Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 24. Juli 2019

Jeden Tag

,,Dein Herz beeifere sich jeden Tag um die Furcht des HERRN. (Sprüche 23,17)

Das Erste, was Gott in 1. Mose 1 ,,erschuf", war der Tag. Gott hat es so eingerichtet, dass der Tag ein ganz bestimmter Zeitabschnitt ist, nicht zu kurz und nicht zu lang. Wir dürfen jeden neuen Tag aus der Hand Gottes als ein Geschenk annehmen.

Es ist entscheidend für den Verlauf eines Tages, wie wir ihn beginnen.

Beginnen wir einen Tag bewusst, indem wir ihn mit Dankbarkeit aus der Hand Gottes annehmen, und beenden wir ihn, indem wir über die wesentlichen Punkte noch einmal mit Ihm sprechen? Danken wir Gott für jede Gnade, die wir erfahren durften und sprechen wir mit Ihm über mögliche Korrekturen in unserem Leben?

Bekennen wir Sünde, die uns deutlich geworden ist, um dadurch die verlorengegangene Gemeinschaft zurückzuerlangen? Der Vers aus den Sprüchen zeigt uns, dass wir jeden Tag auf Neue das Bestreben haben sollen Gott zu verehren und Gemeinschaft mit Ihm zu haben.

Wir können nicht für ein Jahr eifern, auch nicht für einen Monat und auch nicht für eine Woche. Das ist die Sache eines jeden Tages. Wir dürfen in gewissem Sinn jeden Tag einen neuen Anfang machen. Jeder neue Tag bietet dazu Gelegenheit. Wir brauchen weder von dem Balast des vergangenen Tages noch uns von der Sorge um den zukünftigen Tag niederdrücken zu lassen.

Es ist eine Gefahr unserer Tage, dass der einzelne Tag in der gegenwärtigen Kurz- und Schnellebigkeit völlig untergeht und somit der Wert eines jeden Tages verloren geht. Wochen fliegen vorbei, oft Monate, manchmal ganze Jahre. Es fällt uns schwer, uns an einzelne Jahre zu erinnern.

Eine weitere Gefahr besteht darin, dass wir entweder in der Zukunft oder in der Vergangenheit leben. Dann leben wir nicht dem jeweiligen Tag. Oder verachten wir möglicherweise den Tag, an dem es nichts Außergewöhnliches gab?

Wenn wir in dem Bewusstsein der göttlichen Gegenwart leben, dann wird jeder Tag für uns wertvoll.

dress code

In manchen Einladungen zu den unterschiedlichsten Anlässen wird auch auf die gewünschte oder vorgeschriebene Kleiderordnung für die Veranstaltung hingewiesen. Bei Nichtbeachtung wird man im besten Fall schief angesehen, im ungünstigsten Fall wird die Teilnahme an der Veranstaltung untersagt.

Auch Gott hat uns eine Kleiderordnung hinterlassen. Dabei geht es aber weniger um unser Aussehen als um unser Verhalten.

Folgende Dinge sollen wir „ausziehen“:

„Jetzt aber legt auch ihr das alles ab:

-Zorn

-Wut

-Bosheit

-Lästerung

-schändliches Reden aus eurem Mund.“ Kolosser 3 Vers 8

 

Das Nachfolgenden sollen wir dafür „anziehen“:

„Zieht nun an, als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte:

-herzliches Erbarmen

-Güte

-Demut

-Milde

-Langmut

-einander ertragend

-euch gegenseitig vergebend, wenn einer Klage hat gegen den anderen; wie auch der Christus euch vergeben hat, so auch ihr.

-Zu diesem allen aber zieht die Liebe an, die das Band der Vollkommenheit ist.“ Kolosses 3 Verse 12 bis 14

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