Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 2. August 2019

Die Zeit auskaufen

 

Für einen Familientag im Freizeitpark, im Zoo, oder sonst wo, werden Pläne gemacht, die sogar die Kinder bis ins Kleinste durchdenken. Die Kinder reden aufgeregt von den Attraktionen, die sie besuchen wollen. Die Reihenfolge steht schon seit Tagen fest.

Obwohl sie sich nicht abgesprochen haben, haben sie doch ein gemeinsames Ziel: In der begrenzten Zeit, die ihnen zur Verfügung steht, gilt es, so viele Attraktionen wie möglich „mitzunehmen“!

Für uns als Christen ist die Zeit auch begrenzt und wir möchten doch gerne unsere Zeit auskaufen. Die Dinge, die Ewigkeitswert haben, dürfen und sollen uns beschäftigen. 

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir unser Leben ausschließlich mit biblischen Begriffen und Themen ausfüllen müssen. Aber es wäre sicher nicht verkehrt, wenn wir uns immer wieder diese Frage stellen.

Wandelt in Weisheit gegenüber denen, die draußen sind, die gelegene Zeit auskaufend. (Kolosser 4 Vers 5)

Gebt nun Acht, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, die die gelegene Zeit auskaufen,… (Epheser 5 Vers 16)

Kaufe ich die gelegene Zeit aus?

Wer die gelegene Zeit auskauft, der nutzt jede günstige Gelegenheit, um sie für den HERRN und seine Sache zu nutzen. 

Motivierende Zukunft

„Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft“, sagte einmal Salvador Dali (1904-1989), spanischer surrealistischer Maler.
Für einen Christen kann das positiv und negativ sein. Wir sollen die Realität nicht fliehen, indem wir uns in die Zukunft versetzen. Wir sollen uns auch nicht auf der Zukunft ausruhen, wenn wir uns bekehrt haben und wissen, dass wir im Himmel sein werden. So spricht Gott an keiner Stelle der Bibel! „Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade überströme? Das sei ferne!“ (Römer 6,1).
Andererseits dürfen wir uns auf die Zukunft freuen und diese als besondere Motivation für ein treues Leben heute verstehen. Wenn uns die Herrlichkeit der Versammlung (Gemeinde) im 1.000-jährigen Reich oder im ewigen Zustand gezeigt wird, dann doch deshalb, damit wir schon heute diese moralischen Charakterzüge verwirklichen. Wenn wir sehen, dass es dann keine Zerrissenheit mehr geben wird unter den Erlösten, dann doch dazu, damit wir heute, was an uns ist, auf der Grundlage des Wortes Gottes verbinden und nicht zerreißen. Wenn wir sehen, dass wir Gott dann in Vollkommenheit Gottesdienst üben werden, dann doch deshalb, damit wir schon heute einen solchen Dienst in Hingabe erfüllen.

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