Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 7. Juli 2019

Zittern vor Gottes Wort

Zittern vor dem Wort Gottes? Was soll das denn heißen? Dürfen wir nicht in aller Freimütigkeit und mit großer Freude das Wort Gottes lesen?

Ja, das dürfen wir. Ohne Frage! Aber dabei sollte uns bewusst sein, dass es GOTTES Wort ist, dass sein Wort Autorität hat und dass Gott selbst zu uns spricht, wenn wir sein Wort lesen. Und da ist es gut zu zittern, insbesondere dann, wenn unser eigener Zustand durch das Wort Gottes offenbar gemacht wird.

So war es bei Esra und seinen Weggenossen. „Und zu mir versammelten sich alle, die da zitterten vor den Worten des Gottes Israels wegen der Treulosigkeit der Weggeführten; und ich saß betäubt da bis zum Abendopfer.“ (Esra 9,4)

Wenn Gott uns durch sein Wort auf unsere Fehler oder unsere Untreue hinweist (und hinweisen muss), dann sollten wir mit Ehrfurcht vor dem Wort Gottes aufhorchen, zuhören und tun, was Gott von uns möchte. Er selbst verheißt: „Aber auf diesen will ich blicken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist, und der da zittert vor meinem Wort“ (Jesaja 66,2b).

Herr, Du lenkest alles gut!

„Herr, Du lenkest alles gut!
Ja, du wirst in allen Lagen
uns mit großer Treue tragen
mit der Hand, die Wunder tut.
Herr, du lenkest alles gut!“

Wenn es uns gut geht, stimmen wir sicher freudig in dieses Lied ein. Wie sieht es aber aus, wenn es mal nicht so läuft, wie wir es uns gedacht haben? Wenn es uns mal schlecht geht? Auch dann lenkt ER alles gut. Welche Sicherheit gibt uns das. Egal was kommen mag, Er hat immer das Steuer in der Hand.

Und in allen Lagen, in allen Situationen, trägt er uns mit seiner starken Hand. Mit der Hand, mit der er hier auf der Erde Wunder getan hat. Sollte diese Hand nicht auch heute noch in der Lage sein, jedes Wunder zu vollbringen?

Wir wollen Ihm vertrauen und Ihm alles zutrauen – auch, wenn es im Moment vielleicht schwierig ist.

Warten

Wir muessen oft im Leben warten. In kleineren Dingen im persoenlichen Leben, im Beruf, in der Gemeinde. Oder auch in groesseren Dingen, z. B. bis sich doch der erhoffte Nachwuchs ankuendigt, auf den wir schon so lang gewartet haben. Jeder kann hier bestimmt ein Beispiel nennen.
Und das Warten faellt uns schwer.
Dabei will Gott uns durch das Warten vielleicht etwas lehren, so dass wir im Nachhinein erkennen, dass es doch genau so gut war.
Wir sollten zwei Dinge bedenken, wenn wir warten muessen :
1) Wie lange wartet Gott in der einen oder anderen Sache schon auf eine „Antwort“ von uns?
2) Gott macht keine Fehler!

„Es ist gut, dass man (Du und ich) still wartet auf die Rettung des HERRN.“ Klagelieder 3 Vers 2

Wir wollen Gott nicht warten lassen.
Wir wollen Geduld zeigen, wenn wir warten muessen.

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