Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 21. Juli 2019

Der Kommende (4): Taube hören

Als Johannes der Täufer von den Werken des Herrn Jesus hörte, da sandte er seine Jünger zu Ihm, um zu erfahren, ob der Herr Jesus wirklich der angekündigte „Kommende“ war. Ja, Seine Werke bezeugten, dass Er wirklich der Messias war.

Wenn die Worte aus Mt 11,5 auch speziell für die Zeit galten, in der der Herr Jesus auf dieser Erde war, so wirkt Er doch noch heute in der gleichen Weise.

„Blinde werden sehend, und Lahme wandeln, Aussätzige werden gereinigt, und Taube hören, und Tote werden auferweckt, und Armen wird gute Botschaft verkündigt; und glückselig ist, wer irgend sich nicht an mir ärgern wird!“ (Mt 11,5.6)

Taube hören!

Die tauben Menschen zur Zeit des Herrn Jesus hatten nicht die Möglichkeit, den Reden des Herrn Jesus zuzuhören. Auch konnten sie die Erzählungen über den Herrn Jesus nicht hören, und somit war es ihnen nicht möglich, die Gute Botschaft anzunehmen. Ein hoffnungsloser Fall – wenn der Herr Jesus nicht derjenige wäre, der die Ohren der Tauben öffnen kann.

Menschen, die geistlich taub sind, sind die ärmsten Menschen, die es gibt. Sie sind nicht blind und erkennen ihren eigenen Zustand, doch sie sind taub für das Evangelium und meinen immer noch, sich selbst helfen zu können. Ein schrecklicher Zustand! Doch leider können sogar Gläubige in einem solchen Zustand sein. Taube sind vielfach auch stumm. Bin ich taub und höre die dringenden Ermahnungen des Herrn nicht, und stumm und gehe nicht vor meinem Herrn ins Gebet? Bin ich taub für die Appelle des Herrn an mein Herz und mein Gewissen?

Dort, wo der Herr Jesus ist, dort werden den Tauben die Ohren geöffnet. Wenn wir uns mit Ihm beschäftigen, dann wird Er auch unsere Ohren öffnen, damit wir Seine Worte hören können.24

Teilhaber der Herrlichkeit

„Die Ältesten nun unter euch ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden des Christus und auch Teilhaber der Herrlichkeit, die offenbart werden soll: …“ (1. Pet 5,1)

Bemerken wir, das Petrus hier sehr genau ist? Er sagt nicht „Teilhaber der Leiden“, sondern „Zeuge der Leiden des Christus“. Allerdings sagt er dann „Teilhaber der Herrlicheit“ und nicht nur „Zeuge der Herrlichkeit“. Das ist bewegend. Ja, Petrus war Zeuge der Leiden des Christus, aber Teilhaber konnte er nicht sein, und das wusste er. Niemand kann der Teilhaber der sühnenden Leiden des Herrn Jesus sein, das hat Er ganz alleine erdulden müssen.

Aber Er lässt uns Seine Teilhaber in Seiner Herrlichkeit sein! Und nicht nur Zeugen! Das wäre schon sehr viel gewesen, aber Gott gibt immer mehr, als wir erdenken können. Ehemalige Sünder dürfen in die Herrlichkeit Gottes kommen, ja vor Gott treten! Wie groß müssen die Leiden den Herrn Jesus gewesen sein, um solchen wie uns die Teilhaberschaft an der Herrlichkeit zu erringen!…

Anbetungswürdiges Geheimnis!

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