Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Dezember 2019 Seite 2 von 3

IHM vertrauen

„Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf den Wassern“  (Matthäusevangelium 14 Vers 28)

Während die Jünger auf Wunsch des HERRN Jesus an das andere Ufer fahren, kommen sie auf dem See in große Not. Der Wind war ihnen entgegen.

Gibt es einen größeren Helfer als den HERRN, der sich auch in dieser Situation seinen Jüngern widmet? ER selbst kommt zu ihnen wandelnd auf dem See.

Wie lehrreich und beeindruckend ist die Bitte doch dann des Apostels Petrus.

„Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf den Wassern.“

Jedes einzelne Wort seiner Bitte ist mit einer Aussage verbunden, die wir auf unsere heutigen Tage übertragen dürfen und eine tiefgehende Belehrung enthalten.

„Herr, wenn du es bist…“ - Wir dürfen den HERRN um Hilfe bitten, IHN in allen unseren Lebensumständen zu erkennen, damit wir, auch wenn die Not groß ist, sagen können: „Wenn DU mich in diese Umstände gebracht hast, dann ist es mir nur zum Guten“.

„…so befiehl mir…“ - Wir wollen uns in den Umständen IHM unterwerfen. IHM wollen wir gehorsam sein, sodass wir sagen können: „Wenn DU eigene Wege in meinem Leben siehst, dann zeige mir, wie ich auch dann deinen Willen erkennen und DIR gehorsam sein kann.“

„…zu dir zu kommen auf den Wassern“ - Petrus wollte ein gemeinsames Teil mit dem HERRN haben. Er hat darauf vertraut dem HERRN auf dem Wasser näher kommen zu können. Wir wollen auch dann sagen: Ich möchte auch in diesen Umständen DIR vertrauen und näher zu DIR kommen, auch wenn die Not immer noch groß ist. Aber mit DIR wird die Not klein und ich kann sie ertragen.

 

ER in der Mitte

 

„Und sich selbst das Kreuz tragend, ging er hinaus zu der Stätte, genannt

Schädelstätte, die auf hebräisch Golgatha heißt, wo sie ihn kreuzigten und zwei

andere mit ihm, auf dieser und auf jener Seite, Jesus aber in der Mitte“ (Johannesevangelium 19 Vers 17 und 18).

Der HERR Jesus wurde auf Golgatha mit zwei Verbrechern gekreuzigt. Dabei behandelte man den IHN so, als sei ER der größte Verbrecher gewesen. Denn man nagelte IHN zuerst an das Holz und hängte IHN zwischen zwei Schwerverbrecher.

Die Menschen gaben dem HERRN den Platz in der Mitte, weil sie zum Ausdruck bringen wollten, dass ER die größte Strafe verdient hat. 

Doch nur weil der Herr diesen Platz am Kreuz erduldet hat, kann und möchte ER jetzt bei jedem Gläubigen den Platz in der Mitte, den Mittelpunkt des Lebens einnehmen.

Denn IHM, unserem HERRN, kommt alle Autorität und Ehre zu und ER soll unser Leben und der Gegenstand unserer Anbetung sein.

 

 

 

 

 

„das liebe Gott“

"In einem Interview der Wochenzeitung "Die Zeit" hatte Kristina Schröder erklärt, der bestimmte Artikel bei der Redewendung "der liebe Gott" sei eigentlich egal, man könne genauso gut auch "das Gott" sagen."

Welchen Respekt haben die Menschen – allen vorran  Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen- eigentlich noch vor dem großen Gott? Ist Gott für sie nur noch eine Sache?

Zum Glück hat uns der große Gott Sein Wort, die Bibel, geschenkt. Daraus wissen wir, wer Gott ist. Auch wenn wir Gott nie begreifen können, sonst wäre Er ja nicht Gott.

"Ein Gott der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er!" 5. Mose 32 Vers 4

"Er ist ein heiliger Gott, er ist ein eifernder Gott." Josua 24 Vers 19

"Denn wer ist Gott, außer dem HERRN, und wer ein Fels, als nur unser Gott?" Psalm 18 Vers 32

"Gott ist Liebe." 1. Johannesbrief 4 Vers 8

Es ist nie zu spät

Es gibt so manchen langjährigen Christ, der sich bisher im Dienst für den Herrn für unbrauchbar hielt, oder festtstellen muss, dass er sich dem Herrn bisher nicht zur Verfügung gestellt hat. Bei dieser Erkenntnis mögen dann Zweifel kommen, ob es denn nicht schon zu spät sei, um mit dem Dienst zu beginnen, oder ob der Herr sie denn vielleicht schon „abgeschrieben“ hat. Resignation mag die Folge sein.

Und es gibt viele Menschen, die sich erst im vorangeschrittenen Alter bekehren und den Herrn Jesus als ihren Retter annehmen. Auch diese waren bis zu diesem Zeitpunkt unbrauchbar für den Dienst. Ob der Herr sie die kurze Zeit, die sie auf der Erde noch haben, für seinen Dienst gebrauchen kann und will?

Solchen Menschen ist das Gleichnis vom Hausherrn, der Arbeiter für seinen Weinberg sucht, ein großer Trost. Der Hausherr ging morgens früh, zur dritten Stunde, zur sechtsten Stunde, zur neunten Stunde und zur elften Stunde hin auf den Marktplatz, um Arbeiter anzuwerben. Er ruft die Arbeiter zur elften Stunde in seinen Dienst und belohnt sie wie die Arbeiter, die er bereits morgens angeworben hat.

Es ist nie zu spät, sich dem Herrn für Seinen Dienst zur Verfügung zu stellen.

Newsletter

Vielleicht ergeht es Euch auch so: Der email-Briefkasten ist voll, weil jeder uns mit seinen Neuigkeiten „versorgen“ möchte. Ich weiß nicht, wieviel Newsletter ich täglich in „gelöschte Objekte“ schiebe. Die meisten davon ungeöffnet und damit ungelesen. Mich nerven sie oft einfach nur.

Aber wie sieht es mit täglichen Impulsen aus, die uns unser Herr Jesus Christus „zur Verfügung stellt“?

Ich denke so an Botschaften in Kalenderzetteln, kurze Artikel in einem Blog, tägliche Andachten aus einem Andachtsbuch, kurze Radiosendungen mit einer christlichen Botschaft und vor allem Impulse durch unsere Bibellese (ob persönlich oder als Familie).

Nehmen wir, bei aller Informationsflut, diese Impulse noch wahr?
Lassen wir Sie noch zu uns sprechen?
Reagieren wir noch darauf?

Unser Herr und Heiland möchte so gerne zu unseren Herzen sprechen – geben wir Ihm die Chance dazu, es wird mit Sicherheit keine vertane Zeit sein.

„Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute findet.“Psalm 119 Vers 162

Wie einen Siegelring

Der Prophet Haggai im Alten Testament endet mit einer Schau auf Christus.

Im ersten Sinn ist zwar von Serubbabel die Rede, doch dieser ist ein Vorausbild auf Christus. Gott wird durch Christus seinen Ratschluss mit dieser Erde zu einem herrlichen Abschluss bringen und Ihn damit „wie einen Siegelring machen“. Dies wird in Erfüllung gehen, wenn Christus in großer Herrlichkeit erscheint. Dann wir die ganze Erde „voll seiner Herrlichkeit“ sein (Jes 6,3).

Doch Gott nennt ihn hier auch seinen „Knecht“ und das ist bemerkenswert angesichts des Wiederkommens Christi in großer Macht und Herrlichkeit! Auch wenn Er in äußerer Pracht erscheinen wird, wird nie seine moralische Herrlichkeit vergessen sein, die in seiner Erniedrigung offenbar wurde. Für Gott ist sein Gehorsam sehr wertvoll. Wir lesen von diesem Titel „Knecht“ an vielen Stellen in der Bibel, im Alten und im Neuen Testament (besonders 2. Mo 21,2-6, dann z.B. auch Jes 42,1; 52,13; Apg 3,13; 4,27).

Mit dem Blick auf Christus endet der Prophet Haggai. Mit Ihm, den wir als unseren Heiland und Herrn anbeten. Er wird für diese Welt eines Tages wie ein Siegelring sein, der allem sein Gepräge gibt. Kann Er es heute schon in deinem und meinem Leben tun? Haben wir den Abdruck des Christus auf uns, sichtbar für alle?

Gehorchen ist besser als Schlachtopfer

„Womit soll ich vor den Herrn treten, mich beugen vor dem Gott der Höhe? Soll ich vor ihn treten mit Brandopfern, mit einjährigen Kälbern? Wird der Herr Wohlgefallen haben an Tausenden von Widdern, an Zehntausenden von Strömen Öls? Soll ich meinen Erstgeborenen geben für meine Übertretung, die Frucht meines Leibes für die Sünde meiner Seele? “ Er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist; und was fordert der Herr von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und demütig zu wandeln mit deinem Gott?

(Micha 6,6-8)

Das Bedarf keines weiteren Kommentares!

Jung und alt – Zusammenstehen im Dienst für den Herrn

Gestern saß ich mit einigen jungen Brüdern zusammen, um den 1.Timotheusbrief zu betrachten. Zunächst haben wir uns mit dem Schreiber und Empfänger beschäftigt, dem „alten“ Apostel Paulus und dem jungen Diener Timotheus, der vermutlich gerade mal Anfang 20 war, als Paulus ihn auf seine zweite Missionsreise mitnahm.

Wir haben uns gefragt, was für ein schönes Verhältnis diese beiden, recht unterschiedlichen Diener des Herrn gehabt haben müssen. Der Altersunterschied hinderte den Apostel nicht daran, Timotheus mitzunehmen. Welche Treue und welchen Eifer für den Herrn wird dieser junge Timotheus bewiesen haben, dass Paulus nicht zögerte.

Und dann haben wir an das schöne Zeugnis von Paulus gedacht, das er Timotheus in Philipper 2,20 ausstellt: „Denn ich habe niemand gleichgesinnt, der von Herzen für das Eure besorgt sein wird; … Ihr kennt aber seine Bewährung, dass er, wie ein Kind dem Vater, mit mir gedient hat an dem Evangelium.“

Am Ende unseres Zusammenseins haben wir dafür gebetet, dass wir selbst von einer solchen Treue und einem solchen Eifer für den Herrn gekennzeichnet sind und uns diese beiden Diener als Vorbild nehmen für das Verhältnis zwischen alten und jungen Brüdern!

Freund oder Verehrer

"Ein Quäntchen wirklicher Freundschaft ist viel mehr als eine ganze Wagenladung Verehrung", sagte einmal der Schweizer Staatsrechtler Carl Hilty (1833-1909). Tatsächlich ist es für einen Christen äußerst gefährlich, "verehrt" zu werden. Das steigt früher oder später zu Kopf, wie man an Gideon sieht. Er hat es abgelehnt, König und Verehrter zu sein. Und doch war es ein schleichendes Gift, weil ihm diese Ehrerweisungen immer wieder unterbreitet wurden (Richter 8). Irgendwann nannte er seinen Sohn Ahimelech – mein Vater ist König. Wahre Freundschaft zeichnet sich dagegen dadurch aus, dass man sich gegenseitig offen sagen kann, wenn etwas "schief" läuft. Dafür ist Vertrauen vorhanden, so dass man Kritik ertragen kann, ja sie nötig hat. Wir alle brauchen Freunde, nicht Verehrer.
"Der Freund liebt zu aller Zeit, und als Bruder für die Drangsal wird er geboren" (Sprüche 17,17).

Sein Wirken vergessen?

Und der HERR sprach zu Mose: Wie lange will mich dieses Volk verachten, und wie lange wollen sie mir nicht glauben, mir mißtrauen bei all den Zeichen, die ich in ihrer Mitte getan habe? 4. Mose 14,11

Situation: Israel stand vor dem verheißenen Land und hatte Kundschafter ausgeschickt, die mit einer guten und einer schlechten Nachricht zurückkamen – so würden wir es heute ausdrücken. Die gute: Das Land ist sehr, sehr gut. Die schlechte Nachricht: Die Bewohner sind sehr, sehr stark, wir werden sie wohl nicht austreiben können. Die Folge: Das Volk wollte nach Ägypten zurück, weil sie meinten, Kanaan nicht erobern zu können.

Gott hatte aber gesagt, dass Er ihnen das Land geben würde. Eigentlich ganz einfach. Und so muss Er Mose gegenüber klagen, dass das Volk Ihn und seine Macht verachtet hatte und trotz vieler Wunder nicht glauben konnte.

Geht uns es nicht oft ähnlich? Wir erfahren Gebetserhörungen, die an Wunder grenzen oder sogar welche sind und nach ein paar Monaten ist alles vergessen und wir haben nichts gelernt. Kommt die nächste Prüfung, fallen wir sozusagen im Glaubensleben wieder zurück auf den erstenTag, an dem wir noch keine Erfahrungen mit unserem Gott hatten. Gott möchte aber, dass wir durch die Erfahrungen mit Ihm, mit seiner Hilfe, mit seinem Handeln in unserem Leben einfach VERTRAUEN und GLAUBEN.

Das ehrt Ihn und Er kann uns gemäß unserem Glauben antworten. Er wartet gleichsam auf unseren Glauben.

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