Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 13. November 2019

Er/sie wandelte mit Gott

„Er wandelte mit Gott.“ Von zwei Menschen wird das in der Bibel gesagt.

„Henoch wandelte mit Gott.“ 1. Mose 5 Vers 22

„Noah wandelte mit Gott“ 1. Mose 6 Vers 9

Was wird wohl über mich und dich einmal gesagt werden können?

Ob es dieses Fazit „Er/sie wandelte mit Gott.“ ist?

Richtig einsetzen

Die erst 16 Jahre alte Gharid Ghrouf aus Palästina hatte eine besondere Bewährungsprobe bei ihrer ersten Leichtathletik-WM. Nachdem sie nach einer dreitägigen Reise endlich in Osaka ankam, erfuhr die Sprinterin, dass ihr Verband sie statt für die 100 und 200 Meter versehentlich für den 800 Meter Lauf gemeldet. Die junge Frau kam mehr als eine halbe Minute hinter Olympiasiegerin Mutola ins Ziel, lief aber persönliche Bestzeit.

Wie gut, dass wir wissen, dass unser Herr uns nie „falsch meldet“. Für die einzelnen Familien der Leviten hatte Er den Lagerplatz und die Aufgaben festgelegt. Und für uns gilt: „Und Gott hat einige in der Versammlung gesetzt: … Lehrer, dann Wunderkräfte, dann Gnadengaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Regierungen, Arten von Sprachen. Sind etwa alle … Lehrer? … Legen alle aus?“ (1. Korinther 12,28-30). – Unser Gott weiß, wofür Er jeden von uns einsetzen will. Und wenn wir genau da im Dienst für unseren Herrn arbeiten, wohin Er uns stellt, werden wir keine halbe Minute zu lang brauchen …

Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes!

Der Liedermacher Reinhard Mey hat im Mai ein neues Album veröffentlicht. Darin befindet sich ein Lied, in dem er als Pilot von einem Flug mit dem Flugzeug durch die Nacht erzählt. Er singt davon, wie er weit oben unter den Sternen, die Wolken unter sich, das Firmament bestaunt:

Unendliche Schönheit, die der Blick umspannt.

Auch ein Zweifler fragt sich in so einer Nacht,

 gibt es einen Gott, der über all dem wacht,

der die Sterne führt und das Ruder in deiner Hand.

Diese Stelle hat mich berührt, weil man sonst in Reinhard Meys Liedern keinen Hinweis findet, dass er an Gott glaubt, geschweige denn an Christus. Ja, er bezeichnet sich als Zweifler. Doch hier erweist sich die Wahrheit des Wortes Gottes aus Römer 1, 20:  

„Das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, wird geschaut.“

Die Wahrheit dieser Worte sehen wir darin, dass Reinhard Mey sich fragt, ob es nicht einen Gott geben muss! Die Schönheit der Schöpfung Gottes überwältigte ihn zu so einem Ausspruch. Wie weit dies bei ihm gegangen ist, können wir nicht sagen - Gott weiß es. 

Möge es noch viele Menschen geben, die - auch wenn sie vielleicht keine Bibel haben oder es ihnen gesagt wird - durch die Schöpfung dahin geführt werden, den alleinigen Gott anzubeten und Ihm Ehre zu erweisen. Gott wird sie dann sicher auch zu Christus führen.

„Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk.“   

Psalm 19 Vers 1

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