Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: März 2019 Seite 1 von 4

Er wird mich verherrlichen

Als der Herr Jesus seine Abschiedsworte zu seinen Jüngern sprach, sagte Er von den Heiligen Geist, den Er senden würde: „Er wird mich verherrlichen“.

Das ist ein guter Prüfstein für die Frage, ob es vom Heiligen Geist geleitet ist, was Menschen in einer christlichen Predigt sagen. Führt die Predigt zu Christus hin? Stimmt sie mit Gottes Wort, der Bibel überein? Auch eine Predigt über einen alttestamentlichen Text muss immer in Übereinstimmung sein mit der ganzen Wahrheit, wie sie in der Bibel offenbart wird. In diesem Sinn wird auch dann Christus verherrlicht.

Besonders schön ist es, wenn die Predigt den Zuhörer stets zu Christus führt, ja, den Sohn Gottes dem Zuhörer größer machen will. Dann tritt der Prediger selbst völlig in den Hintergrund und Christus wird groß gemacht und verherrlicht.

jeder Tag ein Tag der Gnade

Der Herr aber fügte täglich (zu der Versammlung) hinzu, die gerettet werden sollten.Apostelgeschichte 2 Vers 47

So war es in der Anfangszeit der Christen. Jeden Tag kamen Menschen zum Glauben an den Herrn Jesus Christus. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Wie viele Tausend / Millionen Menschen mögen heute den Heiland gefunden haben?

Aber es gibt auch einen entscheidenen Unterschied zwischen den ersten Christen und uns heute. Natürlich haben sich die Menschen bekehrt, weil der Herr es wollte. Aber es war ganz sicher auch eine Folge des Verhaltens der Christen. Ihre Frische im Glauben, ihre Konsequenz in ihrem Verhalten und ihre Liebe untereinander machten Eindruck auf die Menschen und zog diese an. Kann man das auch von uns sagen? Werden Menschen von unserem Verhalten als Christen angezogen und möchten den Heiland kennenlernen?

Es schön, wenn durch unser Christenleben noch Menschen „neugierig“ auf den Glauben an den Herrn Jesus würden.

ganz schön „sportlich“

„Da eilte Abraham ins Zelt zu Sara und sprach: Nimm schnell drei Maß Feinmehl, knete und mache Kuchen! Und Abraham lief zu den Rindern und nahm ein Kalb, zart und gut, und gab es dem Knaben; und der beeilte sich, es zuzubereiten. Und er holte dicke und süße Milch und das Kalb, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor; und er stand vor ihnen unter dem Baum, und sie aßen.“
1. Mose 18 Verse 6 bis 8

Abraham hatte unerwartet Besuch bekommen. Um diesen Besuch angemessen zu bewirten, ging es in seinem Haus sehr „sportlich“ zu. Der Besuch sollte nicht lange auf das Essen warten, deshalb mußten sich alle bei der Zubereitung beeilen.

Was der Vers „Seid gastfrei gegeneinander ohne Murren.“ 1. Petrus 4 Vers 9 praktisch umgesetzt heißt, können wir von Abraham und seiner Familie lernen.

Gut gebräunt!

Sommerurlaub – Für viele eine Zeit, die viel an der frischen Luft und in der Sonne verbracht wird. Gut gebräunt kommt man auf dem Urlaub heim und sieht richtig erholt aus. Doch nach ein paar Wochen im Alltag verblasst die Bräune und man sieht aus wie vor dem Sommerurlaub.

Mose war auch „gut gebräunt“, als er aus der Gegenwart Gottes kam (2.Mo 34). Sein Gesicht strahlte. Nach einiger Zeit verblasste dieses Strahlen wieder. Doch wir dürfen, anders als Mose, zu jeder Zeit in die Gegenwart Gottes kommen und dort „verwandelt werden in sein Bild (2.Kor 3,18). Geht es uns da so wie beim Sommerurlaub? Eine kurze Zeit „gut gebräunt“, einige Tage oder Wochen später wieder blass? Gott möchte, dass wir stets die Gemeinschaft mit Ihm suchen und an unserem Teint immer zu sehen ist, dass wir in lebendiger Gemeinschaft mit Gott leben.

Wie schön wäre es, wenn unsere Mitmenschen nicht nur an uns sehen, wenn wir einen erholsamen Sommerurlaub hatten, sondern auch die Auswirkungen eines Lebens im Licht und der Gemeinschaft Gottes, sodass sie in dieser Hinsicht erfreut feststellen können: Du siehst aber gut erholt aus!

Keine Frucht zu sehen?

Es mag manchem Gläubigen schon einmal so gegangen sein: Man hat zu einem Evangelisationsvortrag eingeladen, jahrelang am Büchertisch gestanden, in vielen Gesprächen die Menschen davon zu überzeugen versucht, dass sie einen Heiland brauchen - und hat nur ganz wenig Frucht von dieser Arbeit gesehen.

Dann dürfen wir uns über das Wort aus Jesaja 55 Vers 11 freuen:

„Also wird mein Wort sein, das aus meinem Munde hervorgeht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe“.

 Vertrauen wir darauf, dass der Herr im Verborgenen wirkt!

Reicht ein gutes Leben?

Und wie könnte ein Mensch gerecht sein vor Gott, und wie könnte rein sein ein von einer Frau Geborener? Siehe, sogar der Mond scheint nicht hell, und die Sterne sind nicht rein in seinen Augen: wieviel weniger der Mensch! (Hiob 25,4-6)

Sie hatte ein gutes Leben geführt. Für ihre Kinder hatte sie treu gesorgt; und der Kontakt mit ihnen war herzlich. Sie hatte sich auch ihr Leben lang bemüht, Gutes zu tun. Ganz ruhig machte das die Frau zwar nicht, aber sie hoffte, dass sie genug „auf die Waagschale“ gelegt hatte, um von Gott angenommen zu werden.

Nun kam ihre letzte Krankheit. Sie hatte das Evangelium von Jesus viele Male gehört, und plötzlich stand die Frage brennend vor ihr, ob ihre guten Werke wohl ausreichen würden, wenn sie in die Ewigkeit ging. Eine gläubige Christin bemerkte ihre Unruhe und fragte nach. „Ich weiß nicht, ob ich vor Gott bestehen kann!“, sagte die Frau.

Ihr war mit einem Mal bewusst geworden, dass ihr etwas Entscheidendes fehlte, wenn sie vor Gott hintreten musste. Deshalb bekannte sie Gott ihre Sünden und nahm den Herrn Jesus und sein Erlösungswerk im Glauben an. Da wurde sie sich der Vergebung gewiss, sie wurde ruhig. Drei Tage später entschlief sie. Sie starb nicht in Unruhe und Zweifeln, sondern in Frieden und Gewissheit. Sie war errettet durch den Glauben an den Heiland-Gott, und zwar „nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit“ (Titus 3,5).

Das muss jeder lernen: Gute Werke können unsere Sünden nicht ungeschehen machen. Mit Gott ins Reine kommen wir nur durch den Glauben an Christus und seine Erlösung. Die Frau hatte die letzte Möglichkeit dazu genutzt. - Die einzig sichere Gelegenheit für jeden von uns ist: Jetzt!

aus: Die Gute Saat

Zumwinkel & wir

Der heutige Rücktritt von Klaus Zumwinkel (Deutsche Post) nach der Steueraffäre erinnert an die äußerst wichtige Verantwortung, die wir haben, wenn wir anderen predigen: „Ich zerschlage meinen Leib und führe ihn in Knechtschaft, damit ich nicht etwa, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst verwerflich werde“ (1. Korinther, Kapitel 9, Vers 27).

Zumwinkel gehörte zu den „alten Eisen“ in der DAX-Wirtschaft. Sein Wort galt und hatte Autorität. Umso größer der Vertrauensschaden jetzt. Dasselbe gilt ja auch für uns, die wir mehr oder weniger das Wort Gottes weitergeben. Wenn herauskommt, dass unser Leben nicht dahinter steht, ist der Vertrauensschaden groß. Sogar in die Irre kann man dadurch führen. Keiner von uns ist vollkommen. Aber eine gewisse Ehrlichkeit uns selbst und anderen gegenüber kann oft helfen.

Bewiesen oder erfahren?

Jetzt sind die letzten Zweifel ausgeräumt: Gott existiert tatsächlich. Ein Computer hat es mit kalter Logik bewiesen – das MacBook des Computerwissenschaftlers Christoph Benzmüller von der Freien Universität Berlin. Benzmüller hat seinen Computer auf eine Formelfolge angesetzt, die der legendäre österreichische Mathematiker Kurt Gödel zuerst um das Jahr 1941 auf ein paar lose Blätter Papier gekritzelt und in den folgenden Jahrzehnten immer weiter ausgefeilt hatte. Keine Minute brauchte der Computer, um Gödels Beweis für gültig zu befinden. […] Die Existenz Gottes kann fortan als gesichertes logisches Theorem gelten.

(Spiegel)

Woher wissen wir, dass es Gott gibt? Weil uns die Beweise oder Indizien überzeugen? Wie schade wäre es, wenn uns eine kalte Beweisführung ausreichen würde, um die Existenz Gottes zu bestätigen. Es gibt etwas, dass weit mehr bedeutet als Beweise: die persönliche Erfahrung. Beweise und Argumente mögen den Glauben stärken und Zweifel vertreiben. Aber sie machen uns nicht wirklich glücklich. Der überzeugendste Beweis der Existenz Gottes für den Gläubigen ist immer noch der Satz: Ich habe Ihn erlebt.

„Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist“ (Hebräer 11 Vers 6).

Beten

HERR, Gott meines Herrn Abraham, lass es mir doch heute begegnen, und erweise Güte an meinem Herrn Abraham. … Und der Mann sah ihr staunend zu und schwieg, um zu erkennen, ob der HERR zu seiner Reise Glück gegeben habe oder nicht.“ 1. Mose 24 Verse 12 und 21

Beten und dann in Ruhe auf die Antwort Gottes warte, dass kann uns manchmal schwer fallen. 

Eine Antwort Gottes kann dann sein, dass ER uns genau das gibt, um was wir gebeten haben. Es kann aber auch sein, dass wir das Erbetene nicht bekommen. Wir wollen das Ergebnis Gott überlassen, weil er weiß, was das Beste für uns ist.

Wenn wir vor einer Entscheidung stehen und beten, kann es sein, dass Gott uns die Antwort ganz klar zeigt. Dafür wollen wir dann dankbar sein. Es kann aber auch sein, dass wir keine klare Antwort erhalten, aber in unserer Entscheidung, die wir dann treffen, ruhig sind. Kann nicht auch das gerade die Antwort Gottes sein?  

Der Knecht Abrahams hatte konkret gebetet. Und dann hatte er die Ruhe, Gottes Antwort abzuwarten. Gott hat seine Bitte erhört!

Wofür lebst Du?

Sorry, das Video gibt es leider nicht mit deutschen Untertiteln.

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