Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 12. Juli 2018

Mein Fürsprecher

Before the throne of God above
I have a strong and perfect plea,
A great high Priest whose Name is Love,
Who ever lives and pleads for me.
My name is graven on His hands,
My name is written on His heart.
I know that while in heaven He stands
No tongue can bid me thence depart,
No tongue can bid me thence depart.

When Satan tempts me to despair
And tells me of the guilt within,
Upward I look and see Him there
Who made an end to all my sin.
Because the sinless Savior died
My sinful soul is counted free,
For God, the Just, is satisfied
To look on Him and pardon me,
To look on Him and pardon me.

Behold Him there, the risen Lamb,
My perfect, spotless righteousness,
The great unchangeable I AM,
The King of glory and of grace.
One with Himself, I cannot die,
My soul is purchased by His blood.
My life is hid with Christ on high,
With Christ, my Savior and my God!

Charitie Bancroft

Übersetzung:

Vor Gottes Thron tritt Jesus Christ
stark und vollkommen für mich ein,
Der, dessen Name „Liebe” ist,
der ew’ge Hohepriester mein.
Mein Name steht in Seiner Hand,
ich bin geborgen immerfort,
und dank des Geistes Unterpfand
kann keiner scheiden mich von Gott.

Wenn Satan wegen meiner Schuld
Verzweiflung oft in mir entfacht,
schau’ ich auf Den, durch dessen Huld
der Sünde wurd’ ein End’ gemacht.
Da meine Schuld am Kreuz Er trug,
gelt’ ich als frei nun ewiglich.
Gott, dem Gerechten, ist’s genug:
Er sieht den Sohn, begnadigt mich.

Sieh dort das Lamm, das auferstand,
vollkommen in Gerechtigkeit.
Als der „Ich Bin” ist Er bekannt,
der Herr der Gnad’ und Herrlichkeit.
In Ihm verborgen sterb’ ich nie!
Sein Blut erkaufte mich vom Tod.
Ich leb’ mit Christus in der Höh’.
Er ist mein Heiland, Herr und Gott.

Straßenschilder in Gottes Wort

Ohne Straßenschilder gäbe es ein heilloses Durcheinander im Straßenverkehr. Wie wichtig sie sind, ist für jeden einleuchtend. Auf dem Glaubensweg wüssten wir uns auch nicht richtig zu verhalten, wenn Gott uns nicht ebenso „Straßenschilder“ aufgestellt hätte. Das hat er getan durch sein Wort. Darin gibt es Gebots-, Verbots-, Warn- und Hinweisschilder.

Es gibt einen Vers in Gottes Wort, der gleich 4 Verkehrsschilder enthält – Sprüche 4,14.15:

„Komm nicht auf den Pfad der Gesetzlosen, und schreite nicht einher auf dem Wege der Bösen.

Laß ihn fahren,…

bahnuebergang
Achtung, unbeschrankter Bahnübergang. Lass den bösen Zug fahren!

…geh nicht darauf;…

durchfahrt_verboten
Durchfahrt verboten! Geh nicht weiter! Der Weg ist nicht dein Weg.

…wende dich von ihm ab…

umleitung
Gott zeigt dir einen anderen Weg, eine Umleitung an der Gefahr vorbei.

…und geh vorbei.“

rechts
Lass den Weg links liegen und geh vorbei!

Und wenn wir doch einmal auf den falschen Weg gekommen sind, dann ruft Gott hinter uns her:

„Und wenn ihr zur Rechten oder wenn ihr zur Linken abbieget, so werden deine Ohren ein Wort hinter dir her hören: Dies ist der Weg, wandelt darauf!“ (Jesaja 30,21)

Der gute Hirte

„Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe“ (Johannes 10,11). Wie herrlich, dass wir einen Hirten haben, der uns nicht nur so gut kennt, dass Er genau weiß, wie es uns geht, sondern der sogar für uns sein Leben in den Tod gegeben hat. Ohne diesen Tod hätten wir gar nichts. Aber durch seinen Tod haben wir alles. Ihm sei ewig Dank dafür!

praktische Liebe zu unseren Glaubensgeschwistern – nicht in Worten sondern in Taten

„Hieran haben wir die Liebe erkannt, daß er für uns sein Leben dargelegt hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben darzulegen.
Wer aber der Welt Güter hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?
Kinder, laßt uns nicht lieben mit Worten, noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit. “ 1. Johannes 3,16-18

Der Maßstab in dem o.g. Vers erscheint uns vielleicht sehr hoch, weil es in unserem Leben oft ganz anders aussieht. Wir reden zwar viel, aber wenn es darauf ankommt, dann „kneifen“ wir.

Der Herr Jesus hat für uns ALLES getan, obwohl wir seine Feinde waren.

Wieviel mehr sollten wir für unsere Brüder da sein, wenn sie uns brauchen.

Großer Gott

„Wir brauchen keinen großen Glauben, sondern einen Glauben an einen großen Gott“

Hudson Taylor (1832 – 1905)

Natürlich sucht Gott bei uns Glauben und der Herr Jesus freute sich über einen großen Glauben (Matthäus 8 Vers 10), was aber Hudson Taylor sicherlich meinte ist, dass wir mit einem großen, allmächtigen Gott rechnen dürfen – in jeder Lage. Und die Größe unseres Gottes ist nicht abhängig von unserem Glauben.

Sich wichtig nehmen …

"Ich habe großen Respekt vor dem Altwerden. Aber egal, in welchem Alter: Man sollte sich nicht so ernst nehmen", sagte vor kurzem einmal jemand. Offenbar fällt es allen, die nicht mehr 16 Jahre alt sind, äußerst schwer, "alt" bzw. "älter" zu werden … Das aber könnte mit dem Nachsatz zusammenhängen: Nehmen wir uns nicht oft viel wichtiger, als wir sind? Als ob alle auf uns blickten (und dann besonders Interesse an unserer "Jugend" hätten …). Nein, wir wollen dem Herrn Jesus nacheifern, der sagen konnte: Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. Der Apostel Paulus hat Christus nachgeahmt. Und wir tun gut daran, von uns weg auf den Herrn Jesus zu sehen. Dann ist uns nicht so wichtig, was man von uns denkt, wichtiger dagegen, dass wir schlicht unsere Aufgaben ausführen, ob älter oder jünger …

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