Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 24. Juli 2018

Das Grab des Gekreuzigten war leer

In einem Beitrag für die „Welt“ hat der bekannte Theologe Gerd Lüdemann noch einmal seine These verbreitet: „Das Grab des Gekreuzigten war nicht leer“. Er verweist dabei auf einen breiten wissenschaftlichen Konsens. Als ob die Wissenschaft entscheiden könne, ob das Grab leer war oder nicht.

Natürlich muss man sich dafür entscheiden, die Berichte der Evangelisten für wahr zu halten. Wer das nicht tut, hat kein sicheres Fundament mehr unter den Füßen. Wer das aber tut, wird unschwer erkennen, dass Jesus auferstanden sein muss. Wie hätte Matthäus, der sich gerade an Juden richtet, mit seiner Botschaft auch nur ein bisschen mehr als ein müdes Lächeln erreichen können, wenn nicht wahr gewesen wäre: „Als sie [die Frauen] aber hingingen, um es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da kam Jesus ihnen entgegen und sprach: Seid gegrüßt!“ (Matthäus 28,9). Jesus erschien nicht nur, er war da, als der Auferstandene. Dass die Juden den Beweis dafür lieferten, indem sie eine Wache aufstellen ließen, ist geradezu Ironie Gottes. Denn die Juden wollten das Gegenteil bezwecken, nämlich dass niemand den Leib Jesu rauben konnte. In Wirklichkeit konnten sie durch ihre Wache nur nachweisen: Christus ist wirklich auferstanden und vielen erschienen.

Wer das nicht glauben will, kann heute nicht dazu gewungen werden. Einmal wird er einem auferstandenen Christus begegnen müssen. Und was dann?

Die Gerüchteküche

Wer kennt sie nicht, die Gerüchteküche. Darin gibt es auch viele christliche Köche.

Wie dort gekocht wird, beschreibt das folgende englische Lied auf humorvolle aber ebenso schonungslose und warnende Weise (freie Übersetzung weiter unten).

„Dies sind die Dinge, die ihr tun sollt: Redet die Wahrheit einer mit dem anderen; … und sinnt keiner auf das Unglück des anderen in euren Herzen, … ; denn dies alles hasse ich, spricht der Herr“ (Sacharja 8,16-17).

The rumor mill

Let me tell you a story about a local enterprise
There’s one in every town, no matter what its size
It doesn’t turn a profit, or bring in any revenue
It’s good for one thing and that’s the damage it’ll do

It’s called…

Chorus:

The rumor mill
Oh yeah, the rumor mill
If it can be twisted, you can be sure that it will
‚Cause there ain’t nothing sacred, none at all
At the rumor mill, the rumor mill

The people that work there are all volunteers
The only qualification is a mouth and two big ears
If the story’s not clear enough, well that’s ok
They’ll just doctor it up and then send it on its way
It doesn’t matter who’s involved or who it is gonna hurt
As long as folks are listenin‘ they’ll keep shovlin‘ dirt at…

Repeat Chorus

The rumor mill, manufacturing lies
The rumor mill, where the truth is disguised
The rumor mill, where reputations are crushed
The rumor mill, and where nothing is hushed
If it can be twisted, you can be sure that it will
‚Cause there ain’t nothing sacred, none at all
At the rumor mill, oh yeah, the rumor mill

Now you listen my children to this warning I make
You’ve got a lot to lose, there’s a lot here at stake
The Bible plainly states „You’re gonna reap what you sow“
And „You’ll be shown mercy by the mercy you show“
So shut your mouth and ask your friends to kindly do the same
Or you’ll wind up as victim with no one else to blame…

Chorus:

The rumor mill
Oh yeah, the rumor mill

(Bill Gaither)

 

Freie Übersetzung:

Lasst mich eine Geschichte erzählen von einem lokalen Unternehmen,
Das gibt es in jeder Stadt, wie groß auch immer.
Es macht keinen Gewinn und liefert auch keinen Ertrag.
Es ist nur für eine einzige Sache gut, und das ist der Schaden, den es anrichtet.

Man nennt es…

(Refrain)

Die Gerüchteküche
Oh ja, die Gerüchteküche!
Wenn etwas verdreht werden kann, kannst du dir sicher sein: es wird verdreht,
Denn es ist nichts heilig, überhaupt nichts,
bei der Gerüchteküche, der Gerüchteküche.

Die Leute, die da arbeiten, sind alles Ehrenamtliche,
Die einzige benötigte Qualifikation ist ein Mund und zwei große Ohren.
Wenn die Story nicht klar genug ist, macht nichts:
Sie frisieren sie einfach und schicken sie dann auf den Weg.
Es ist egal, wen sie betrifft oder wen sie verletzen wird,
Solange die Leute sie hören, werden sie weiter Dreck schaufeln bei…

(Refrain)

Der Gerüchteküche
Oh ja, der Gerüchteküche!

Die Gerüchteküche, sie stellt Lügen her.
Die Gerüchteküche, wo die Wahrheit verschleiert wird.
Die Gerüchteküche, wo der Ruf ruiniert wird.
Die Gerüchteküche, wo nichts verschwiegen wird.
Wenn etwas verdreht werden kann, kannst du dir sicher sein: es wird verdreht,
Denn es ist nichts heilig, überhaupt nichts,
bei der Gerüchteküche, oh ja, der Gerüchteküche.

Nun hört auf meine Warnung, meine Kinder,
Du hast viel zu verlieren, es steht viel auf dem Spiel!
Die Bibel sagt ganz klar: „Du wirst ernten, was du sähst“
Und „Barmherzigen wird Barmherzigkeit zuteil werden.“
So halte deinen Mund und bitte deine Freunde, dir gleich zu tun,
Oder du wirst als Opfer enden, und niemanden mehr aufziehen können in

(Refrain)

Der Gerüchteküche
Oh ja, der Gerüchteküche!

Gebet nur bis zur Decke?

Du hast dich in eine Wolke gehüllt, so dass kein Gebet hindurchdrang.“ Klagelieder 3 Vers 44

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Was irgend ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben.“ Johannes 16 Vers 23

Vielleicht kommt es uns machmal so vor, als würden unsere Gebete nicht bei Gott ankommen. Und wenn man den Vers aus Klagelieder liest, könnte uns das eine Bestätigung sein. Aber der Einzige, der jemals erfahren hat, dass sein Gebet kein Gehör fand, war Jesus Christus. Als er am Kreuz hing und die Frage stellte: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“, bekam er keine Antwort.

Es kommt natürlich darauf an, wie wir beten. Wenn wir mit dem Gedanken beten, dass Gott uns sowieso nicht hört und schon gar nicht erhört, dann brauchen wir auch nicht auf eine Antwort zu warten.

Aber grundsätzlich gilt die Zusage aus dem Johannes-Evangelium. Wenn wir zu Gott beten, dann hört er. Wie er das Gebet erhört, das ist seine Sache. Aber wir dürfen sicher sein, dass er uns hört und uns das gibt, was für uns gut ist.

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