Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Januar 2019 Seite 1 von 4

Ein fröhlicher Arbeiter

„Dass ich dies auch für mich glauben darf, dass ich es aus Gnade fest und fröhlich glauben kann, dass, der jetzt zur Rechten des Vaters sitzt, Jesus Christus sein Leben für mich gelassen hat, darin liegt das ganze Geheimnis meines Glücks meiner fröhlichen Arbeit.“ (Friedrich von Bodelschwingh, 1831 -1910)

Bin ich heute wegen dieses Glücks ebenfalls ein fröhlicher Arbeiter, obwohl die Arbeit nicht erfreulich ist, der Chef nörgelt, die Kinder „unmöglich“ sind, das Wetter mies ist…?

Seid!

„Worte sind wie Laub – wo sie im Übermaß sind, findet man selten Früchte darunter“, sagte einmal ein englischer Schriftsteller und Satiriker. Stimmt das nicht mit unserer Lebenserfahrung überein? Wenn übermäßig viel geredet wird, steckt zuweilen wenig Wirklichkeit dahinter.

Uns wird nicht so sehr gesagt: Redet über Heiligkeit, sondern: „Seid heilig!“ (1. Pet 1,6). Uns wird nicht gesagt: Redet darüber, wie stark ihr seid, sondern: „Seid männlich, seid stark!“ (1. Kor 16,13). Uns wird nicht gesagt: Redet über eure gute Haltung, sondern: „Seid aber zueinander gütig, mitleidig, einander vergebned“ (Epheser 4,32).

So könnte man fortfahren. Wir sollten reden, aber wir sollen noch mehr „sein“. Dann wird das Reden zur Offenbarung echter Früchte.

Das Leben Gottes in uns

Indem der Apostel Paulus (wie es seine Gewohnheit war) das zum Ausdruck bringt, was er hinsichtlich der Briefempfänger fühlte, in welchem Licht sie seinem Herzen und Gemüt erschienen, spricht er im ersten Brief an die Thessalonicher

 –          weder von Gaben, wie bei den Korinthern,

–          noch von der großen Tatsache der Erhebung des Herrn und aller Heiligen in die himmlischen Örter, wie bei den Ephesern und selbst bei den Kolossern,

–          noch von der brüderlichen Zuneigung und Gemeinschaft der Liebe, welche die Philipper in ihrer Verbindung mit ihm an den Tag gelegt hatten,

–          noch von einem Glauben, wie er bei den Römern, die er noch nicht gesehen hatte, ohne seine Wirksamkeit vorhanden war, und in dessen Gemeinschaft er sich zu erquicken hoffte

sondern von dem Leben des Christen selbst in seinen ersten, frischen Eindrücken, in seinen inneren Eigenschaften, wie es sich durch die Kraft des Heiligen Geistes auf der Erde offenbarte – das Leben Gottes in den Thessalonichern.

 Nach John Nelson Darby
Betrachtung über den 1. Brief an die Thessalonicher (Synopsis)

Ist dieses Leben, das Leben Gottes in uns, auch noch so frisch und lebendig sichtbar?

Rosenmontag – ein Ablenkungsmanöver des Feindes

Heute ist Rosenmontag. In fast allen deutschen Städten ist heute der Bär los, die Menschen vergnügen sich in oft unmoralischem und gotteslästerlichem Treiben. Heute geschieht es wieder in einem besonderen Ausmaß, doch die Sucht nach Vergnügen und Freizeitgestaltung, die nimmt im Allgemeinen immer mehr zu. Bloß keine Langeweile, bloß nicht zur Ruhe kommen, sonst kommen wieder die Ängste vor der Zukunft auf, die Zweifel, ob denn es nicht doch ein Leben nach dem Tod gibt.

Wenn wir Christen dieses Treiben und die Ablenkungsmanöver des Feindes sehen, ist es dann nicht immer dringender unsere Aufgabe, die Menschen zu warnen? Ja, man wird uns womöglich auslachen und für verrückt erklären. Man wird unsere Botschaft vielleicht ablehnen, aber darf uns das davon abhalten, die Gute Botschaft zu verkünden, eine Botschaft, die auch die Warnung vor dem kommenden Gericht enthält?

Wir dürfen den Samen austreuen, überlassen wir den Rest getrost unserem Herrn. Sehen wir nur zu, dass wir säen und dass wir den guten Samen säen, aus dem – gewirkt durch den Herrn – Frucht für die Ewigkeit hervorgehen kann.

„Wirf dein Brot hin auf die Fläche der Wasser, denn nach vielen Tagen wirst du es finden.“ (Prediger 11,1)

Nachtreten

Die Fußball-EM steht vor der Tür. Für solche, die aus dem Kader rausgeflogen sind oder rausfliegen, sicher keine leichte Situation. Jetzt hat ein Torwart, wie es scheint, weil er sauer ist, nachgetreten. Es mag vieles wahr sein an dem, was er zu Unrecht erdulden etc. musste. Aber nachtreten?

Wie leicht können auch wir nachtreten, wenn uns jemand Böses getan hat. Aber Paulus fordert uns auf: „Rächt nicht euch selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn; denn es steht geschrieben: „Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr.““ (Römer 12,19).

Wir dürfen uns ein Beispiel an dem Herrn Jesus nehmen. Im Gegensatz zu uns war Er vollkommen. Wenn Ihm also jemand weh getan hat, dann zu Unrecht. Aber Er hat sich nie selbst verteidigt, geschweige denn gerächt. Er hat ertragen, erduldet. Das, was uns so schwer fällt.

Du aber

Wenn in der Bibel Menschen mit „Du aber“ angesprochen werden, sollten auch wir aufmerken und uns persönlich angesprochen fühlen.

Du aber, wenn du Almosen gibst, so lass deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tut“ Matthäus 6 Vers 3

Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und, nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.“ Matthäus 6 Vers 6

Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was verachtest du deinen Bruder? Denn wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden.“ Römer 14 Vers 10

Du aber, o Mensch Gottes, fliehe diese Dinge; strebe abernach Gerechtigkeit, Gottseligkeit, Glauben, Liebe, Ausharren, Sanftmut des Geistes.“ 1. Timotheus 6 Vers 11

Du aber hast genau erkannt meine Lehre, mein Betragen, meinen Vorsatz, meinen Glauben, meine Langmut, meine Liebe, mein Ausharren.“ 2. Timotheus 3 Vers 10

Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast.“ 2. Timotheus 3 Vers 14

Du aber sei nüchtern in allem, leide Trübsal, tu das Werk eines Evangelisten, vollführe deinen Dienst.“ 2. Timotheus 4 Vers 5

Du aber rede, was der gesunden Lehre geziemt.“ Titus 2 Vers 1

„Einer ist der Gesetzgeber und Richter, der zu erretten und zu verderben vermag. Du aber, wer bist du, der du den Nächsten richtest?“ Jakobus 4 Vers 12

Schuldgefühle verjähren nicht

Ein Mann hat, wie jetzt bekannt wurde, nach 15 Jahren einen Mord gestanden. Grund: Er konnte mit der Schuld nicht leben. Er wollte die Strafe, die ihm „zustand“, bekommen. Jetzt ist er zu gut fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er möchte ein neues Leben anfangen.
Kein Mensch kann seine Schuld dauerhaft verdrängen. Es gibt im Leben jedes Menschen mehr als einen Moment, in dem er sich bewusst ist, dass er vor Gott schuldig ist. Wohl dem, der dann seine Sünden bekennt und Jesus Chrisus als Retter annimmt. „Es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, indem wir errettet werden müssen“ (Apostelgeschichte 4,12).

Der Herr kennt meinen Kontostand

In Markus 12 lesen wir von der Begebenheit, dass der Herr Jesus im Tempel dem Schatzkasten gegenüber saß und sah, wie die Witwe ihren ganzen Lebensunterhalt einlegte.

Er kannte den „Kontostand“ jedes Menschen, der dort etwas einlegte. Sein Urteil über die Witwe ist bemerkenswert: „Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle, die in den Schatzkasten eingelegt haben. Denn alle haben von ihrem Überfluß eingelegt; diese aber hat von ihrem Mangel, alles was sie hatte, eingelegt, ihren ganzen Lebensunterhalt.“

Er kennt auch Deinen und meinen Kontostand und sieht, was wir einlegen oder sonst so mit unserem Geld machen. Wie wäre Sein Urteil über mein Geben?

Zum Guten

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.

Römerbrief, Kapitel 8 Vers 28

Eine Gewissheit und Trost, den wir uns als Erlöste immer wieder vor Augen führen dürfen. Selbst Dinge, die Gott uns zur Erziehung schicken muss, wirken für uns zum Guten mit. Eine große Gnade Gottes.

Mag sein, du kannst es nicht versteh’n…

…und trotzdem, und trotzdem ist es wahr!
Es ist am Kreuz für dich gescheh’n,
für dich und mich auf Golgatha.

Denn dort starb Jesus an dem Kreuz,
dort litt er für dich,
dort nahm er die Schuld der Welt auf sich.
Du bist nun frei,
wenn du auf ihn schaust
und wenn du dich Jesus anvertraust.

Mag sein, du kannst es nicht versteh’n,
und trotzdem, und trotzdem ist es wahr!
Es ist am Kreuz für dich gescheh’n,
für dich und mich auf Golgatha.

Wenn du ihm deine Sünden nennst,
und die Schuld bekennst,
dann weißst du, dass Jesus dir vergibt.
Die Bibel sagt es dir klar,
und sein Wort ist wahr,
so sehr hat Gott diese Welt geliebt.

Mag sein, du kannst es nicht versteh’n,
und trotzdem, und trotzdem ist es wahr!
Es ist am Kreuz für dich gescheh’n,
für dich und mich auf Golgatha.

Text: Peter Strauch

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