In dein Erbarmen hülle mein banges Herz
und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz.
Laß ruhn zu deinen Füßen dein schwaches Kind:
es will die Augen schließen und glauben blind.

„In dein Erbarmen hülle mein banges Herz“ – Der HERR Jesus nimmt sich unserer aller
Sorgen und Nöte an.
Könnten sie IHM unwichtig sein? Nein, ein ängstliches und sorgenvolles Herz braucht SEIN
Erbarmen, welches alle Sorgen und jede Not zu seiner eigenen macht.
Wir dürfen sie IHM ganz übergeben. Im Bild gesprochen gibt doch die Umhüllung unseres
Herzens mit seinem Erbarmen so viel Trost und Mut. Wir dürfen uns dieses Bewusstsein
ganz sicher im Glauben zu eigen machen.
„und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz.“ – alle Sorgen und Nöte beunruhigen
das Herz. Ja, wir sind vielleicht innerlich „aufgewühlt“. Doch mit dem Bewusstsein SEINES Erbarmens darf es ganz still werden.
„Laß ruhn zu deinen Füßen dein schwaches Kind:“ Ein Bild, dass völliges Vertrauen auf
IHN ausdrückt. Lass es unser Wunsch sein, zu seinen Füßen zu ruhn und glaubensvoll zu
IHM auf zu schauen. ER steht über uns! Könnte eine Sorge oder eine Not für IHN zu groß sein?
„es will die Augen schließen und glauben blind.“ – Wollen wir uns es auch „vornehmen“
IHM blind zu vertrauen.