Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 9. August 2019

Demut und Liebe im Dienst

Nachdem Paulus an die Korither den ersten Brief geschrieben hatte, sagt er im zweiten Brief über seinen ersten:

„Denn aus vieler Drangsal und Herzensangst schrieb ich euch mit vielen Tränen, nicht damit ihr traurig gemacht werden solltet, sondern damit ihr die Liebe erkennen möchtet, die ich überschwenglicher zu euch habe.“

Ist das auch unsere Haltung, wenn wir einen Dienst an anderen tun? Zittern wir gewissermaßen, dass wir über das hinausgehen, was wir tun sollen? Ist unser Motiv die Liebe zu dem anderen? Hierin ist Paulus uns ein Vorbild.

schreien

„und er schrie; und der HERR half ihm,“ 2. Chronika 18 Vers 31
Vielleicht sind wir manchmal in großer (selbstverschuldeter) Not nur noch zu einem verzweifelten Schrei fähig, aber Gott hört ihn und: ER HILFT.

Gottesfurcht

"„Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.“" Römer 3 Vers 18

"Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!" Römer 8 Vers 15

Es gibt Begriffe in der Bibel, die wir vielleicht oft lesen und meinen gut zu verstehen. Bei genauerem Hinschauen und Nachdenken fällt uns aber doch auf, dass die Bedeutung etwas tiefer liegt.

Gottesfurcht könnte so ein Begriff sein. Man hört des öfteren, dass das Furcht davor sei, etwas zu tun, was Gott nicht gefällt. Wenn wir die beiden Verse oben nehmen, könnte die Bedeutung auch etwas anders sein:

1) Ungläubige haben keine Furcht vor Gott. Sie tun die Dinge, die sie für richtig halten und die ihnen Spaß machen.

2) Gläubige möchten sich so verhalten, wie es Gott gefällt, weil sie Gott als Vater kennen und ihn lieben und deshalb ehren möchten.

Gottesfurcht kann man vielleicht so umschreiben: Wir erkennen Gott als Autorität über uns an und ehren ihn aus Liebe durch unser Leben.

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén