Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 18. Juli 2018

tägliche Sorgen

Jeder von uns hat so seine Sorgen. Mal kleine, mal auch richtig große Sorgen. Sorgen, die die Familie betreffen, Sorgen, die die Gesundheit betreffen, Sorge um den Arbeitsplatz, Sorgen wegen Schwierigkeiten in der örtlichen Versammlung (Gemeinde).

Auch Paulus hatte Sorgen. Wenn man 2. Korinther 11 die Verse 23 bis 28 liest, bekommt man einen Eindruck davon. „…außer dem Sonstigen, noch das, was täglich auf mich andringt: die Sorge um alle Versammlungen.“

Die Frage ist, was machen wir mit unseren Sorgen? „Fressen“ wir sie in uns hinein? Versuchen wir selbst, eine Lösung zu finden? Resignieren oder verzweifeln wir?

Oder: „Indem ihr all eure Sorgen auf ihn werft; denn er ist besorgt für euch (ihm liegt an euch).“ 1.Petrus 5 Vers 7

Dem großen Gott im Himmel liegt etwas an dir und an mir! Ist das nicht Trost bei allen Sorgen?

Mit zweierlei Maß

„Zweierlei Gewichtssteine, zweierlei Epha, sie alle beide sind dem Herrn ein Gräuel“ (Spr. 20,10)

In diesem Punkt fallen wir sehr schnell, was die Beurteilung sowohl des eigenen Handelns als auch das unserer Mitgeschwister betrifft.

Sünde im unserem eigenen Leben reden wir klein und finden entschuldigende Umstände – bei unseren Mitgeschwistern wird jedes Vergehen auf die Goldwaage gelegt und mit anderem Maß beurteilt. Zweierlei Maß ist für den Herrn ein Gräuel!

Die Ausführungen eines unbekannten oder uns nicht so sympathischen Bruders beurteilen wir scharf und unbarmherzig, aber bei einen geschätzten und bekannten Bruder finden wir gute und vielleicht berechtigte Gründe, um ein nicht ganz sauber ausgeführtes Wort zu entschuldigen. Auch hier: Zweierlei Maß ist für den Herrn ein Gräuel!

„Denn der Verkehrte ist dem Herrn ein Gräuel, aber sein Geheimnis ist bei den Aufrichtigen“ (Spr. 3,32)

Brauchbar für Gott

In 1.Timotheus Kapitel 1 beschreibt Paulus sein früheres Leben mit folgenden Schlagwörtern: Lästerer, Verfolger, Gewalttäter, erster Sünder.

In Apostelgeschichte 9 wird beschrieben, wie der Herr Jesus in das Leben des damalige Saul eingegriffen hat: „Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel; und auf die Erde fallend, hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst.“ Aposelgeschichte 9 Verse 3 und 4

Paulus (damals noch Saulus) wusste von diesem Zeitpunkt etwas davon, dass: „Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten.“ 1. Timotheus 1 Vers 15

Das Ergebnis war: „Dieser ist mir ein auserwähltes Gefäß, meinen Namen zu tragen sowohl vor Nationen als Könige und Söhne Israels. Denn ich werde ihm zeigen, wie vieles er für meinen Namen leiden muss.Apostelgeschichte 9 Versre 15 und 16

So wurde Saulus, der Sünder zu Paulus, dem brauchbaren Mann für Gott.

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