„Und Hiskia nahm den Brief aus der Hand der Boten und las ihn; und er ging hinauf in das Haus des HERRN, und Hiskia breitete ihn vor dem HERRN aus.“

 Jesaja 37 Vers 14

 Hier zeigt Hiskia eine für uns vorbildliche Haltung. Er bekommt einen Brief von dem Assyrischen König Sanherib, der ihm ankündigt, dass Sanherib Jerusalem erobern will. Und was tut Hiskia? Er beruft nicht seinen Beraterstab, um die Sache zu besprechen und die beste Verteidigungsstrategie auszuarbeiten, sondern geht zu seinem Gott und breitet den Brief vor Ihm aus.

 Was tun wir, wenn wir solche „Briefe“ bekommen? Ist der erste Gedanke: Welcher Berater kann mir jetzt helfen? Greifen wir erst einmal zum Telefon? Fangen wir fieberhaft zu überlegen an, wie wir die Sache lösen können? Oder gehen wir auch in das Haus Gottes, suchen wir Gott, unseren Vater, im Gebet und bringen es schlicht zu Ihm?

 Die Antwort auf sein Vertrauen erhält Hiskia kurze Zeit später:

 „Und ein Engel des HERRN  zog aus und schlug in dem Lager der Assyrer 185.000 Mann. Und als man des Morgens früh aufstand, siehe, da waren sie allesamt Leichname. Und Sanherib, der König von Assyrien, brach auf, und er zog fort und kehrte zurück und blieb in Ninive.“  

 Jesaja 37 Vers 36.