Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Mai 2019 Seite 1 von 4

Vergeude keine Zeit

"Wenn du das Leben liebst, dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben", sagte einmal der bekannte amerikanische Staatsmann und Schriftsteller Benjamin Franklin (1706-1790). Das ist ein wichtiger Hinweis für uns. Die Zeit, die wir den letzten 24 Stunden hatten, kommt nicht wieder. Das darf und soll uns nicht unter einen zwanghaften Druck bringen. Aber es soll uns doch klar machen, dass Zeit, die wir für Böses oder auch Nichtiges vergeuden, nie wiederkommen wird. Wir brauchen Entspannung – kein Christ kann 24 Stunden – oder sagen wir 18 Stunden am Tag (ohne Schlaf) ununterbrochen direkt oder indirekt für seinen Herrn "arbeiten". Aber lasst uns nicht nachlässig mit unserer Zeit umgehen. Es gibt genug zu tun, was sonst liegen bleibt – und das sehen wir ja, ob wir etwas tun oder nicht.
"Dies aber sage ich, Brüder: Die Zeit ist gedrängt" (1. Korinther 7,29).

Christ sein

Würde man heute einen Menschen in Deutschland fragen, was es bedeutet, ein Christ zu sein, wäre vielleicht bestenfalls die Antwort: Leben nach dem Vorbild von Jesus. Andere würden vielleicht das soziale, hilfsbereite Verhalten eines Christen betonen. Nun – beides ist nicht falsch.

Echtes „Christ sein“ bedeutet aber vor allem, den Vater und den Sohn zu kennen und zu bekennen. „Wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater“ (1. Johannesbrief, Kapitel 2 Vers 23).

„Christ sein“ bedeute auch, in der Stellung und in den Segnungen (die geistlicher Art sind, vgl. Epheser 1,3) zu leben, die Gott uns in Christus geschenkt hat.

Lebst Du in diesem Sinn als Christ?

Gegenüberstellung

Gegenüberstellungen sind ein gutes Mittel, durch die Unterschiede etwas klar zu machen.

Solche Gegenüberstellungen finden wir im 5. Kapitel des Römerbriefes.

Durch Adam kam die Sünde und damit der Tod in die Welt – durch Jesus Christus das ewige Leben.
Der Ungehorsam Adams macht alle zu Sündern – der Gehorsam des Herrn Jesus macht die Glaubenden zu Gerechten.
Die Sünde wurde überströmend – die Gnade ist noch überreichlicher geworden.

Die große Gegenüberstellung ist also Adam und die Auswirkungen seines Verhaltens auf alle Menschen und demgegenüber Jesus Christus besonders in seinem Werk am Kreuz und die damit verbundenen Auswirkungen für die, die an Ihn und Sein Werk glauben.

Denn gleichwie durch des einen Menschen Ungehorsam die Vielen in die Stellung von Sündern gesetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen in die Stellung von Gerechten gesetzt werden.Römer 5 Vers 19

Liebe und Geld

"Nichts bringt den Menschen schneller um den Verstand als die Liebe und das Geld", schreibt der deutsche Verleger Wolfram Weimer. Leider stellt man das auch unter Christen fest. Liebe – damit ist gemeint Verliebtheit – bringt junge (und nicht mehr so junge) Christen so um den Verstand, dass sie nicht mehr nach klaren, biblischen Kriterien zu beurteilen in der Lage sind. Die Schrift macht (u.a.) klar, das die Ehe mit einem Ungläubigen nicht in Frage kommt. Aber dann heißt es auf einmal: Er/sie ist auf einem guten Weg dahin. Schade, dass wir uns so leicht benebeln lassen. Dasselbe gilt für das Geld. Nicht von ungefähr sagt der Apostel Paulus: "Die Geldliebe ist eine Wurzel ALLES Bösen, der nachstrebend einige von dem Glauben abgeirrt sind und sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt haben" (1. Timotheus 6,10). Wir wollen uns bei beiden "Themen" warnen lassen.

Begleitendes Fahren mit 17

Seit ein paar Jahren gibt es die Möglichkeit, bereits mit 17 den Führerschein zu machen, um dann mit einer Begleitperson Auto zu fahren. Der Vorteil liegt darin, dass eine im Autofahren erfahrene Person Hilfestellung geben kann. Die Kunst besteht darin, als Fahrer die Hinweise anzunehmen und umzusetzen und als Begleiter nur dann etwas zu sagen, wenn es unbedingt nötig ist. 

Auch im geistlichen Bereich gibt es "Begleitung" für junge Menschen. Auch da besteht die Kunst darin, anzunehmen und auf der anderen Seite sich zurückzuhalten. 

In dem Verhältnis von Paulus zu dem jüngeren Timotheus funktionierte dieses "Miteinander" gut: Paulus gab Timotheus Hinweise -> Timotheus handelte danach -> Paulus hatte Vertrauen zu Timotheus und übertrug ihm Aufgaben. Ein Beispiel findet sich im 1. Timotheusbrief. 

Wie schön, wenn es auch heute noch ältere Christen gibt, die jüngeren Christen nützliche Hinweise in geeigneter Form geben. Und wenn die Jüngeren diese Hinweise auch beherzigen. Und die Älteren dann Vertrauen zu den Jüngeren haben, dass sie sie zu Aufgaben ermutigen können.

 

Wer bist Du?

Diese Frage stellten die Pharisäer und Schriftgelehrten dem Herrn Jesus. Er konnte darauf antworten:

„Durchaus das, was ich auch zu euch rede.“ (Johannes 8,25)

Wenn mir diese Frage gestellt würde, könnte ich dann auch so antworten? Stimmen meine Worte und meine Predigt mit meinem Verhalten überein? Oder urteilen die Menschen über mich, dass ich „fromme Reden schwinge“ aber mich verhalte wie ein Gottloser? Dafür haben die Menschen ein gutes Gespür. Sie beurteilen uns und wissen oft sehr genau, wie wir uns eigentlich verhalten sollten. Hoffentlich verhalten wir uns stets so, dass sie sagen können: „Er ist genau das, was er auch zu uns sagt.“

Aber vielleicht können die Leute das ja von uns sagen … nur leider aus dem falschen Grund. Unser Reden und Verhalten mag nämlich übereinstimmen und gar nicht auffallen, weil wir reden wie die Welt, riechen wie die Welt, aussehen wie die Welt, handeln wie die Welt … wie DIE Welt, die unseren Heiland ans Kreuz gebracht hat.

Jesus Christus – unser Hirte

PSALM 23

(Ein Psalm von David.)

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern.

Er erquickt meine Seele, er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen.

Auch wenn ich wanderte im Tal des Todesschattens, fürchte ich nichts Übles, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.

Fürwahr, Güte und Huld werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich werde wohnen im Haus des HERRN auf immerdar.

Stille Wasser sind tief

In dem Maß, in dem wir in seiner Erkenntnis zunehmen, entsteht eine Freude, die tiefer ist als die der ersten Bekehrung. Ich habe Christus mehr oder weniger gekannt zwischen dreißig und vierzig Jahren, und ich kann sagen, dass ich jetzt zehntausendmal mehr Freude habe als ich anfangs hatte. Es ist eine tiefere, ruhigere Freude. Das Wasser, das von einem Hügel herabstürzt, gewährt einen wunderschönen Anblick und macht viel Geräusch; aber wir werden finden, dass das in der Ebene fließende Wasser, tiefer, ruhiger, befruchtender ist.

 

John Nelson Darby

Das rechte Wort zur rechten Zeit

Gott sorgt für uns, das können wir in vielen kleinen Dingen erkennen. Z.B. daran, dass er uns passend zur Situation einen Bibelvers „zukommen“ läßt. Da ist einer plötzlich in eine Notsituation gekommen und gerade an diesem Tag steht der Vers 11 aus Psalm 115 „Ihr, die ihr den HERRN fürchtet, vertraut auf den HERR! Ihre Hilfe und ihr Schild ist er.“ als Tageslosung im Kalender. Ja, so ist unser Heiland. Wenn es Not gibt, hat ER schon vorgesorgt und Hilfe und Aufmunterung bereit.

Jona, wie peinlich!

„Was ist mit dir, du Schläfer?“

Was hast du da getan!“ Jona 1 Verse 6 und 10

Jona war ein Mann, der Gott kannte und an Gott glaubte. Er hatte einen Auftrag von Gott bekommen, den er jedoch nicht ausführen wollte. Deshalb floh er mit einem Schiff. Gott griff ein und brachte das Schiff in große Seenot. Aus dieser Situation stammen die beiden oben aufgeführten Aussagen. Aussagen von Heiden, die Jonas Gott nicht kannten.

Wie peinlich ist es doch für Gläubige, wenn Menschen, die Gott nicht kennen, solche Fragen stellen oder solche Aussagen tätigen. Unsere Mitmenschen beobachten uns und wissen, was sich für einen Gläubigen „gehört“ oder eben nicht. Wenn sie dann etwas bemerken, was nicht zu einem Gläubigen passt, dann kann es auch zu „peinlichen“ Fragen oder Aussagen kommen.

Das Gegenteil zu solchem Verhalten können wir aus diesen beiden Versen lernen:

„Ob ihr nun esst oder trinkt oder irgendetwas tut, tut alles zur Ehre Gottes. Seid ohne Anstoß.“ 1. Korinther 10 Verse 31 und 32

Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten (sittlich guten oder edlen) Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“ Matthäus 5 Vers 16

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