdem David zum König über Israel gemacht wurde, suchten die Philister sofort den Kampf mit Israel. (siehe 2. Samuel 5)

Die Haltung Davids wird in diesem Kapitel sehr deutlich. Er, von Gott über das Volk Israel eingesetzt, tat das einzig richtige VOR dem Kampf.

Und David befragte den HERRN und sprach: Soll ich gegen die Philister hinaufziehen? Wirst du sie in meine Hand geben?  Und der HERR sprach zu David: Zieh hinauf, denn ich werde die Philister gewiss in deine Hand geben. (2. Samuel 5 Vers 19)

Nach dem Kampf konnte David sagen: Der HERR hat meine Feinde vor mir durchbrochen, wie ein Wasserdurchbruch. (Vers 20)

Eine solches Bewusstsein der eigenen Schwachheit und das Stützen auf Gottes Macht lässt David sicher ein schönes Vorbild für uns sein.

Doch wie schön ist es im 23. Vers  zu lesen, als die Philister wieder heraufzogen, um mit Israel zu kämpfen: Und David befragte den HERRN; und er sprach: Du sollst nicht hinaufziehen; wende dich Ihnen in den Rücken, dass du an sie herankommst…

Hätte sich David nicht auf den Erfolg und die Erfahrung des letzten Kampfes stützen können? Hätte er nicht die gleiche Taktik anwenden und einfach losziehen können?

Nein, auch bei gleichen äußerlichen Gegebenheiten fragt David WIEDER den HERRN.

Wie nötig war auch dieses Gebet vor dem Kampf. Denn Gott hatte jetzt einen anderen Plan, die Philister zu schlagen.

Wie mag Gott sich über einen David gefreut haben, der trotz seines Königtums seinen Gott als höchste Autorität anerkannte und ständig seine Abhängigkeit von IHM zeigte.

Dürfen wir nicht auch, seien es noch so kleine Entscheidungen, Gott nach seinem Plan für uns fragen? Oft entscheiden wir doch selbst, da uns Vieles bereits bekannt vorkommt und der Erfolg bei der letzten Entscheidung groß war.

Wir wollen doch von David lernen!

Komisch, oder?

Es ist doch wirklich komisch, wie schwer uns der Dienst für Gott fällt und wie energiegeladen wir an die Dinge herangehen, die wir nur für uns selbst tun.

Vor einigen Wochen erhielt ich eine E-Mail, die mich sehr nachdenklich gemacht hat. Ein Teil der Mail bestand aus dem folgenden Text.

Komisch, dass 100 Euro nach so viel aussehen, wenn Du sie der Kirche gibst, aber so wenig, wenn Du damit einkaufen willst.

Komisch, wie lange es dauert, Gott für eine Stunde zu dienen, aber wie schnell 60 Minuten Fußball vergehen.

Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können, aber wir unseren Freunden immer etwas zu erzählen wissen.

Komisch, wie schwer es ist ein Kapitel, in der Bibel zu lesen, aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu verschlingen.

Komisch, wie sich Leute auf einem Konzert um die vordersten Plätze bemühen, und sich um einen der hintersten Platze in der Kirche drangeln.

Komisch, dass wir 2 oder 3 Wochen Vorwarnung brauchen, um ein kirchliches Ereignis in unseren Plan zu bringen, ihn für andere Ereignisse aber im letzten Augenblick umändern können.

Komisch, wie schwer es Menschen fällt, die Gute Nachricht weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch weiterzuverbreiten.

Komisch, wie wir der Zeitung glauben, aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.

Komisch, wie viele auf deiner Adressenliste diese Mail nicht erhalten, weil Du Dir nicht sicher bist, dass sie an irgend etwas glauben!

Komisch?

Nein. Traurig!!!!

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