Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 25. Juli 2018

Dem Herrn Jesus nachfolgen – um jeden Preis?

„So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.“ Lukas 14 Vers 33

Dem Herr Jesus nachfolgen hat Konsequenzen.

Konsequenzen in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen, in Bezug auf den Verlauf des eigenen Lebens, in Bezug auf die Bereitschaft zu leiden, in Bezug auf den Besitz.

Der oben angeführte Vers ist die Zusammenfassung der Belehrung, die der Herr Jesus zu diesem Thema gibt.

Uns stellt sich die Frage:
Sind wir bereit, uns die Nachfolge hinter dem Herrn Jesus her etwas kosten zu lassen?
Oder noch krasser ausgedrückt: Sind wir bereit, für den Herrn Jesus alles aufzugeben?

In einem anderen Zusammenhang sagte Paulus einmal: „Ich achte alles für Verlust wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und des für Dreck achte, damit ich Christus gewinne.Philipper 3 Vers 8

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder

Lasst die Kinder zu mir kommen, wehrt ihnen nicht, … (Markus 10, 14b)

Wenn der HERR Jesus allein diese Worte sagt, dann dürfen wir sehen, dass IHM Kinder besonders am Herzen liegen. Die  Kinder haben den Erwachsenen etwas voraus. Etwas, das in den Augen des HERRN Jesus großen Wert hat.

Wenn wir einfach mal ein kleines Kind beobachten, stellen wir schnell fest, dass sie noch etwas besitzen, das wir Erwachsenen schon längst nicht mehr haben oder praktizieren. Lebenslust, Freude an den kleinen Dingen des Alltags und den Wundern, die uns umgeben und für die wir meist keinen Blick mehr haben.

Ein Kind hat tiefstes Vertrauen zu Mutter und Vater, bei denen es sich geborgen fühlt. Da ist Vorfreude auf die Spielsachen, die es sich zum Geburtstag oder zu Weihnachten gewünscht hat. Da ist jeden Tag Offenheit für alles Neue um sich herum. Den dicken Käfer, der vor ihm auf dem Weg herumkrabbelt, die lange Raupe auf dem Blatt, der Regenbogen am Himmel. Was es auch sein mag.
Können wir eigentlich noch staunen oder haben wir uns das längst abgewöhnt, weil wir meinen, alles zu wissen und für alles eine Erklärung gefunden zu haben?

Sind das nicht gerade die Wesenszüge, die wir Erwachsenen irgendwann abgelegt haben, weil man dieses oder jenes nicht mehr tut? Einfach, weil es kindisch ist und sich für jemanden, der die Kindheitsphase hinter sich hat, nicht gehört?
Im Gegensatz dazu scheinen diese Wesenszüge in Gottes Augen einen hohen Stellenwert zu haben. Sollte uns das nicht nachdenklich machen?

Wenn uns diese Verhaltensweisen und Eigenschaften eines Kindes auch heute noch kennzeichnen würden, dann würde uns der HERR Jesus sicher viel mehr bedeuten und unser Herz ausfüllen.

Nicht wir Erwachsenen sind in dieser Hinsicht offensichtlich der Maßstab - die Kinder sind es!

 

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