Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 20. August 2019

Erziehung

"Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts", sagte einmal Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782-1852), ein deutscher Pädagoge. Nun ist unstrittig, das das Beispiel und die Zuwendung von Liebe außerordentlich wichtig sind, das Beispiel von uns Eltern ohnehin. Allerdings ist in einer heute sehr emotional und anscheinend von Unkenntnis aufgeladenen Diskussion zum Thema Erziehung oft die Meinung zu hören, jemand, der Kinder Grenzen setzt und diese durchsetzt, habe keine Liebe. Das Gegenteil ist der Fall. Zwar ist es uns gesetzlich untersagt, physische oder psychischen Druck auszuüben. Und das Ergebnis dieser Nicht-Erziehung kann man in den ersten Klassen deutlich sehen. Aber wir müssen uns bewusst bleiben, dass es das Gegenteil von Liebe ist, Kindern einfach ihren Willen zu lassen. Sie sind in Sünde geboren worden und haben deshalb einen Eigenwillen, der sich gegen Gott und jede Autorität auflehnt. Dem müssen wir eine christliche Erziehung entgegensetzen, die zu dem Herrn Jesus hinführt. Ohne Grenzen geht das nicht.
"Ihr Väter … zieht eure Kinder auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn" (Epheser 6,4).

Immer was zu berichten

Es ist schon interessant: Auch wenn nichts passiert, wird immer berichtet. In diesen Tagen der WM in Südafrika kann man dies deutlich beobachten. Sogar an spielfreien Tagen. Jeden halben Tag findet sich ein neuer Artikel in den Onlineausgaben der Zeitungen. Die Journalisten sind da sehr erfinderisch. Und wenn man nur den ersten Jugendtrainer eines Nationalspielers über dessen Werdegang interviewt…

Für uns Christen gilt es, nicht immer zu berichten. Nicht alles, was wir hören, müssen wir auch weitererzählen. Schon gar nicht die schlechten Dinge, über die wir vielleicht so gerne sprechen. Ich denke da gerne an das „Grundgesetz der Kommunikation und Gedankenwelt“ aus Philipper 4,8: Im übrigen, Brüder, alles was wahr, alles was …. dies erwägt“.

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