Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 30. August 2018

Prüfungen

„Wenn wir auf ein vergangenes Leben zurückblicken, so ergibt sich, dass wir mehr als für irgendetwas anderes für unsere Prüfungen dankbar zu sein haben.“ (John Nelson Darby)

Wer Prüfungen Gottes in seinem Leben erfahren hat und nach überstandener Prüfung auf die vergangene Zeit zurückblickt, wird dies sicher bestätigen können – wenn Gott zu seinem Ziel mit ihm gekommen ist. Oft haben wir diese Zeiten nötig, damit wir wieder auf Ihn hören, ein wenig stillstehen, damit Er zu uns reden kann.

Aber Er gibt auch einen Trost für schwere Zeiten:

„Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt.“                                      

1. Korinther 10 Vers 13.

Die Abkürzung

"Amerika ist eine Kultur der Abkürzung. Wir wollen immer eine Abkürzung nehmen, auf dem Weg zum Erfolg, zum Reichtum oder zum Glück", sagte kürzlich ein amerikansicher Filmregisseur. Ist diese "Fast-Food"-Mentalität nicht auch bei uns Christen inzwischen "normal" geworden? Man möchte ohne geistlich fundierte Erfahrungen andere belehren. Man möchte ohne die Zeit der Zurückgezogenheit und des stillen Lebens mit dem Herrn in der Öffentlichkeit ankommen. Wenn man versagt hat und eine Sünde begangen hat: schnell bekannt – alles wieder in Ordnung. Wer 4. Mose 19 liest, der merkt, dass Wiederherstellung seine Zeit braucht. Wer die Geschichte von Mose und Joseph, von David und Gideon liest, der weiß, dass es immer zuerst eine Zeit der Vorbereitung in der Stille geben muss. Wer die Geschichte von Paulus liest, der versteht, dass es auch im Dienst die Zeiten der privaten, persönlichen, ausgedehnten Gemeinschaft mit dem Herrn geben muss. Sonst verlieren wir unsere Kraft.

Das Evangelium, Gottes Kraft

Können wir uns einen Begriff machen von der Kraft Gottes? Unmöglich!

Würden wir uns dafür schämen, wenn die Kraft Gottes vor allen Menschen sichtbar wird? Sicher nicht.

Und doch trage ich oft die Schuld daran, dass die Kraft Gottes nicht sichtbar wird, eben weil ich mich schäme, des Evangeliums schäme. Schamgefühl entsteht dann, wenn man etwas entblößt, was andere unsere Meinung nach gering schätzen und deshalb nicht sehen sollen. Es ist die Angst vor dem Achtungsverlust.

Diese Angst hatte der Apostel Paulus abgelegt:

„Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft, zum Heil jedem Glaubenden.“

(Römer 1,16)

Bitten wir unseren Herrn, dass er uns jegliches Schamgefühl nimmt und wir freimütig das Evangelium, Gottes Kraft, vor Menschen predigen.

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