Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat es wieder einmal nicht geschafft, ein großes Turnier zu gewinnen. Die Fußballer mussten wieder als Verlierer vom Platz schleichen. „Es gibt Tage, da verliert man“ sagt der Volksmund. Damit möchte man Verlierern Mut machen und sagen, dass Verlieren zum Alltag unseres Lebens gehört.

Wie sieht es mit unserem Christenleben aus? Gibt es da auch Tage, an denen man verliert und als Verlierer „vom Platz schleicht“? Ja, wir alle werden aus Erfahrung sagen, dass es solche Tage gibt. Wir können zwar nicht unsere ewige Errettung in Christus verlieren, aber sehr wohl die Freude an Ihm und den Genuss der Gemeinschaft, der Nähe Gottes. Und das ist es, was unser Glück ausmacht, wir können also unser Glücklichsein verlieren.

Aber wir müssen nicht verlieren! Das ist der große Unterschied zum Verlieren im Alltag und auch zum Fußball. Dort hat man es nicht immer in der Hand. Der Gläubige aber weiß: Gott hat uns in Christus alles geschenkt, um nicht zu verlieren. Er gibt die Kraft dazu, uns selbst „in der Liebe Gottes zu erhalten“ (Judasbrief Vers 20) und unser Glücklichsein zu nicht verlieren. Seine Kraft ist immer da, wir können sie immer "abrufen". Und auf eins dürfen wir uns stützen: Unser Ziel, das Vaterhaus, werden wir erreichen. Dann werden wir ewig zu den Gewinnern zählen…