Bibel-Blog

Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: August 2019 Seite 1 von 5

Ankleiden

Jeden Morgen stehen wir auf und kleiden uns an. Jeder hat eine andere Berufskleidung, der eine hat „Krawattenpflicht“, der andere muss seinen Blaumann anziehen. Doch jedem ist völlig klar, welche Kleidung für die Ausübung seines Berufes oder seine Aufgaben am besten ist, und die zieht man selbstverständlich an.

Unser Beruf ist das eine, unsere „Berufung“ als Christen das andere. Für die Aufgaben gemäß dieser Berufung haben wir auch eine passende Kleidung, die wir uns jeden morgen anziehen sollten, ganz selbstverständlich. Für diese Aufgaben brauchen wir eine Rüstung (Epheser 6, 10-18). Hast du sie angezogen, die einzelnen Teile?

  • Hast du die Lenden umgürtet mit Wahrheit? Lass deine Kraft kontrollieren durch die Wahrheit, durch den Herrn selbst, der sagte: „Ich bin… die Wahrheit.“
  • Hast du den Brustharnisch der Gerechtigkeit angezogen? Ziehe ihn an und behüte so „dein Herz“, der Sitz deiner Zuneigungen und deines Willens, „mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens.“ (Sprüche 4,23)
  • Sind deine Füße beschuht mit der Bereitschaft des Evangeliums des Friedens? Bist du mit dem Frieden Gottes erfüllt, so hast du diese Schuhe an und kannst diesen inneren Frieden austrahlen, der deine Mitmenschen anzieht und zum Heiland führen kann.
  • Halte den Schild des Glaubens vor dich, damit du nicht das Vertrauen auf deinen Gott und Vater verlierst und hilf- und schutzlos den brennenen Pfeilen Satans ausgeliefert bist. Das unerschütterliche Vertauen auf Gott löscht diese Pfeile aus und macht sie unschädlich.
  • Setze dir den Helm des Heils auf, damit du nicht die Gewissheit der ewigen Errettung und die Freude daran verlierst, das Vertrauen darauf, dass der Herr Jesus alles für dich getan hat.
  • Stecke das Schwert des Geistes ein, bevor du in den Tag ziehst! Das Wort Gottes ist die einzige, wirkliche Waffe im Kampf gegen Satan. Mit dieser Waffe kämpfte der Herr Jesus, als er vom Teufel versucht wurde, indem er dreimal sagte: „Es steht geschrieben…“. Lies das Wort, damit du es „benutzen“ kannst. Oder willst du ohne Waffe in den Kampf ziehen?
  • Bete! Kein Mensch kann leben, ohne zu atmen. Beten ist das Atmen der Seele. Atmen tust du nicht nur morgens und abends, sondern ständig. Der Herr Jesus, das vollkommende Vorbild, war stets „Gebet“ (Psalm 109,4). „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt.“ (Matthäus 26,41)

Die Dreckpfütze

Stell Dir vor, Du schaust einem Mann bei der Arbeit zu, der in einem Fabrikhof ständig zwischen zwei Stellen hin- und hergeht. Immer derselbe Arbeitsgang, von einer Werkbank zu einer anderen. Zwischen diesen Werkbänken befindet sich eine Dreckpfütze mit schmutzigem, öligem Wasser. Der Mann könnte sehr gut an ihr vorbeigehen, rechts und links ist genug Platz, aber immer wieder geht er geradewegs auf sie zu und fällt mit dem Gesicht mitten hinein. Er rafft sich dann wieder auf, wischt sein Gesicht sauber und geht weiter zu seiner Werkbank. Manchmal schafft er es, sie gar nicht zu beachten, an ihr vorbeizusteuern und unbehelligt seinen Platz zu erreichen. Doch immer wieder fällt er von neuem in die Pfütze. Einmal stolpert er über ein am Boden liegendes Brett und fällt hinein, ein anderes Mal fällt er unversehens, offenbar ohne Einwirken von außen, in den Dreck.

Oft scheint er sogar schon an der Pfütze seitlich vorbeizugehen und beginnt, einen deutlichen Bogen um sie zu machen, als sei er sich bewusst, dass da die Pfütze ist - und dann bleibt er plötzlich stehen und geht doch geradewegs auf die Pfütze zu und wirft sich hinein.

Wer würde nicht kopfschüttelnd über so viel Dummheit an dem geistigen Gesundheitszustand des Mannes zweifeln? Doch warte mal! Bevor wir uns weiter über den armen Mann lustig machen: Ist das vielleicht ein Bild von Dir und mir? Fallen wir auch immer wieder in dieselbe Sünde? Passiert es uns immer wieder, dass wir doch genau wissen, was uns zu Fall bringt und wir tun doch genau das? Manchmal stolpern wir vielleicht und fallen mehr oder weniger unbewusst hinein, ein anderes Mal steuern wir sogar willentlich in den Dreck.

Doch das möchte Gott nicht. Der Herr Jesus aber hat uns frei gemacht durch seinen Tod am Kreuz von Golgatha! Wir sind dort mit Ihm gestorben und müssen der Sünde nicht mehr nachgeben.

„Wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde“ (Römer 6 Vers 7)

Sorgen ertränken?

„Es hat keinen Sinn, Sorgen in Alkohol ertränken zu wollen, denn Sorgen sind gute Schwimmer“, sagte einmal Robert Musil (1880-1942), österreichischer Erzähler, Essayist und Dramatiker. Er hat recht. Sorgen werden wir nicht durch Alkohol, Drogen oder Rauchen oder sonstige Spezial-Erfahrungen los. Als Christen haben wir es „einfacher“: „Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst duch Gebet udn Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus“ (Philipper 4,6.7). Lass die Sorgen bei Gott – und vergiss nicht, das Gebet mit einem Dank zu schließen.

Bereit, Gott zu begegnen?

"Schicke dich an, deinem Gott zu begegnen! " 

Die Bibel, der Prophet Amos, Kapitel 4 Vers 12

Glauben Sie bitte nicht, Sie kämen darum herum, sich mit Gott zu beschäftigen! Sie werden es eines Tages tun, ob Sie wollen oder nicht. Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Sie nehmen da Heil Gottes in Christus an, das Er dem Sünder immer noch anbietet: Wer an Christus und sein stellvertretendes Sterben am Kreuz von Golgatha glaubt und es für sich in Anspruch nimmt, ist für ewig gerettet und hat Gott zum liebenden Vater. Ein solcher darf Gott in Christus begegnen in Frieden!
  2. Sie nehmen das Heil Gottes in Christus zeit Ihres Lebens nicht an. Dann werden Sie Gott als Ihrem Richter eines Tages begegnen. Ausführen wird der Herr Jesus dieses Gericht (nachzulesen in Offenbarung 20 Vers 11 bis 15).

Vor einigen Wochen sind sechs junge Menschen auf der A 5 in Süddeutschland bei einem schrecklichen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ganz plötzlich war dieser Geisterfahrer da und Sekundenbruchteile später waren sie alle tot – und damit in der Ewigkeit! Ob wohl diese Menschen bereit waren, Gott zu begegnen? 

Bist DU bereit dazu? Was ist, wenn es heute noch passiert?

Nackt schwimmen …

"Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer nackt schwimmt", sagte einmal der bekannte US-Investor Warren Buffet. Natürlich bezog er sich auf die Kapitalfähigkeit von Menschen und Unternehmen. Aber ist das nicht auch wahr, wenn es um das Leben eines Menschen geht? Dann, wenn Not kommt, wird deutlich, ob jemand wirklich Leben aus Gott und eine lebendige Beziehung mit Gott hat. Furchtbar ist es, wenn die Nackheit erst am großen weißen Thron sichtbar wird, wenn alle ungläubigen Menschen vor dem Herrn Jesus erscheinen müssen: "Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden" (Offenbarung 19,11). Wer vor diesem Thron stehen wird, geht ewig verloren. Das ist die Hölle! Aber noch heute bietet Gott die Kleider ewiger Rettung an. Man muss sie aber auch annehmen (wollen). Das heißt, man muss bereit sein, sich als Sünder anzuerkennen und Jesus Christus als Retter anzunehmen. Wohl dem, der das HEUTE getan hat. Er geht nicht verloren, sondern hat ewiges Leben.

Liebe zur Menschheit oder Güte für den Einzelnen?

"Ein bißchen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit", schrieb einmal Richard Fedor Leopold Dehmel (1863-1920), ein deutscher Dichter & Schriftsteller. Ist es nicht so, dass wir leicht von unserer Liebe zu "dem" oder "den" Menschen sprechen können, dass uns aber die konkrete Liebeserweisung der Güte an EINEN einzigen Menschen außerordentlich schwer fällt? Lasst uns lieber konkret handeln als allgemein (positiv über uns) reden.
"Wer aber der Welt Güter hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?" (1. Johannes 3,17).

Woran denkst DU?

„Diese denken an Wagen und jene an Rosse, wir aber erinnern uns an den Namen des Herrn, unseres Gottes.“ (Ps 20,8)

Woran denkst DU?

Super Bowl

„Das Endspiel um die Meisterschaft zwischen dem Sieger der National Football Conferenc (NFC) und der American Footballconference (AFC) ist das größte Sportevent der Welt. Das Football-Duell zwischen den Seattle Seahawks und den Denver Broncos in New Jersey wird in diesem Jahr weltweit wieder rund 800 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm locken.“

Hamburger Morgenpost

 

1,6 Milliarden Augen gucken sich ein paar Leute beim Sport an, das ist schon bemerkenswert. Aber es wird einmal einen Augenblick geben, da werden (oder müssen) ALLE Augen EINEN Menschen sehen: Den Menschen Jesus Christus, der zum zweiten Mal auf diese Erde kommt. „Sieh, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen.“ Offenbarung 1 Vers 7

Dann wird dem Herrn Jesus die Aufmerksamkeit zuteil, die ihm bei seinem Erdenleben verwehrt wurde. Dann ist er nicht mehr der Arme, der Niedrige und der Verworfene. Er kommt als der verherrlichte Sohn Gottes, der der Richter für die ist, die ihn abgelehnt haben.

Neid …

„Der Neid ist meist eine Nummer größer als der Fleiß“, sagte einmal ein Schauspieler und Regisseur. Tatsächlich ist der Neid eine ganz gefährliche Waffe in der Hand des Feindes. Sie betrifft bei weitem nicht nur Ungläubige, sondern auch Christen, und auch uns alle, die wir als Erlöste Diener des Herrn Jesus sind. Der Stamm Ephraim ist hierfür ein treffendes Beispiel (Richter 8). Wohl uns, wenn wir dann so selbstlos sind wie Gideon und vom Herrn Jesus lernen, der bereit war, den untersten Platz einzunehmen. Er freute sich über alle, die Gott benutzt hat. Auch Paulus freute sich über jeden, den der Herr in seinem Werk einsetzte. Wir auch, selbst wenn Er einmal oder mehrfach uns nicht benutzt?

Orientierungslos

Welchen Beruf soll ich lernen?

Wie plane ich mein Leben?

Was mache ich Morgen?

Soll ich heiraten? Und wenn ja, wen?

Habe ich im Alter genug Rente?

Das sind berechtigte Fragen. Diese oder etwas andere stellst Du Dir vielleicht auch. Doch wohin gehst Du mit diesen Fragen oder Sorgen?

Manchmal gleichen wir Leuten, die sich verfahren haben, aber nicht auf die aufgestellten Richtungsschilder schauen, nicht die Karte oder das Navi benutzen, obwohl sie Augen haben und die Hilfsquellen griffbereit haben. Solche Leute würden wir berechtigterweise für äußerst dumm halten.

Doch wir Christen verhalten uns manches Mal gerade ebenso! Obwohl wir es besser wissen sollten, rennen wir orientierungslos durch die Gegend und fragen nicht bei Dem nach, der unser Leben von Anfang bis Ende kennt.

Warum hast Du Angst vor Morgen oder sorgst Dich bei Entscheidungen? Weil Du Dein „Navi“ nicht eingeschaltet hast, weil Deine Gemeinschaft und Kommunikation mit Gott unterbrochen oder zumindest gestört ist. Ohne die Kommunikation mit Gott bist Du orientierungslos.

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