Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 17. Juli 2018

Die Heilige Schrift

Dieses Buch enthüllt die Absichten Gottes, den Zustand des Menschen, den Weg der Erlösung, die Strafe der unbußfertigen Sünder und die Seligkeit der Gläubigen.

Seine Lehren sind heilig, seine Vorschriften bindend, seine Geschichten wahr und seine Voraussagen unumstößlich.

Lies es, um weise zu sein, und lebe danach, um heilig zu sein. Es enthält Licht, deinen Weg zu erhellen, Nahrung, dich zu erhalten, und Trost, dich zu erquicken. Es ist die Landkarte des Reisenden, der Stab des Pilgers, der Kompass des Steuermanns, das Schwert des Kriegers und das Banner des Christen. Hier wird ein Paradies aufgeschlossen, der Himmel geöffnet und dem Tode die Macht genommen.

Christus ist der hohe Gegenstand desselben, unser Heil seine Absicht und die Verherrlichung Gottes sein Endziel. Es sollte unser Denken erfüllen, das Herz regieren und die Füße leiten.

Lies es langsam, lies es unter Gebet! Es ist eine Quelle des Reichtums, ein Strom der Freude. Es ist dir zum Leben gegeben; es umschließt die höchste Verantwortung, wird die größte und kleinste Arbeit belohnen und alle verdammen, die mit seinem heiligen Inhalt nicht Ernst machen.

John Nelson Darby (1800-1882)

Und Er nahm ihn doch mit

Petrus, der Jünger des Herrn, der seinen Herrn von Herzen liebte, überschätze sich selbst. „Wenn auch alle Anstoß nehmen werden, ich aber nicht. … Er aber beteuerte über die Maßen: Wenn ich mit dir sterben müsste, werde ich dich nicht verleugnen“ (Mk 14, 29.31)

Ich möchte gar nicht über Petrus reden, sondern über den Herrn Jesus. Was tat der Herr daraufhin? Er setzt Petrus nun nicht etwa beiseite, sondern nimmt ihn doch mit nach Gethsemane, im Garten gesondert mit Jakobus und Johannes, und teilt mit ihm die Empfindungen Seines Herzens (Mk 14,33.34).

Er nahm ihn doch mit, obwohl Er wusste, dass Petrus einschlafen würde! So handelt unser Herr! Wie oft handelt Er auch so mit mir, wenn ich unter Selbtüberschätzung leide oder andere Fehler habe – Er nimmt mich doch immer wieder mit und zeigt sich mir, öffnet mir den Blick für Seine Herrlichkeit, Seine Liebe, Seine Leiden. Es ist einfach wunderbar, einen solchen Herrn zu haben!

„Preist den Herrn! Denn er ist gut, denn seine Güte währt ewig. Der unser gedachte in unserer Niedrigkeit, denn seine Güte währt ewig“ (Ps 136,1.23).

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und seine Frauen neigten sein Herz.“

„sein Herz war nicht ungeteilt mit dem HERRN, seinem Gott.“

„weil er sein Herz von dem HERRN, dem Gott Israels, abgewandt hatte.“ 1. Könige 11 Verse 3,4 und 9

Erst werden wir auf etwas aufmerksam, was uns gut gefällt und mit dem wir uns beschäftigen. Dann beansprucht es einen mehr oder weniger großen Raum in unserem Leben. Und schließlich nimmt es uns ganz in Beschlag.

Salomo, der so gut angefangen hat, ist uns ein warnendes Beispiel.

Ehrfurcht vor Gottes Wort

Im Mittelpunkt des 8. Kapitels des Buches Nehemia steht das Buch des Gesetzes – angewandt für uns: das Wort Gottes. Das ganze Volk versammelte sich, um aus dem Buch des Gesetzes zu hören. Schön dabei ist es, zu sehen, mit welcher Haltung sie das Wort hörten:

„Und Esra öffnete das Buch vor den Augen des ganzen Volkes, denn er ragte über dem ganzen Volke empor; und als er es öffnete, stand das ganze Volk auf“ (Nehemia 8,5).

Das ist eine Haltung, die sich auch für uns geziemt. Als Kind habe ich häufig und zu recht die Ermahnung meines Vaters gehört, ich möge still sein, wenn er das Wort Gottes aufschlug. Wenn wir die Bibel öffnen, redet Gott direkt zu uns. Das sollte Grund genug sein für uns, „Haltung anzunehmen“ – nicht aus Angst vor Gott, sondern aus Ehrfurcht vor Ihm und Seinem Wort. Bringen wir das auch unseren Kindern bei, durch Vorbild und – wenn nötig – durch Worte.

Aber auf diesen will ich blicken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist, und der da zittert vor meinem Wort.“

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