Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 8. August 2019

Gebet + Vertrauen = Erhörung

Diese Gleichung könnte man als einen Grundsatz aufstellen. Dazu ein Beispiel aus der Geschichte Israels:

„Denn in uns ist keine Kraft vor dieser großen Menge, die gegen uns kommt; und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet.“  (2. Chronika 20 Vers 12)

So betete der König Josaphat angesichts eine großen Menge Feinde, die gegen ihn und das Volk Juda zum Krieg herangezogen waren. Wer in dieser demütigen und vertrauensvollen Haltung zu Gott kommt, kann sich seiner Hilfe sicher sein – auf die eine oder andere Weise.

Die Antwort Gottes folgte auf dem Fuße und Josaphat und seine Soldaten mussten nicht mehr kämpfen:

 „Und Juda kam auf die Bergwarte gegen die Wüste hin; und sie sahen sich um nach der Menge, und siehe, da waren es Leichname, die auf der Erde lagen, und niemand war entronnen.“ (2. Chronika 20 Vers 24)

Kennen wir auch auch solche Gebetserhörungen, die uns zur Anbetung Gottes führen und Seine Liebe und Gnade bewundern lassen? Das werden wir erleben, wenn wir mit echtem Glauben und Vertrauen mit unseren Bitten zu Ihm kommen. Zwar kann es sein, dass die Antwort Gottes anders ausfällt, als wir uns vorgestellt haben, aber sie wird kommen – früher oder später – und zu unserem Besten sein.

An der Hand des unveränderlich in sich selbst Bestehenden

„Denn ich, der Herr, dein Gott, ergreife deine rechte Hand, der ich zu dir spreche: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!“ (Jesaja 41,13)

 

„Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“ (Matthäus 14,31)

 

„Wer hat es gewirkt und getan? Der die Geschlechter ruft von Anfang an. Ich, der Herr, bin der Erste, und bei den Letzten bin ich derselbe (W. er (o. der da ist); d.h. der unveränderlich in sich selbst Bestehende).“ (Jesaja 41,4)

 

„Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“ (Hebräer 13,8)

 

 

Gott ist treu

Wenn du dich von ihm weggewandt hast, wenn andere Dinge in dein Herz gekommen sind und eine Kruste darum herum gebildet haben, so wirst du die Freude nicht sogleich wiederfinden. Gott will, dass du dich mit dieser Kruste beschäftigst und sie beseitigst. Denk daran, dass Christus dich mit Seinem eigenen Blut erkauft hat, damit du Ihm gehörst, nicht der Welt. Lass nicht Satan zwischen dich und die Gnade Gottes treten.

Wie oberflächlich du auch gewesen sein magst, wie weit du dich auch von Ihm entfernt haben magst – rechne mit Seiner Liebe. Es ist Seine Freude, dich zurückkehren zu sehen. Blicke mit Abscheu auf deine Sünde, aber betrübe Gott nie durch mangelndes Vertrauen auf Seine Liebe. Er hat dich geliebt und wird dich bis zum Ende lieben.

Rede viel mit dem Herrn Jesus. Gib dich nie zufrieden, wenn du nicht mit Christus wandeln und reden kannst, wie mit einem teuren Freund. Nichts soll dir genügen, als nur ein inniger Umgang deiner Seele mit Dem, der dich geliebt und dich von deinen Sünden gewaschen hat in Seinem eigenen Blut!

John Nelson Darby

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