Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 16. August 2018

Ein hoher, aber richtiger Maßstab

Aber was irgend mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Verlust geachtet; ja wahrlich, ich achte auch alles für Verlust wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck achte. (Philipperbrief, Kapitel 3 Vers 7-8).

Ein hoher Maßstab, ein hoher Anspruch, der uns da begegnet. Hier schreibt Paulus, der Apostel, und erzählt von dem, was er vorher hatte, bevor er Christus kennenlernte und was ihm das nachher bedeutete: Verlust und Dreck. Dabei hatte Paulus eine steile Karriere vor sich und war ein sehr angesehener und bedeutender Mann in seinem Land gewesen.

Gibt es jemand unter uns, der reinen Gewissens sagen kann, dass er alles außer Christus für Dreck achtet? Dass alles, was wir uns sonst so erlauben, an Freizeitgestaltung, Hobbies etc., Verlust für uns bedeutet? Wohl nicht. Aber sollte dann der Maßstab geringer gesetzt werden? Wohl auch nicht, denn dann würde die Ermahnung und Ermunterung, so zu sein, geringer werden. Gott stellt uns daher Paulus als Vorbild vor, das wir nachahmen dürfen.

Sicher spüren wir, dass wir weit, sehr weit, dahinter zurückbleiben. Aber wenn wir dieses Kapitel 3 des Philipperbriefes häufig lesen, wird es vielleicht segensreiche Spuren bei uns hinterlassen. Eins ist sicher: Es kommt der Zeitpunkt, da wir von allem, was in unserem Leben nicht Christus war, sagen werden: Es war Verlust.

Wenn wir unsicher sind

Als David berichtet worden war, dass die Philister gegen Kehila kämpfen, sehen wir in den weiteren Versen, dass er völlige Abhängigkeit zu seinem HERRN zeigt und in stetiger Gemeinschaft mit IHM lebt. (1.Sam. 23, 1-6)

Und David befragte den HERRN und sprach: Soll ich hinziehen und diese Philister schlagen? (Vers 2)

Wie schön ist es zu sehen, dass er nicht nach eigenen Gedanken handelt sondern auf die Führung seines HERRN vertraut. Doch selbst nach Gottes Zusage, ist sich David unsicher, denn er und seine Männer sehen die großen Schlachtreihen der Philister.

Da befragte David den HERRN noch einmal,… (Vers 4)

Wenn wir im Blick auf eine Entscheidung nicht ganz sicher sind, dann dürfen wir den HERRN, wie David es getan hat, weiter um Klarheit bitten. Wir wollen doch als Kinder Gottes den Weg gehen, den er uns weist. Der HERR kann nur mit uns sein, wenn wir auf seinem Weg bleiben.

David zog mit der klaren Zusage des HERRN in den Kampf und besiegte die Philister.

 

zerlesene Bibel

Bei dem Besuch einer öffentlichen Toilette sah ich heute auf dem Tisch, an dem die Toilettendame saß, ein recht zerlesenes Neues Testament liegen. Meine Frage, ob sie das Buch lese, bejahte sie mit leuchtenden Augen. 

Der Vers 97 aus dem Psalm 119 „Wie liebe ich dein Gesetz! Es ist mein Sinnen den ganzen Tag.“ kam mir in den Sinn.

Die Frau nutzte ihre Zeit, um in der Bibel zu lesen.

 

Wir haben nicht alle einen Job, der es zulässt, bei der Arbeit in der Bibel zu lesen. Aber über Gottes Wort nachdenken können wir wohl. (Dafür muß man die Bibel natürlich kennen.)

 

Wie dankbar können wir sein, dass uns Gott Seine Gedanken in Seinem Wort hinterlassen hat. Dankbar wollen wir auch für die Zeit sein, die wir haben, um in der Bibel zu lesen.

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