Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 16. November 2019

Lügen haben kurze Beine

Gestern ist in Deutschland gewählt worden. Jetzt wird man sehen, wer nach der Wahl auch das tut, was er vorher gesagt hat. Wir wissen, dass Lügen kurze Beine haben (sie können aber längere Beine haben als nur ein paar Wochen, wie in Hessen vor 6 Jahren …). Diese Diskussion zeigt, was für ein Geschäft Politik ist. Das mag jeder bedenken, der als Christ gewählt hat. Oder derjenige, der als Christ in der Politik ist. Aber auch wir alle müssen uns fragen, ob wir immer das tun, was wir auch sagen. Lügen sind für Christen indiskutabel. "Deshalb, da ihr die Lüge abgelegt habt, reet Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten, dennw ir sind Glieder voneinander" (Epheser 4,25).

Leiche gefunden

In unserer Gegend wurde in dieser Woche von einem Spaziergänger die Leicher einer jungen Frau gefunden. Wie schnell bekannt wurde, handelte es sich um eine junge Frau aus der Stadt, die den jungen Leuten durch die Schule bekannt war. Großes Entsetzen machte sich breit. Die Frage, die sich stellt: Denken die jungen Leute durch solche Ereignisse über die Ewigkeit nach? Oder geht alles so weiter, wenn der erste Schreck überwunden ist?
Wenn doch nur EINER merken würde „nur ein Schritt ist zwischen mir und dem Tod.“ 1. Samuel 20 Vers 3 und die Gelegenheit nutzen würde, um zu dem Heiland zu kommen.
„Heute, wenn ihr seine Stimme hört (eine ernste Warnung bekommt) verhärtet eure Herzen nicht.“ Psalm 95 Verse 7 + 8

In Seiner Person gegründet

Und Gott der Herr machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie. (1. Mose 3 Vers 21)
Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, dass ich in ihrer Mitte wohne. Nach allem, was ich dir zeige, das Muster der Wohnung und das Muster aller ihrer Geräte, so sollt ihr es machen (2. Mose 25 Vers 8).

In den beiden Versen wird deutlich, dass Gott eine Forderung stellt, wie etwas zu tun ist bzw. aussehen soll.

Damit Adam und Eva nach dem Sündenfall weiter vor Gott bestehen konnten, bekleidete Gott sie selbst mit Kleidern aus Fell. Dafür musste ein Tier sterben. Die eigenen Vorstellungen von Adam und Eva, sich Schurze aus Feigenbättern zu machen, waren völlig unangebracht und keineswegs ausreichend. Auch das Volk Israel baute die Stiftshütte nicht nach eigenen Vorstellungen. Nein, Gott gab selbst die Anweisungen wie es aussehen und welches Material verwendet werden sollte (2.Mose 25). Und Gott gab seine Anweisungen einem Volk, das hartnäckig und widerspenstig war (5. Mose 9 Vers 6-8).

Wie schön ist es zu sehen, dass Gott trotz des menschlichen Versagens und der Unwilligkeit des Menschen Möglichkeiten geschaffen hat, dass ER weiterhin Gemeinschaft mit den Menschen haben konnte. Und worin bestand diese Möglichkeit? Indem Gott in beiden Fällen vorausschauend den Herrn Jesus, den Stellvertreter, gesehen hat, sowohl in dem Tod des Tieres, als auch in jedem einzelnen Teil der Stiftshütte. Auch wenn Adam und Eva und das Volk Israel nicht verstehen konnten, dass die Handlungen Gottes auf den Herrrn Jesus hinwiesen, hat Gott doch die Gemeinschaft mit seinen Geschöpfen gesucht.

Wie sehr freut sich Gott darüber, wenn wir heute, die wir durch seine Gnade verstehen dürfen, dass wir nur in dem Herrn Jesus vor IHM bestehen können, bewusst den Herrn Jesus in Anbetung vor IHN bringen. Dass Gott Adam und Eva, dem Volk Israel und auch uns Gläubigen seine Gnade erweisen konnte, ist einzig und allein auf den Opfertod des Herrn Jesus gegründet.

Wie sollten wir Ihm nicht jederzeit unsere Wertschätzung für sein Tun in dem Herrn Jesus ausdrücken?

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén