Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 1. August 2018

Guten Appetit

Man ist, was man isst.

Bei Timotheus sah das so aus:

So wirst du ein guter Diener Christi Jesu sein, aufgezogen (genährt) durch die Worte des Glaubens und der guten Lehre, der du genau gefolgt bist.“ 1. Timotheus 4 Vers 6

Auch Jeremia hatte verstanden, was gute Nahrung für ihn war:

„Deine Worte waren vorhanden, und ich habe sie gegessen, und deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens.“ Jeremia 15 Vers 16

Bei Hesekiel wird es noch deutlicher:

„Und er sprach zu mir: Menschensohn, iss was du findest; iss diese Rolle, und geh hin, rede zu dem Haus Israel. Und ich öffnete meinen Mund, und er gab mir diese Rolle zu essen. Und er sprach zu mir: Menschensohn, speise deinen Bauch und fülle deinen Leib mit dieser Rolle, die ich dir gebe. Und ich aß sie, und sie war in meinem Mund süß wie Honig.“ Hesekiel 3 Verse 1 bis 3

Ein guter Diener Jesu Christi, ein freudiger Christ oder ein Genießer an Gottes Wort – was bist Du durch das, was Du isst?

Nichts mehr zu verlieren

Am Donnerstag sind zwei Schwerverbrecher aus dem Gefängnis ausgebrochen. „Auf der Flucht sind zwei Männer, die ihr erwachsenes Leben in Zellen und auf Gefängnishöfen verbracht haben: Michael H., 50, und Peter Paul M., 46. Ihre Verbrechen: Geiselnahme und Mord. Ihre Urteile: lebenslänglich. Ihre Aussichten auf ein normales Leben: nahe null. Akuter Zustand: nichts zu verlieren.“

Schecklich so ein Leben. Egal was passiert, es ändert sich nichts mehr an der Leben-Situation. Für immer alles verspielt.

Ob den Menschen, die ohne Gott in dieser Welt leben, bewußt ist, dass es ihnen genauso geht? Wenn sie einfach so weitermachen, dann haben sie nichts mehr zu verlieren – sie haben nämlich schon alles verloren. Und auch, wenn sie versuchen mit eigenen Anstrengungen etwas zu ändern – keine Chance. „wer aber nicht glaubt (an Jesus Christus Gottes Sohn als Retter) ist schon gerichtet. … Wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ Johannes 3 Verse 18 und 36  

ABER: Die Menschen haben alles zu gewinnen! „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Soh n gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. … Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet. … Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben.Johannes 3  Verse 16,17 und 36 

Es kann es sein, dass es für manchen auf dieser Erde keine Änderung der Lebens-Situation mehr gibt. Aber er ist gerettet für die Ewigkeit.

Das Angebot gilt für jeden (auch für die beiden Ausbrecher). Nimm es heute an wenn du es noch nicht getan hast!

Wie dankbar können alle die sein, die Jesus Christus als ihren Heiland „gefunden“ haben. IHN werden sie nie mehr verlieren.

Mut machen

„Jesus sprach: Seid guten Mutes, ich bin es; fürchtet euch nicht!“ Matthäus 14 Vers 27

Seid guten Mutes – Es gibt Situationen, da fehlt uns der Mut oder da sinkt der Mut. Dann können wir diesen mutmachenden Zuruf gut gebrauchen.

Ich bin es – In Notsituationen kann es sein, dass uns der Blick für den Herrn Jesus fehlt. Dann ruft uns der Heiland liebevoll zu, dass er da ist.

Fürchtet euch nicht – Manchmal gibt es wirklich Grund, sich zu fürchten. Dann erinnert uns unser Hirte daran, dass wir keine Furcht zu haben brauchen, weil er die Situation voll im Griff hat.

 

Wir fliegen dahin

Schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin. Psalm 90,10

„Raserei im dichten Nebel.“ Unter dieser Überschrift berichtete die Zeitung: „Bei Massenkarambolagen auf der Autobahn zwischen Salzburg und München (A8) sind gestern insgesamt 79 Fahrzeuge ineinandergerast. 18 Menschen wurden dabei verletzt, zwei von ihnen schwer. ‚Bei dichtem Nebel mit Sichtweiten unter hundert Meter sind viele mal wieder viel zu schnell unterwegs gewesen‘, sagte ein Polizeisprecher in München.“

Sehr bildhaft beschreibt der Psalmvers die Schnelligkeit, mit der das Leben vorübereilt, und vergleicht es mit einem „Dahinfliegen“. In unserer Erfahrung finden wir das bestätigt: Das Leben „rast“ vorüber. Und erschrocken müssen wir feststellen, dass es für viele von uns „eine Raserei bei dichtem Nebel“ ist. Viel zu viele weigern sich nämlich, das helle Licht des Wortes Gottes auf ihr Leben fallen zu lassen.

Wie Gott über sie denkt? Darüber wollen sie lieber keine Klarheit haben! Sie wollen es nicht zulassen, dass Gottes Wort den Weg vor ihnen hell und klar erleuchtet, wie es in den Psalmen heißt: „Dein Wort ist Leuchte meinem Fuß und Licht für meinen Pfad“ (Psalm 119,105). So viele bleiben im Nebel ihrer kurzsichtigen eigenen Gedanken gefangen. Wenn man solche Menschen anspricht, ergreifen sie die Flucht und „rasen“ häufig nur noch umso schneller. „Ich habe keine Zeit!“, sagen sie. Keine Zeit, um über Gott und die Ewigkeit nachzudenken?

Das kann nur in einer Katastrophe im Nebel enden! Deshalb ruft Jesus Christus jedem zu: „Ich bin das Licht der Welt wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Johannes 8,12

aus: Die Gute Saat

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén