Die Welt, in der wir noch leben, sie hat unseren Heiland genommen, fortgeführt und gekreuzigt. Diese Welt, mit der wir so oft gemeinsame Sache machen, hat dies getan! Wäre uns das doch mehr bewusst, dann würden wir alles daran setzen, uns von der Welt zu trennen!

Doch was konnte die Welt letztlich mit dem Sohn Gottes tun? Nichts! Sie meinten, ihn fortführen zu können, doch ER SELBST ging hinaus, sein Kreuz tragend (Joh. 19,17). Pilatus meinte, den Sohn Gottes herausführen zu können, doch ER SELBST ging hinaus, die Dornenkrone und das Purpurkleid tragend (Joh. 19,5).

Mein Herr ging selbst hinaus nach Golgatha, um dort seinen Gott vollkommen zu verherrlichen, indem er uns Menschen offenbarte, wer Gott wirklich ist. Und als der Sohn Gottes hat er das Werk vollbracht und hatte die Macht, seinen Geist zu übergeben. Da wurde erfüllt, was er selbst über sich sagte: "Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse." (Joh. 10,17)

Welch eine herrliche Person ist unser anbetungswürdiger Herr! Die Welt hat ihn gekreuzigt, doch ER SELBST gab sein Leben. Wenn das uns nicht dazu bringt, uns von der Welt zu trennen und ihm allein anzuhangen, was dann? Werden unsere Herzen noch warm, wenn wir über ihn nachdenken?