Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 19. November 2019

Zukunft

"Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft", sagte einmal der spanische Maler Salvador Dalí (1904-89). Er hat das sicher witzig gemeint. Aber für den Menschen ganz allgemein steckt in diesem Wort eine wichtige Wahrheit. Es kommt auf die Zukunft an! Man kann heute noch so viel "Spaß" haben – was ist, wenn ich damit meine Zukunft – ich meine die Ewigkeit – verspiele? Man kann heute sogar die ganze Welt gewinnen. Aber wo verbringe ich die Ewigkeit? Die Zukunft muss mein Jetzt und Heute bestimmen. Dann werde ich vielleicht keinen großen Spaß haben – aber wirklich glücklich sein. "Denn was nützt es einem Mesnchen, wenn er die ganez Welt gewinnt und seine Seele einbüßt?" (Markus 8,36). Denk an Deine Zukunft!

Mit Stumpf und Stiel ausrotten

"Es ist besser, das Alte mit Stumpf und Stiel auszurotten, als ewig zu flicken und nie ein vollkommenes Ganzes zustande zu bringen", schrieb einmal Adolph Freiherr von Knigge (1752-1796), deutscher Schriftsteller und Herausgeber des "Knigge". Sind wir nicht immer wieder dran, Altes zu flicken, statt es auszurotten und neu anzufangen. Wenn ich mich verfahre, hoffe ich irgendwie immer wieder, doch noch eine Weggabelung zu finden, die mich irgendwann schneller ins Ziel bringt. Statt zurückzufahren zum Ausgangspunkt, fahre ich auf meinem Weg fort. Gott hat mit uns anders gehandelt. Er hat unsere alte, verderbte Natur nicht verbessert (sie war nicht verbesserungsfähig), sondern er hat sie in den Tod des Herrn Jesus gebracht, um uns eine ganz neue, vollkommen andere, eben vollkommene Natur zu schenken. Und wenn ich als Christ feststelle, dass ich sündige? "Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt (1. Johannes 1,9) – und dann lasst uns im Selbstgericht zum Ausgangspunkt zurückgehen, um neu anzufangen. Einfach zu versuchen, sich mehr schlecht als recht weiterdurchzuschlängeln führt nicht zum Ziel. Ausrotten ist angesagt …

Belohnung und Motivation

Als der Herr Jesus am See von Genezareth predigte, drängte die Menschenmenge. Deswegen bat er Petrus, Ihn auf dem Schiff vor das Ufer zu fahren, damit Er von dort aus predigen konnte.

Zunächst ein kleiner Dienst von Petrus. Dann einfacher Gehorsam von Petrus, als der Herr ihm sagte, er solle am heiligsten Tag rausfahren und fischen. Dann eine große Belohnung vom Herrn für einen kleinen Dienst und einfachen Gehorsam von Petrus: ein großer Fischfang.

Und Petrus wusste: er hatte nichts dazu beigetragen als nur im Gehorsam das Netz herabzulassen, entgegen seiner Fachkenntnis. Er erkannte seine eigene Unfähigkeit und Sündhaftigkeit und warf sich vor dem Herrn nieder.

Doch der Herr wollte Petrus damit nicht nur für seinen kleinen Dienst belohnen, Er wollte ihn motivieren für einen größeren Dienst. Sein kleiner Dienst war die Vorbereitung auf einen größeren Dienst. Petrus sollte von nun an Menschenfischer werden für den Herrn. Und die Belohnung aus der Hand des Herrn war eine Motivation, dem Herrn auch in dem größeren Dienst zu vertrauen. Sollte er in diesem Dienst nicht ebenso die Macht des Herrn erfahren und große Mengen fischen? Ebenso wie bei dem Fischfang auf dem See Genezareth konnte Petrus und können auch wir nichts beitragen zu dem „Fischfang“ in dem großen Meer der Nationen, als nur Vertrauen, vielleicht entgegen unserer Erfahrung, und Gehorsam.

Und bedenken wir: Angefangen hat es mit dem kleinen Dienst des Petrus, den Herrn in seinem Schiff mitzunehmen.

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