Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 8. Juli 2019

Den Sohn ehren

Werden Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.“

Johannesevangelium, Kapitel 5 Vers 23 b

Über Gott kann man mit vielen Menschen sprechen. Die meisten Menschen glauben, dass es einen Gott gibt, irgendwo, irgendwie. Oder ein höheres Wesen, das die Geschicke der Welt lenkt. Schwierig wird es aber, wenn wir über Jesus Christus sprechen und die Frage im Raum steht, wer Er ist. Gottes Wort, die Bibel, sagt, dass Er Gottes Sohn ist, ja Gott selbst.

Unser Vers oben sagt nun, dass der Glaube an Gott nichts bringt, wenn man nicht auch an den Sohn glaubt. Oder anders ausgedrückt: Gott zu ehren oder Ihn als Gott anzuerkennen hat keinen Wert, wenn man nicht auch den Sohn ehrt und Ihn anerkennt. Wer das nicht tut, ehrt auch Gott nicht.

Gott wird einmal die Welt richten. Aber das wird Er tun durch den Sohn, wie es auch in dem oben genannten Vers am Anfang heißt:

„Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.

Gott hat es seinem Sohn, Jesus Christus, übergeben, die Welt zu richten. Er ist Mensch geworden hat hier gelebt und ist dadurch vollkommen geeignet, dies zu tun. Denn Er weiß, wie es hier auf der Erde ist. Niemand könnte sagten: „Wie kannst Du uns richten, Du bist Gott und weißt nicht, wie es ist, Mensch zu sein und hier zu leben.“

„Damit alle den Sohn ehren.“  Alle werden einmal anerkennen müssen, dass Sein Gericht gerecht ist. Damit werden sie Ihn ehren (müssen).

Wie steht es mir Dir? Ehrst Du Ihn heute schon oder wirst Du einmal gezwungen sein, Ihn als Deinen Richter anzuerkennen und Ihn damit zu ehren? Dann bedeutet es aber nur noch Gericht für Dich. Wer Ihn heute schon ehrt, wo Er hier verworfen und verachtet ist, glaubt an Ihn und liebt Ihn als seinen Retter, der am Kreuz für ihn gestorben ist. Glücklich, wer das sagen kann und Ihn heute schon ehrt!

 

Problemlösung: Eis

„Man löst keine Probleme, indem man sie aufs Eis legt“, sagte einmal Winston Churchill (1874-1965), der bekannte britischer Premierminister. Auch Christen stehen in Gefahr, Probleme klein zu reden, statt sie anzugehen. Wenn es um Konflikte zwischen Christen geht: „Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin, versöhne dich mit deinem Bruder; und dann komm und bring deine Gabe dar“ (Matthäus 5,23.24). Gras mag über zwischenmenschlichen Konflikten wachsen. Man bricht aber sofort wieder durch, wenn der nächste Konflikt aufkommt. Aber auch im persönlichen Glaubensleben hilft es nicht, Dinge einfach aussitzen zu wollen. Sie kommen, wenn man sie nicht angeht, in potenziertem Maß wieder auf. Abraham musste das erleben … Lieber sofort bekennen und die Dinge in Ordnung bringen als später vor einem Berg von Nöten stehen.

Das Wort vom Kreuz

Das Wort vom Kreuz – daran stoßen sich viele Menschen. Paulus schreibt trefflich: „Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.“ (1.Korinther 1,18)

Der natürliche Mensch, der ein Sünder ist, versteht zum einen die Tiefe der Bedeutung des Kreuzes und des Sterbens des Herrn Jesus Christus nicht. Für ihn war Jesus ein vorbildlicher Mensch, der am Kreuz als Märtyrer für seine Treue zu Gott und seine Ideen gestorben ist. Zum anderen ist die Botschaft des Kreuzes für den ablehnenden Menschen eine erschreckende Botschaft, die er nicht hören will, weil er dadurch in das Licht Gottes gestellt und als Sünder entblößt wird.

Für uns, die wir glauben, ist das Wort vom Kreuz Gottes Kraft. Wir dürfen im Glauben wissen, dass der Herr Jesus eben nicht „nur“ als Märtyrer dort am Kreuz gestorben ist, sondern um die Frage der Sünde zu klären und uns von unserer Schuld zu befreien. Er ist dort am Kreuz nicht „nur“ wegen seiner Treue zu Gott gestorben, sondern weil er dort Gott vollkommen verherrlichen und damit uns Menschen zeigen wollte, dass Gott Liebe ist. Er selbst musste dabei an seinem eigenen Leib spüren, dass Gott Licht ist und Sünde nicht sehen kann.

Für uns, die wir glauben, ist das Wort vom Kreuz die Botschaft, die uns herausgerissen hat aus der Gefangenschaft der Sünde und des Todes. Diese Botschaft, die von dem Sterben des Herrn Jesus spricht, ist für uns eine Botschaft des Lebens! Unser Herr, Gottes Sohn, gab sein Leben in den Tod, um uns ewiges Leben zu geben. Unfassbar, oder?

Wecke mir das Ohr

 

(freie deutsche Übersetzung weiter unten)

Awaken My Ear (Is 50:4)

I set my heart to seek Your face
I turn my ear to Your understanding
I want to know Your heart O Lord
Father help me hear Your voice

Chorus:
Awaken my ear to hear as the learned
Morning by morning, make Your word clear
Then open my mouth to speak as the learned
A word in its season to the weary heart
Awaken my ear, awaken my ear

Wisdom I seek, and to discern
Create in me a heart that is holy
I lift my voice to understand
Father lead me by Your hand

Bridge:
I want to hear Your voice
And be led by the Spirit of God
I want to know Your ways
And be led in the light of Your word

 

Freie Übersetzung:

Ich richte mein Herz darauf, Dein Angesicht zu suchen
Ich richte mein Ohr auf Deine Einsicht
Ich möchte Dein Herz erkennen, o Herr
Vater, hilf mir, auf Deine Stimme zu hören

Wecke mir das Ohr, damit ich höre wie der Belehrte
Morgen für Morgen, mache Dein Wort deutlich
Öffne meinen Mund, dass ich rede wie der Belehrte
Ein Wort zu seiner Zeit für das sorgenvolle Herz
Wecke mir das Ohr, wecke mir das Ohr

Weisheit suche ich, und Erkenntnis
Schaffe ich mir ein Herz in Heiligkeit
Ich erhebe meine Stimme (im Gebet), um Verständnis zu erlangen
Vater, leite mich durch Deine Hand

Ich möchte Deiner Stimme zuhören
Und durch den Geist Gottes geleitet sein
Ich möchte Deine Wege erkennen
Und durch das Licht Deines Wortes geleitet sein

Echter Gewinn

"Wenn aber dein (Glaubens)Bruder gegen dich sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, hast du deinen Bruder gewonnen." Matthäus 18 Vers 15

Die Situation kennen wir vielleicht. Ein Gläubiger hat gegen uns gesündigt. Trennend steht diese Sache zwischen uns. Was ist jetzt zu tun? Hingehen! Das kann ziemlich schwer fallen. Aber wenn wir das mögliche (und von Gott absolut gewollte) Ziel vor Augen haben, kann es für uns keine Alternative geben.

Wie schön ist es, wenn nach so einer Aussprache die Sache aus dem Weg geräumt ist und man sich in den Arm nehmen kann.

Dann haben wir wirklich gewonnen. 

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