Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 4. Oktober 2019

Lieben – Helfen

"Nach „lieben“ ist „helfen“ das schönste Zeitwort der Welt", sagte einmal Bertha Sophia Felicita Baronin von Suttner (1843-1914), österreichische Pazifistin, Friedensforscherin & Schriftstellerin. Nun hatte sie damit natürlich ganz besondere Ziele vor Augen, die sie als Pazifistin verfolgt hat. Aber wir wollen uns einmal fragen, inwiefern wir als Christen "lieben" – dazu werden wir aufgefordert in Gottes Wort: "Hieran haben wir die Leibe erkannt, dass er für uns sein Leben hingegeben hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben" (1. Joh 3,16). Das ist schon eine gewaltige Herausforderung. Und wie steht es mit dem "Helfen"? Einmal heißt es: "Wenn ein Gläubiger oder eine Gläubige Witwen hat, so leiste er ihnen Hilfe, und die Versammlung [Gemeinde] werde nicht beschwert, damit sie denen Hilfe leiste, die wirklich Witwen sind" (1. Tim 5,16). In Vers 10 desselben Kapitels geht es darum, Bedrängten Hilfe zu leisten. Sind wir als Christen noch hilfsbereit – anderen Gläubigen gegenüber, im Blick auf unsere Nachbarn usw., oder denken auch wir in erster Linie oder nur an uns selbst?

Neuerscheinung: „Zucht im Haus Gottes“ von Ernst-August Bremicker

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Das Thema „Zucht im Haus Gottes“ scheint auf den ersten Blick nicht unbedingt ein erbauliches Thema zu sein. Es ist vielleicht sogar ein Thema, mit dem wir uns nicht besonders gern beschäftigen. Dennoch ist die biblische Unterweisung zu diesem Thema notwendig und wichtig. Gottes Wort spricht im Alten und im Neuen Testament über die Notwendigkeit der Ausübung von Zucht im Volk und im Haus Gottes.

Dieses Buch besteht aus drei Teilen:

Teil 1 ist in der Vor- und Nachbereitung zu einer Vortragsreihe zum Thema „Zucht im Haus Gottes“ im Jahr 2005 entstanden.

Teil 2 ist ein Vers-für-Vers-Kommentar zu 1. Korinther 5. Das ist das Kapitel, das sich ausführlich mit dem Thema „Ausschluss“ beschäftigt.

Teil 3 besteht aus der Beantwortung einer Auswahl von Fragen, die in Verbindung mit einer Gesprächsrunde mit jungen Christen zum Thema „Zucht“ vor einigen Jahren gestellt worden sind

Das Buch enthält einen kostenlosen Gutscheincode für den Download als ebook

Anbetung

Christen, die wünschen, Gott in ihrem ganzen Leben und mit aller Kraft zu dienen, werden immer wieder bemerken, dass dieser Dienst kraftraubend ist und dass die Zeit oft viel zu knapp bemessen ist. Ob es nun die Verkündigung der Guten Botschaft ist oder der Dienst an den Gläubigen, alles braucht Kraft und Ausdauer. Ein eifriger Diener Gottes kann seinen kompletten Tag mit diesem Dienst ausfüllen.

Doch bei all den wichtigen Diensten im Evangelium oder für die Gläubigen darf kein Diener den vorzüglichsten Dienst vernachlässigen, den Gott uns zu tun gegeben hat. Gott, der Vater, sucht Anbeter. Die Anbetung Gottes und des Herrn Jesus ist der vorzüglichste Dienst des Gläubigen.

„Denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter.“

(Johannes 4,23)

Wenn ein Diener des Herrn alle Zeit aufwendet für die Verkündigung des Evangeliums, aber den Dienst der Anbetung nicht kennt und nicht wahrnimmt, der wird bald keine Freudigkeit und keinen inneren Drang mehr haben, seinen Dienst auszuführen. Er wird den Dienst vielleicht noch tun, aber es wird zu einer harten Arbeit. Leicht wird diese Arbeit, wenn der Diener auch ein Anbeter ist, einer, der in seinem persönlichen Glaubensleben diese stillen Momente der Anbetung Gottes kennt.

Nichts wird einen Diener Gottes mehr motivieren und Kraft geben, als die Beschäftigung mit Dem, für den er den Dienst tut. In der Beschäftigung mit Ihm und in der Anbetung Seiner herrlichen Person liegt die Kraftquelle für jeden Dienst.

Mehr als Salomo

Der Herr Jesus sagt in Matthäus 12, 42 von sich: „Mehr als Salomo ist hier“.  Zuvor, in Matthäus 6, 29 kann man lesen, dass Salomo sich in herrlicher Pracht kleidete. Von Christus dagegen heißt es in Jesaja 53,3: „Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; und als wir ihn sahen, da hatte er kein Ansehen, dass wir ihn begehrt hätten.“

Und doch sagt der Herr von sich, dass Er „mehr als Salomo“ ist. Natürlich, denn Er ist Gott selbst; aber als Mensch verbarg Er seine Herrlichkeit unter seinem menschlichen Körper und trug auch keine prachtvollen Kleider. Der Glaube allein konnte seine Herrlichkeit sehen, konnte erkennen, dass Er „mehr“, ja unendlich mehr (!) als Salomo ist.

Heute ist das nicht anders. Christus beansprucht in dieser Welt keine Pracht. Er ist immer noch der verachtete Mann von Golgatha. Wie sieht es bei Dir aus, siehst Du seine wahre Pracht und Herrlichkeit?

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