Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 3. November 2019

Ist es so schwer, an Gott zu glauben?

Das erste Kapitel aus dem Brief an die Römer beschreibt, dass eigentlich alle Menschen an Gott glauben müßten.
ER hat sich in der Schöpfung gezeigt. Und wenn die Menschen ehrlich sein würden, müßten sie anerkennen, dass die Dinge nicht von selbst entstanden sein können. Und trotzdem glauben sie nicht an Gott.

Ist es denn so schwer?

Das vielleicht nicht, aber die Konsequenzen sind so weitreichend.

Wenn es einen Gott gibt, dann gibt es auch Seinen Sohn, Jesus Christus.
Und wenn es Jesus Christus gibt, dann gibt es auch einen Heiland und Retter.
Und wenn es einen Retter gibt, dann sind wir Sünder.
Und wenn wir Sünder sind, müssen wir das schonungslos anerkennen.
UND DAS FÄLLT UNS SO SCHWER!

Anzuerkennen, dass wir vor Gott NICHTS, aber auch garnichts vorzuweisen haben (bis auf unseren großen Sündenberg), fällt uns Menschen so schwer.

Deshalb ist es so schwer, an Gott zu glauben.

In Christus

Der bekannte Bibelausleger John Nelson Darby schrieb einmal: „Sie sagen, dass Sie in Christus sind … Wenn Sie in Christus sind, so ist Christus in Ihnen: dann lassen Sie mich Christus sehen und nichts anderes.“

Wir Gläubigen haben eine neue Stellung, sie ist „in Christus“. Gott sieht uns nicht mehr in der Stellung von Sündern, sondern als solche, die Heilige sind auf der Grundlage von Golgatha. Aber das muss eine praktische Auswirkung auf unser Leben haben. Sieht man an uns, dass wir „in Christus“ sind?

Mit den Augen Gottes sehen (2)

Wenn wir die Menschen um uns herum mit den Augen Gottes sehen, entfacht das bei jedem, der sich der Größe seiner eigenen Errettung bewusst ist, Mitleid und Sorge um die Verlorenen. Wir haben Freitag darüber nachgedacht.

Aber kann ich meine Mitmenschen wirklich mit den Augen Gottes sehen, wenn ich mich selbst nicht richtig mit den Augen Gottes sehe? Dieser zweite Artikel zu diesem Thema sollte eigentlich an erster Stelle kommen. Denn nur insoweit, wie wir klar sehen über uns, sind wir fähig, anderen zu helfen. Und sollte daher nicht zunächst unsere Bitte sein, dass der Herr uns die Augen öffnet über uns selbst?

Ja, wir wissen, dass wir errettet sind, aber ist uns die Größe dieser Errettung noch bewusst? Wie sieht es aus mit dem persönlichen Lebenswandel? Ist unser Zeugnis nach außen nicht deswegen so schwach, weil wir uns selbst nicht mit den Augen Gottes sehen und uns vielleicht selbst überschätzen oder für geistlicher halten, als wir eigentlich sind?

Jeremia 17,9: „Arglistig ist das Herz, mehr als alles, und verderbt ist es; wer mag es kennen?“

Unsere Bitte sei die von David: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf ewigem Wege“ (Psalm 139,23-24)!

Ich denke, dass ich die Voraussetzung für den richtigen Blick mit den Augen Gottes auf die Menschen um uns herum, auf Ungläubige oder Mitgeschwister.

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén