Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Juli 2018 Seite 1 von 6

Bei Gott ist nichts unmöglich

Das Wort „unmöglich” gibt es bei Gott nicht. Das Wort steht in seiner Bedeutung über dem menschlichen Verstand und ist eine Definition des Menschen!

Die Bibel ist Gottes Wörterbuch und das Wort „unmöglich“ existiert dort nicht!

…; denn bei Gott wird kein Ding unmöglich sein (Lukas 1, 37)

Der HERR Jesus, das Wort Gottes in Person, stützt diese Wahrheit, indem er in Matthäus 19, 26 sagt:“… bei Gott aber sind alle Dinge möglich.“

Oft kommt es vor, dass wir uns so lange auf unsere Anfechtungen, Ängste und Probleme konzentrieren, bis sie uns größer als unser Gott erscheinen. In dieser Situation will uns der Teufel glauben lassen, dass es Gott in diesem speziellen Fall unmöglich sein wird zu reagieren! Genau darum stellt Gott selbst die Frage in 1. Moses 18; 14 „Sollte für den HERRN eine Sache zu wunderbar sein?“

Der Feind ist hinter dem Glauben her. Er will deinen Glauben angreifen, weil er weiss, dass nur dein Glaube an Gott das Unmögliche ins Mögliche und deine Schwierigkeit in Herrlichkeit verwandeln kann! (Pastor Thomson Imonopi)

Schutz gegen HIV

Letzte Woche kam ich an einem Plakat vorbei, das vor Schutz gegen AIDS warb. Kernaussage des Plakates war: Nutze Kondome, denn diese sind immer noch der beste Schutz gegen eine HIV-Infektion.

Klar, Gott und sein Wort gelten nicht mehr. Es werden Milliarden ausgegeben, um das AIDS-Problem in Afrika zu lösen, aber die einfachste Lösung , den besten Schutz will keiner, nämlich diesen: Wie wäre es mit Gehorsam gegenüber Gottes Wort?

Aber: Wie kann ein Mensch Gott gehorsam sein?
Indem er zunächst einmal anerkennt, dass er ein Sünder ist und den Herrn Jesus als seinen Retter und Herrn annimmt und anerkennt.

DAS ist die Lösung des AIDS-Problems.

Echt Leid tragen

„Und ich weinte und trug Leid tagelang; und ich betete vor dem Gott des Himmels.“ Nehemia 1 Vers 4 Wie lag diesem Mann Gottes der Zustand der Stadt Gottes, Jerusalem, am Herzen. „Kommt und lasst uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen“ Kapital 2 Vers 17 Leid tragen war die eine Sache, etwas gegen den Zustand zu tun, eine Folge davon. „Wir wollen uns aufmachen und bauen! Und sie stärkten ihre Hände zum Guten.“ Vers 18 Und er zog noch andere mit. Was damals geschehen ist, darf auch uns heute zum Vorbild und Ansporn dienen.

Kirche und Politik

Wenn man die Schlagzeilen zum evangelischen Kirchentag verfolgt, wird man feststellen, dass sich die meisten nicht mit dem Glauben sondern mit der Politik auseinandersetzen. Das scheint also die wesentliche Botschaft der Kirche in der heutigen Zeit zu sein: Kritik an der Politik zu äußern. Weder der Apostel Paulus noch der Herr Jesus haben das getan. Denn das Reich des Herrn war damals nicht von dieser Welt (Johannes 18,36). Und der Apostel Paulus hat uns die göttliche Offenbarung weitergegeben, dass die Kirche (Versammlung, Gemeinde) nicht zu dieser Welt gehört, sondern zum Himmel (Phil 3,20; Epheser 3). Unser Augenmerk sollte daher auf den himmlischen Dingen ruhen. Uns gilt, was diese Erde betrifft: Gebt dem Kaiser, was des Kaiser’s ist.

Mit sauberen Händen vor Gott?

„Man muss mit sauberen Händen und ohne große Worte vor den Tod treten“, sagte einmal Marlene Dietrich (1901-1992), die deutsch-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. So ganz verkehrt ist dieser Satz ja nicht. Die Frage ist nur, wie man „saubere Hände“ bekommt? Die Bibel gibt eine klare Antwort: Es gibt nur einen Weg, sich „waschen“ zu lassen. Dafür reicht es natürlich nicht aus, die Hände zu waschen. Man muss sich durch das Werk des Herrn Jesus „komplett“ von den Sünden reinigen lassen. Wer Gott seine Sünden bekannt und den Herrn Jesus als Retter angenommen hat, kann sagen: „Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blut … Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen“ (Offenbarung 1,5.6).

Darüber hinaus treten wir natürlich nicht „vor den Tod“, sondern vor Gott. Da wird von denen, die Jesus nicht als Retter und Herrn angenommen haben, jede Stimme verstummen. Es wird eine unheimliche Stille sein, wenn die Toten vor dem großen weißen Thron vor dem Richter der Lebendigen und Toten stehen werden. Aber bis heute ist noch Gnadenzeit, um vom Tod ins Leben überzugehen!

Dann wird man mit dankbaren Herzen und voller Anbetung vor dem großen Gott stehen, den wir in dem Herrn Jesus, seinem Sohn, in Ewigkeit sehen werden. Viele unserer Glaubensväter und -mütter sind schon über die Schwelle des physischen Todes hinweggegangen. Für sie war es ein Heimgang.

Der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus

Das ist ein sehr schöner, wenn nicht der schönste Titel oder Name Gottes: Der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus.

Das bedeutet, dass der Herr Jesus die vollkommene Offenbarung Gottes ist. Wir sehen hier nämlich zwei Dinge in diesem Namen oder Titel verborgen: die Menschheit und die ewige Sohnschaft des Herrn Jesus.

Gott ist für den Herrn Jesus nur in seiner Stellung als vollkommener Mensch sein Gott. Nur als Mensch konnte er so von Gott und zu Gott sprechen. Er tat es am Kreuz und nach der Auferstehung gegenüber Maria am Grab. In dem Ausdruck Vater finden wir die Wahrheit seiner ewigen Sohnschaft.
Nebenbei bemerkt: der Herr redet nie davon und auch nirgendwo anders spricht die Bibel davon, dass wir gemeinsam mit ihm sagen könnten „unser Gott und Vater“. Wir können das für uns sagen, nicht aber indem wir ihn darin einschließen. Er sagt daher auch zu Maria nicht „ich fahre auf zu unserem Gott und Vater“, sondern „Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott“.
So groß und herrlich unsere Beziehung als Kinder zum Vater auch ist, wir wollen und sollten uns seiner unendlichen Größe und der Herrlichkeit seiner ewigen und vollkommenen Beziehung der Liebe zu seinem Gott und Vater immer bewusst sein und in großer Ehrfurcht davon sprechen.

Ermunterung

In der Bibel lesen wir öfter den Hinweis oder das Gebot, dass wir einander ermuntern sollen mit den Wahrheiten des Wortes Gottes. Eine Stelle möchte ich heute ins Gedächtnis rufen:

„Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen, danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein. So ermuntert nun einander mit diesen Worten.“ (1.Thessalonicher 4,16-18)

Meine Kinder freuen sich immer auf Besuch. Ich erzähle ihnen daher schon einige Tage oder Wochen vorher, wenn wir Besuch erwarten, und ihre Vorfreude zu spüren, ist sehr schön. Doch manchmal entscheidet sich das Kommen des Gastes auch erst am Tag des Besuchs. Dann frage ich meine Kinder morgens manchmal: „Wisst ihr, wer heute vielleicht kommt?“ Sie kennen dann meistens die Antwort. Letztes Mal habe ich ihnen diese Frage gestellt, weil ich vorher an den oben zitierten Vers dachte. Leider wussten meine Kinder bei diesem Mal die Antwort nicht. Liegt es vielleicht daran, dass sie gar nicht bemerken, dass ich den Herrn täglich erwarte? Wäre meine Erwatung täglich frisch, würde ihre Antwort dann nicht wie aus der Pistole geschossen kommen?

Dem Herrn Jesus nachfolgen – um jeden Preis?

„So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.“ Lukas 14 Vers 33

Dem Herr Jesus nachfolgen hat Konsequenzen.

Konsequenzen in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen, in Bezug auf den Verlauf des eigenen Lebens, in Bezug auf die Bereitschaft zu leiden, in Bezug auf den Besitz.

Der oben angeführte Vers ist die Zusammenfassung der Belehrung, die der Herr Jesus zu diesem Thema gibt.

Uns stellt sich die Frage:
Sind wir bereit, uns die Nachfolge hinter dem Herrn Jesus her etwas kosten zu lassen?
Oder noch krasser ausgedrückt: Sind wir bereit, für den Herrn Jesus alles aufzugeben?

In einem anderen Zusammenhang sagte Paulus einmal: „Ich achte alles für Verlust wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und des für Dreck achte, damit ich Christus gewinne.Philipper 3 Vers 8

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder

Lasst die Kinder zu mir kommen, wehrt ihnen nicht, … (Markus 10, 14b)

Wenn der HERR Jesus allein diese Worte sagt, dann dürfen wir sehen, dass IHM Kinder besonders am Herzen liegen. Die  Kinder haben den Erwachsenen etwas voraus. Etwas, das in den Augen des HERRN Jesus großen Wert hat.

Wenn wir einfach mal ein kleines Kind beobachten, stellen wir schnell fest, dass sie noch etwas besitzen, das wir Erwachsenen schon längst nicht mehr haben oder praktizieren. Lebenslust, Freude an den kleinen Dingen des Alltags und den Wundern, die uns umgeben und für die wir meist keinen Blick mehr haben.

Ein Kind hat tiefstes Vertrauen zu Mutter und Vater, bei denen es sich geborgen fühlt. Da ist Vorfreude auf die Spielsachen, die es sich zum Geburtstag oder zu Weihnachten gewünscht hat. Da ist jeden Tag Offenheit für alles Neue um sich herum. Den dicken Käfer, der vor ihm auf dem Weg herumkrabbelt, die lange Raupe auf dem Blatt, der Regenbogen am Himmel. Was es auch sein mag.
Können wir eigentlich noch staunen oder haben wir uns das längst abgewöhnt, weil wir meinen, alles zu wissen und für alles eine Erklärung gefunden zu haben?

Sind das nicht gerade die Wesenszüge, die wir Erwachsenen irgendwann abgelegt haben, weil man dieses oder jenes nicht mehr tut? Einfach, weil es kindisch ist und sich für jemanden, der die Kindheitsphase hinter sich hat, nicht gehört?
Im Gegensatz dazu scheinen diese Wesenszüge in Gottes Augen einen hohen Stellenwert zu haben. Sollte uns das nicht nachdenklich machen?

Wenn uns diese Verhaltensweisen und Eigenschaften eines Kindes auch heute noch kennzeichnen würden, dann würde uns der HERR Jesus sicher viel mehr bedeuten und unser Herz ausfüllen.

Nicht wir Erwachsenen sind in dieser Hinsicht offensichtlich der Maßstab - die Kinder sind es!

 

Das Grab des Gekreuzigten war leer

In einem Beitrag für die „Welt“ hat der bekannte Theologe Gerd Lüdemann noch einmal seine These verbreitet: „Das Grab des Gekreuzigten war nicht leer“. Er verweist dabei auf einen breiten wissenschaftlichen Konsens. Als ob die Wissenschaft entscheiden könne, ob das Grab leer war oder nicht.

Natürlich muss man sich dafür entscheiden, die Berichte der Evangelisten für wahr zu halten. Wer das nicht tut, hat kein sicheres Fundament mehr unter den Füßen. Wer das aber tut, wird unschwer erkennen, dass Jesus auferstanden sein muss. Wie hätte Matthäus, der sich gerade an Juden richtet, mit seiner Botschaft auch nur ein bisschen mehr als ein müdes Lächeln erreichen können, wenn nicht wahr gewesen wäre: „Als sie [die Frauen] aber hingingen, um es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da kam Jesus ihnen entgegen und sprach: Seid gegrüßt!“ (Matthäus 28,9). Jesus erschien nicht nur, er war da, als der Auferstandene. Dass die Juden den Beweis dafür lieferten, indem sie eine Wache aufstellen ließen, ist geradezu Ironie Gottes. Denn die Juden wollten das Gegenteil bezwecken, nämlich dass niemand den Leib Jesu rauben konnte. In Wirklichkeit konnten sie durch ihre Wache nur nachweisen: Christus ist wirklich auferstanden und vielen erschienen.

Wer das nicht glauben will, kann heute nicht dazu gewungen werden. Einmal wird er einem auferstandenen Christus begegnen müssen. Und was dann?

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