Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: August 2018 Seite 2 von 5

Endstation Tod? oder Fortsetzung folgt…

Als ich heute einem älterem Herrn ein Traktat mit dem o.g. Titel übereichte, wollte er es mir mit der Bemerkung „Brauch ich nicht, ich bin doch schon halbtot!“ zurückgeben. Auf meine Antwort „Dann sollten Sie es erst recht lesen.“ steckte er es lächelnd ein. Ich wünsche, dass er es auch gelesen hat.

Fortsetzung folgt … in der Ewigkeit! Das sagt die Bibel ganz klar.

„Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ Hebräer 9 Vers 27

oder:

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Wer an ihn (den Sohn Gottes) glaubt, wird nicht gerichtet.“ Johannes 3 Vers 16 + 18

Wenn schon alte Menschen die Frage nach dem DANACH nicht beantworten (wollen), warum sollten sich dann junge Menschen, die doch scheinbar noch so viel Zeit haben, darüber Gedanken machen?

DARUM: „Nur ein Schritt ist zwischen mir und dem Tod!1. Samuel 20 Vers 3

Und auch, wenn die Menschen vorgeben, sich keine Gedanken zu machen, wissen sie ganz genau, dass nach dem Tod nicht alles aus ist. Sie wollen es nur nicht wahrhaben. Sie verdrängen den Gedanken mit allen Mitteln. „Auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegtPrediger 3 Vers 11

Wie gut, wenn man weiß, wie die Fortsetzung aussieht.

Auge um Auge

„Der alte Grundsatz „Auge um Auge“ macht schließlich alle blind.“ Das ist eine interessante – wenn auch auf die soziale und politische Situation Amerikas bezogene Aussage von Martin Luther King (1929-1968). Aber wenn man einmal darüber nachdenkt, ist viel Wahres daran.

Und doch: Verhalten wir uns unseren Mitgläubigen nicht viel zu oft nach diesem Gesetz: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wir gönnen ihnen höchstens das, was wir selbst haben. Und darüber hinaus: Wir kommen an der ersten Stelle, oder? „Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?“ (1. Kor 6,7). Eine Anregung auch für unsere Tage …

Vergeudung

"Die größte Vergeudung unseres Lebens besteht in der Liebe, die nicht gegeben wurde", sagte einmal Elsa Brändström (1888-1948), eine bekannte schwedische "Philanthropin". Sie hat es nicht aus christlicher Überzeugung gesagt. Aber ist daran nicht viel Wahrheit? Liebe ist ein Motor, den man vermehrt, wenn man ihn ausgibt – das widerspricht jedem Naturgesetz. Gott hat uns ein ganzes "Kapitel" gegeben – 1. Korinther 13 – um uns auf diesen Beweggrund jedes Dienstes hinzuweisen. Wie oft hätten wir in Liebe handeln können, und haben es nicht getan. Wie oft hätten wir Liebe weitergeben, anderen helfen können, und wir haben diese Chance verpasst. Und damit viel Energie vergeudet, statt in Liebe Ungläubigen zu dienen und sie auf unseren Herrn Jesus Christus hinzuweisen, oder Gläubigen zu dienen und sie zu ermutigen, zu trösten, zu ermahnen. "Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, blebit in Gott und Gott in ihm" (1. Johannes 4,16).

Saat und Ernte

„Wind säen sie, und Sturm ernten sie.“
Hosea 8 Vers 7.

Dieser Satz aus Hosea 8 enthält auch für das tägliche Leben eine Warnung. Bedenken wir bei dem was wir tun und sagen immer, was es für Folgen haben könnte? Oder nehmen wir die Folgen billigend in Kauf?

Haben wir vielleicht schon mal mit dem Feuer gespielt? Und einen Waldbrand geerntet? Seien wir uns bewusst: „“Gott lässt sich nicht spotten, denn was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten.“ Galater 6,7

Und seid dankbar!

"Ich gehöre zu denen, die nicht nur in die Kirche gehen, wenn sie von Gott etwas wollen, sondern auch, um sich bei ihm zu bedanken", sagte kürzlich einmal Philipp Rösler (*1973), der deutsche Bundeswirtschaftsminister. Wie ist es denn mit uns? Beten wir nur dann, wenn wir etwas von Gott "brauchen", oder beten wir deshalb, weil uns an der Gwmeinschaft mit Ihm liegt, weil wir ausreichend Grund haben, Ihm auch zu danken? Wir dürfen Gott alles sagen! Aber wir sollten das Gebet als Ausdruck unseres bewussten abhängig seins von Ihm verstehen, als Gelegenheit, Ihn nicht nur zu bitten, sondern in Dankbarkeit alles das zu erwähnen, was Er uns schon geschenkt hat.
"Und seid dankbar" (Kol 3,15).

Gott schreibt

Zur Zeit des Alten Testaments schrieb Gott mit dem Finger auf Tontafeln das auf, was er seinem Volk mitteilen wollte.

„Und er gab dem Mose, als er auf dem Berg Sinai mit ihm ausgeredet hatte, die zwei Tafeln des Zeugnisses, Tafeln von Stein, beschrieben mit dem Finger Gottes.“ 2. Mose 31 Vers 18

„Und die Tafeln waren das Werk Gottes, und die Schrift war die Schrift Gottes, eingegraben in die Tafeln.“ 2. Mose 32 Vers 16

Als der Herr Jesus hier auf der Erde lebte, schrieb er mit dem Finger etwas in den Staub des Bodens.

„Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.“ 

„Und wiederum bückte er sich nieder und schrieb auf die Erde.“ Johannes 8 Verse 6 und 8

Für uns hat Gott etwas aufschreiben lassen.

„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt.“ 2. Timotheus 3 Vers 16

 

Ich hab‘ genug, weil Dich ich habe…

Ich musste gerade an dieses Lied denken. Stellt sich die Frage, ob wir jede Strophe, jeden Satz wirklich von Herzen mitsingen könnten…

Du, Herr, bist mein, o welche Gnade!
O welche Huld, ich bin jetzt Dein!
Was könnt‘ auf meinem Pilgerpfade
Noch köstlicher, noch höher sein?
Was mich erfreut, was mich erquicket,
In Dir mein Glaube stets erblicket.

Du bist am Kreuz für mich gestorben,
Dort nahmst Du meine Stelle ein.
Dein Blut hat völlig mich erworben,
Mit Leib und Seele bin ich Dein.
Dein Sklave sein ist größre Ehre,
Als König über Land und Heere.

Ich hab‘ genug, weil Dich ich habe,
Mein Geist frohlocket inniglich.
Wo findet eine solche Gabe
Auf Erden und im Himmel sich?
Mein Herz, zu groß für alle Dinge,
Zu klein, als daß es Dich umfinge.

Ich ruhe jetzt in Deiner Liebe,
Die all‘ Erkenntnis übersteigt,
Genieße ihre süßen Triebe,
Die mein Verstand hier nie begreift.
Doch ob ihr Meer ich nicht ergründe,
Du bist der Fels, wo Ruh‘ ich finde.

O Dank Dir, Jesu, Ruhm und Ehre
Gebühren Dir, nur Dir allein.
Dir ganz zu leben ich begehre,
Mein ganzes Herz nur Dir zu weihn,
Damit selbst in den schwersten Proben
An mir Dein Name werd‘ erhoben.

Carl Friedrich Wilhelm Brockhaus (1822-1899)

Beginn der Sommerzeit

Morgen beginnt die Sommerzeit. Abends ist es wieder länger hell, so dass wir die Abendsonne genießen können.

„Ein Sonnenstrahl reicht hin, um viel Dunkel zu erhellen“

Als der Herr Jesus auf diese Erde kam, war er das Licht. Doch wir lesen: „Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.“ Johannes 1 Vers 5. Die Menschen wollten ihn nicht.

Heute ist die Finsternis immer noch genauso groß. Ein Großteil der Menschen wollen immer noch nichts von Jesus Christus wissen. Und jetzt haben wir die Aufgabe, ein Lichtstrahl für unseren Heiland zu sein.

„Ihr seid das Licht der Welt.“
„Ebenso laßt euer Licht leuchten vor den Menschen.“ Matthäus 5 Verse 14 und 16

Ein Leben, in dem man etwas von unserem Heiland sehen kann, kann so ein Sonnenstrahl sein.

Ein Sonnenstrahl möchte ich sein,
zum leuchten ist niemand zu klein.

Wie kann ich das machen?
Kann singen und lachen.
Für Jesus will fröhlich ich sein.

Das Gute nur sagen,
mich immer vertragen,
für Jesus will freundlich ich sein.

Will danken und loben
den Vater da droben.
Für Jesus will dankbar ich sein.

Margret Birkenfeld

Tage religiöser Orientierung

„Tage religiöser Orientierung bieten Freiraum, ausserhalb des Schulalltags zusammen mit den MitschülerInnen Fragen der eigenen Lebensorientierung und Sinnfindung zur Sprache zu bringen…“
Die Veranstaltung mit dem o.g. Inhalt wird in den nächsten Wochen an Schulen angeboten.

Der „Sinn des Lebens“, „Orientierung für unser Leben“ und Fragen in diese Richtung beschäftigen uns alle. Aber wo finde ich wirklich eine befriedigende Antwort darauf? Doch allein in der Bibel. Wenn wir mit dem aufrichtigen Wunsch, Antworten auf die Fragen nach dem wirklichen Sinn des Lebens zu finden, die Bibel lesen, werden wir nicht enttäuscht. Dazu brauchen wir allerdings keine bestimmten Tage, sondern können es immer tun.
Die Eröffnung deines Wortes erleuchtet, gibt Einsicht den Einfältigen.Psalm 119 Vers 130

Und, wir haben immer einen Ansprechpartner, mit dem wir diese Fragen besprechen können. Gott hat ein offenes Ohr für uns und will uns genau auf die Textpasagen „stossen“, die Antwort geben.

Ein hoher, aber richtiger Maßstab

Aber was irgend mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Verlust geachtet; ja wahrlich, ich achte auch alles für Verlust wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck achte. (Philipperbrief, Kapitel 3 Vers 7-8).

Ein hoher Maßstab, ein hoher Anspruch, der uns da begegnet. Hier schreibt Paulus, der Apostel, und erzählt von dem, was er vorher hatte, bevor er Christus kennenlernte und was ihm das nachher bedeutete: Verlust und Dreck. Dabei hatte Paulus eine steile Karriere vor sich und war ein sehr angesehener und bedeutender Mann in seinem Land gewesen.

Gibt es jemand unter uns, der reinen Gewissens sagen kann, dass er alles außer Christus für Dreck achtet? Dass alles, was wir uns sonst so erlauben, an Freizeitgestaltung, Hobbies etc., Verlust für uns bedeutet? Wohl nicht. Aber sollte dann der Maßstab geringer gesetzt werden? Wohl auch nicht, denn dann würde die Ermahnung und Ermunterung, so zu sein, geringer werden. Gott stellt uns daher Paulus als Vorbild vor, das wir nachahmen dürfen.

Sicher spüren wir, dass wir weit, sehr weit, dahinter zurückbleiben. Aber wenn wir dieses Kapitel 3 des Philipperbriefes häufig lesen, wird es vielleicht segensreiche Spuren bei uns hinterlassen. Eins ist sicher: Es kommt der Zeitpunkt, da wir von allem, was in unserem Leben nicht Christus war, sagen werden: Es war Verlust.

Seite 2 von 5

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén