Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 4. Juli 2019

Schwierigkeiten

„Schwierigkeiten sind oft die Werkzeuge, mit denen Gott uns für bessere Dinge formt.“ Henry Ward Beecher (1813-1887).

Wer hätte noch nicht erfahren, dass man durch Schwierigkeiten im Leben – welcher Art auch immer – durch Gott geformt wird, um Ihn besser kennen zu lernen, Ihm mehr zu vertrauen oder auch um fähiger zu werden, bestimmte Dienste für Ihn zu tun.  Diese Liste ließe sich beliebig erweitern. Allen ist gemeinsam, dass Gott Umstände in unserem Leben benutzt, zulässt oder bewirkt, die uns „zum Guten mitwirken“ (Römerbrief, Kapitel 8 Vers 28).

Mose war 40 Jahre in der menschenfeindlichen Wüste, um das Volk Israel dann aus Ägypten nach Kanaan führen zu können. Paulus hatte eine lange Vorbereitungszeit in Arabien, bevor er zu einem hervorragenden Werkzeug in Gottes Hand wurde. Und auch bei uns bewirkt Gott Umstände und Schwierigkeiten (wenn auch meist kleinere, geringere) in unserem Leben. Der eine lernt Geduld, der andere Vertrauen, der Dritte Glauben und noch einer vielleicht, dass der Eigenwille Gott zuwider ist.

Doch eins haben alle Lernprozesse gemeinsam, wenn Gott etwas bei uns erreichen konnte: Christus wird in unserem Leben dargestellt und die Frucht dieser Dinge trägt einmal zu seiner Herrlichkeit bei… Wenn das kein Ansporn ist, „aus der Schwachheit Kraft zu gewinnen und im Kampf stark zu werden“(Hebräerbrief, Kap. 11 Vers 34)!

Erkenntnis -> Gehorsam -> Erkenntnis ->…

„Gnade und Friede sei euch vermehrt in der Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn.“ (2.Petrus 1,2)

In der Erkenntnis des Herrn liegt das Geheimnis eines siegreichen und glücklichen Christenlebens. Ihn zu erkennen bedeutet auch, seinen Willen zu erkennen. Vermehrt wird diese Erkenntnis aber nur auf einem Weg des Gehorsams, einem Weg in Gemeinschaft mit dem Herrn. Nur wenn diese tägliche Gemeinschaft, das tägliche Gebet, das tägliche Selbstgericht, das tägliche Lesen seines Wortes jeden Tag bestimmt, werde ich den Willen Gottes für jeden Schritt erkennen und Kraft haben, ihn zu gehen. Und habe ich den Willen Gottes in einem Punkt erkannt, so muss ich diesen einen Punkt in schlichtem Gehorsam auch tun.  Nur ein solcher Gehorsam führt dann dazu, dass der Herr mich weitere Punkte lehren und mir mehr von sich zeigen kann. Er wird es nicht tun, wenn ich selbst in den Dingen, die Er mir schon zeigen konnte, nicht gehorsam bin.

Wir sollten allein danach suchen, was Ihm gefällt, egal was es uns kostet, zu unserem eigenen Segen. „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade“ (Jakobus 4,6). Demut bedeutet segensreiche Unterordnung unter seinen Willen. Über einen Demütigen schüttet Er seine Gnade aus, dem Hochmütigen jedoch muss Er widerstehen. Einerseits ist das eine Warnung, andererseits ein Trost, dass der Herr keinen von uns einfach laufen lässt auf eigenwilligen Wegen. Ihm sei Dank dafür!

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