Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 18. November 2019

Es ist nicht zu spät

Kürzlich war davon zu lesen, dass ein Mann jemandem seine EC-Karte gestohlen und dann 115 Euro abgehoben hat. Später schlug sein Gewissen, so dass er diese Tat einem Pfarrer/Priester beichtete und die Karte samt Geld hinterließ, so dass alles dem Eigentümer wieder zugestellt werden konnte.
Es ist nie zu spät, eine Tat zu bekennen, so lange wir noch auf der Erde sind. Da unser Leben aber nicht in unserer eigenen Hand ist, sollten wir damit nicht waren. Heute noch können wir Dinge in Ordnung bringen durch ein Bekenntnis. Morgen kann unsere Lebenszeit schon abgelaufen sein. Dann werden wir, die wir uns bekehrt haben, diese Sünde am Richterstuhl wieder treffen. Sie wird zu unserem eigenen Schaden und zur Verunehrung des Herrn ins Bewusstsein gebracht werden. Lohn geht verloren, die Herrlichkeit Gottes wird beleidigt. Das will doch kein von Neuem geborener Christ! „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit … Meine Kinder, ichi scheibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand gesündigt hat – wir haben einen Sachwalter bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt“ (1. Johannes 1,9; 2,1.2).

Geschichten, die die Augen öffnen (sollen)

Im Alten Testament finden wir Geschichten, die erzählt wurden, um die Augen über die eigene Situation zu öffnen. Z.B. in 2. Samuel 12 Verse 1 bis 12 oder in 1. Könige 20 Verse 35-43. David bzw. Ahab hatten beim Erzählen sofort eine klare, eindeutige und harte Meinung darüber, was zu geschehen habe. Doch dann wurde ihnen die Augen geöffnet. Ob die Meinung dann immer noch so eindeutig war? Bei David ja. Er erkannte sein Fehlverhalten. Ahab dagegen war zornig über diesen „Verweis“.

Wie sieht es bei uns aus? Zu uns wird kein Prophet kommen und uns eine Geschichte erzählen. Aber vielleicht hören wir in einer Predigt ein Wort, das unsere eigene Situation genau trifft. Wie gehen wir damit um? Erkennen wir darin die treue Fürsorge unseres Gottes, der uns von einem verkehrten Weg wegbringen möchte? Oder haben wir sofort eine Person im Sinn, die sich das „hinter die Ohren schreiben soll“?

Gott lässt uns aus Liebe nicht einfach laufen. Er geht uns nach mit dem Ziel, dass wir unser verkehrtes Tun einsehen, bekennen und lassen. Dazu kann er einen Vers aus der Bibel, ein Wort in einer Predigt oder eine klare Botschaft eines Freundes benutzen. Wie gut, wenn wir auf solche „Geschichten“ hören und sie auf uns anwenden und die richtigen Schlussfolgerungen daraus ziehen.

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