Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Dezember 2018 Seite 1 von 5

Verlust!

„Ach, nein, heute Abend muss ich mich endlich einmal ausruhen, ich kann nicht in die Zusammenkunft der Gläubigen, in die Gebetsstunde gehen!“ „Heute habe ich keine Zeit, ich muss noch einen Kunden besuchen“. „Wenn ich das heute Abend nicht mache, bekomme ich diesen Auftrag nicht“ Wer hätte nicht schon diese oder ähnliche Sätze gehört, gesagt oder gedacht?

Es gibt viele Gründe, ja unendlich viele Gründe, eine Zusammenkunft der Versammlung (Gemeinde) zu versäumen. Satan wird uns auch immer neue Gründe einfallen lassen. Und wenn wir nicht wegen Krankheit oder Unwohlsein zuhause  bleiben, dann sind es oft berufliche Gründe oder Termine, die wir „unbedingt“ einhalten müssen…

Ach, wie wenig wertschätzen wir die überaus kostbare Gegenwart des Herrn Jesus! Wie schade!

Aber eins ist sicher: Jede versäumte Gebetsstunde, Wortverkündigung oder Stunde der Anbetung bedeutet VERLUST für uns. Ja, auch die Gebetsstunde!!! Ist uns das bewusst? Wir bleiben nicht nur mal zuhause, sondern bleiben dem Herrn Jesus fern, bewusst fern! Ich sage es nochmal: Das bedeutet VERLUST für uns.

Denken wir nur an Thomas, den Jünger des Herrn. Als Christus nach seiner Auferstehung in die Mitte der Jünger trat, war er nicht dabei und verpasste damit diese wunderschöne Gelegenheit, bei der Herr seinen Jüngern etwas von sich offenbarte (ihnen seine Seite und seine Hände zeigte), ihnen seinen Frieden aussprach und ihnen einen Auftrag gab  (Johannesevangelium, Kapitel 20 Verse 19-23)!

Bei Ihm zu sein ist immer Gewinn! Vielleicht meinen wir manchmal, wir müssten aus beruflichen Gründen woanders sein, um dort Gewinn haben zu können. Dann ist es in geistlicher Hinsicht Verlust. Aber dieser Verlust wiegt immer schwerer als der manchmal nur scheinbare irdische Gewinn! Und der Gewinn, den wir haben, wenn wir bei Ihm in der Zusammenkunft sind, ist viel wertvoller als ein oft nur scheinbarer Verlust, den wir in irdischen oder beruflichen Dingen zu glauben meinten!

Was denn?

„Und sie blieben niedergeschlagen stehen.“

Was denn? Lukas 24 Verse 17 und 19

Wenn es Probleme gibt, dann kann es hilfreich sein, darüber zu reden. So war es bei den beiden Menschen, die nach Emmas unterwegs waren. Sie erlebten eine große Enttäuschung. Alle ihre Erwartungen waren von jetzt auf gleich wie eine Seifenblase zerplatzt. Da kam ein Wanderer und stellt diese einfache Fragen: „Was denn?“ Schon sprudelt es förmlich aus ihnen heraus: „Das von Jesus…Wir aber hofften,…Aber auch einige Frauen haben uns außer uns gebracht…;ihn aber sahen sie nicht.“ (Lukas 24 Verse 19 bis 24)

Nachdem der Herr Jesus ihnen einen wunderbare Erklärung geben hatte, sie dadurch neue Energie und neuen Mut bekommen hatten, konnten sie sagen: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Weg zu uns redete…?“ Lukas 24 Vers 32

Wenn Du in Schwierigkeiten bist, fragt Dich Jesus Christus auch: „Was denn?“ (Vielleicht durch eine Person, die Dich gerade heute auf Deine Probleme anspricht). Dann schütte Ihm doch Dein Herz aus. Und dann gibt Er Dir ganz sicher eine Antwort (Vielleicht gerade durch die Person, die Dich gefragt hat).

Verständig

„Wer seinen Nächsten verachtet, hat keinen Verstand; aber ein verständiger Mann schweigt still.“

Die Bibel, Sprüche Salomos, Kapitel 11 Vers 12

Kältester Januar seit 1989

In diesen Tagen ging die Meldung durch die Presse, dass der Januar 2010 der kälteste Januar seit 1989 sei und der kälteste Monat seit 1995.

In dieser Welt bleibt es kalt. Trotz globaler Erwärmung. Moralisch gesehen, meine ich. Diese Welt ist von moralischer Kälte gekennzeichnet, besonders gegen den Christus Gottes, aber auch gegen jeden, der wirklich treu seinem Heiland nachfolgen will. Heute würde die Menschheit mit all ihrer selbst ausgerufenen Menschlichkeit unseren Herrn Jesus, den Sohn Gottes, wahrscheinlich genauso wiederum kreuzigen wie vor 2000 Jahren.

Ist uns das bewusst? Dann wird uns das davor bewahren, uns der Welt anzupassen, mit ihr anzubändeln,  zu liebäugeln und zu paktieren. Wenn wir uns vorstellten, unser Herr wäre gestern gekreuzigt worden, würden wir es dann nicht als Verrat empfinden, wenn wir uns heute mit denen einlassen, die Ihn ans Kreuz geschlagen haben?

Macht ein Zeitraum von 2.000 Jahren, der inzwischen verstrichen ist, darin einen Unterschied? Jeder möge sich selbst die Antwort darauf geben.

Tropfen und Ozean

„Unser Wissen ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ist ein Ozean“, sagte einmal Sir Isaac Newton (1643-1727), englischer Mathematiker, Physiker und Astronom. Newton war praktizierender Christ. Und er war einer der begabtesten und begnadetsten Wissenschaftler, unter anderem auf den Gebieten der Mathematik, der Physik, der Optik usw. Obwohl er, was sein Wissen betrifft, die meisten Menschen weit übertraf, blieb er ein demütiger und bescheidener Mensch, der sein Wissen mit einem Tropfen verglich im Vergleich zu dem, was man wissen udn lernen könnte, das ein Ozean sei. Das darf uns ein Beispiel sein. Sind wir nicht zuweilen äußerst stolz darauf, was wir an Krümeln entdeckt haben, in der Wissenschaft und auch in der Bibel? Lasst uns von dieser Bescheidenheit eines großen Christen lernen. Der große König David schrieb einmal: „Wenn ich anschaue deine Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?“ (Psalm 8,4.5). Und doch hat der ewige Gott gerade Dich und mich geliebt, ganz persönlich. So groß sind wir für Ihn!

Ohne Ziel

Auch beim Lachen hat das Herz Kummer, und das Ende der Freude ist Traurigkeit. (Sprüche 14 Vers 13)

Ich sprach in meinem Herzen: Wohlan, ich will dich prüfen durch Freude, und genieße das Gute! Aber siehe, auch das ist Eitelkeit. Zum Lachen sprach ich, es sei unsinnig; und zur Freude, was sie denn schaffe! Ich beschloss in meinem Herzen, meinen Leib durch Wein zu laben, während mein Herz mich mit Weisheit leitete, und es mit der Torheit zu halten, bis ich sähe, was den Menschenkindern gut wäre, unter dem Himmel zu tun die Zahl ihrer Lebenstage. (Prediger 2 Vers 1-3)

Die innere Leere vieler Menschen, ob es Mitschüler, Mitstudenten oder Arbeitskollegen sind, ist oft erschreckend groß. Es gibt kaum noch Orientierungspunkte für sie, was denn im Leben gut und richtig ist. Wie oft nehmen sie Zuflucht zu ganz trügerischen Ablenkungen und Glücksgefühlen, betäuben sich mit Partys und Alkohol.

Das musste auch schon ein Salomo vor langer Zeit feststellen, dass sein Reichtum in jeglicher Hinsicht nur flüchtige, nichtige Freuden waren und dass das Ende solcher Freuden Traurigkeit ist.

Der Vers aus Prediger zeigt uns sehr genau, dass das Herz nach einer tiefen, bleibenden Freude sucht, nach etwas das Bestand hat. Irgendwann empfindet jeder, dass oberflächliche Freuden nur eine noch größere Leere hinterlassen.

Den HERRN Jesus Christus in sein Herz aufgenommen zu haben ist das höchste Gut unserer Herzen. Nur ER kann unser Herz mit Freude und dauerhaftem Frieden erfüllen.

Lasst uns dafür beten, dass noch Menschen diesen Frieden finden!

Middewinterhorn

„Das Middewinterhornblasen hat eine jahrhundertealte Tradition. Besonders im Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlande in den Räumen Grafschaft Bentheim und Twente bläst man das Horn vom ersten Advent bis zum Tag der Heiligen Drei Könige. Heute wird es zur Ankündigung der Geburt Christi geblasen.“ wikipedia

Auf einem Weihnachtsmarkt im Grenzgebiet zu den Niederlanden ertönte von jeder Ecke des Platzes das o.g. Horn. Ob die zahlreichen Besucher um die Bedeutung wußten? Ich bezweifle es. Ob die Spieler wirklich die Ankunft IHRES Heilandes verkünden wollten? Ich hoffe es für jeden Einzelnen.

Aber: Geht es bei der wichtigsten Botschaft wirklich um eine Ankunft? Ist die wichtigste Botschaft nicht die eines Abschieds?

Ja, der Heiland wurde als Baby in diese Welt geboren. Und dafür können wir Ihm nicht genug danken!

Aber: Der Heiland ist als Mensch gestorben! Das ist die wichtigste Botschaft!

Diese Botschaft sollen wir den Menschen weitersagen. Ob durch Musik (Lieder, in denen die Botschaft vom Kreuz verkündigt wird) oder durch Literatur (Kalender, Bücher etc.) oder im Gespräch.

Unser unmißverständlicher Auftrag: “ So sind wir nun Gesandte für Christus, als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ 2. Korinther 5 Vers 20

Von ganzem Herzen

Letzten Samstag habe ich in Frankfurt eine Bibelkonferenz besucht. Wir haben das erste Kapitel des Buches Richter betrachtet. Dort sticht ein Mann besonders positiv heraus: Kaleb. Kaleb bedeutet „von ganzem Herzen“ – ja, er lebte von ganzem Herzen für Gott und suchte von ganzem Herzen den Segen Gottes.

Bin ich von ganzem Herzen ein Jünger des Herrn Jesus? Lese und bete ich, weil ich von ganzem Herzen den Wunsch dazu verspüre? Diene ich dem Herrn von ganzem Herzen oder aus Pflichtgefühl und vielleicht um das Gesicht vor den Geschwistern zu wahren. Bei „guten Aktivitäten“ kann ich äußerlich mit Eifer dabei sein, aber dennoch kann mein Herz dabei kalt sein.

Von ganzem Herzen für IHN, das ist mein Wunsch! Deiner auch?

Unsere Predigt – hart aber herzlich

„Er sandte sie, das Reich Gottes zu predigen und die Kranken gesund zu machen“ (Lukas 9,2).

Das Reich Gottes zu predigen und Kranke zu heilen wird hier zusammen erwähnt. Warum?

Kann das nicht heißen, dass die Predigt des Evangeliums immer mit der Sorge um das Heil der Seele in Verbindung stehen muss? Wie begegnet man einem kranken Menschen? Auf der einen Seite mit einer erschreckenden Diagnose, auf der anderen Seite aber auch mit Mitgefühl und, vor allem, mit dem richtigen Heilmittel.

Die Predigt wird eine harte Diagnose beinhalten, aber an dem Mitgefühl und dem hoffnungmachenden Heilmittel Gottes darf es nie fehlen.

Mehr Jesus und weniger Kirche

„Wir brauchen wieder mehr Jesus und weniger Kirche“. Dieser Ausspruch eines Prominenten der katholischen Kirche war gestern morgen anlässlich der so genannten Karwoche und der zuletzt häufig diskutierten Missbrauchsfälle im Radio zu hören.

Wie wahr!! Traurig nur, dass die man die Karwoche und Missbrauchsfälle braucht, um sich auf Christus zu besinnen - und dieser Kirchenprominente wird einer der wenigen bleiben, die zu dieser Erkenntnis kommen. Ja tatsächlich: Wir leben in einer christuslosen Christenheit, Christus steht draußen - und die wenigsten merken es. Dabei geht es im Christentum um eine Person, um Christus, und nicht um eine Institution wie die Kirche!

 Eine Frage an unser Gewissen: Ist Inhalt meines Christentums die eine Person, die der Mittelpunkt der Bibel ist, nämlich Christus?

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