Der Begriff Demut ist uns nicht fremd, und wir wissen, dass uns eine demütige Haltung geziemt. Doch kann unser demütiges Verhalten leicht eine Schein-Demut sein, die vorgeschoben wird, um Dienste für den Herrn lieber anderen zu überlassen.

„Ich bin ja so schwach und ein kleines Licht. Ich bin doch für diesen Dienst überhaupt nicht geeignet.“

Ist das wahre Demut? Wie schnell verstecken wir uns hinter einer solchen Schein-Demut.

„Die Arbeit am Büchertisch ist wahrlich nur etwas für gestandene Brüder und Schwestern, die gefestigt sind im Glauben und die Menschen überzeugen können. Da hab ich nichts verloren. Ich störe da nur.“

Wahre Demut redet anders und denkt gar nicht an sich. Wenn dir bewusst wird, dass ein Dienst von dir getan werden kann, dann frage nicht danach, wer DU bist. Frage danach, wer der Auftraggeber ist. Dieser ist nämlich zugleich auch der „Energiespender“ für den Dienst.

Und noch was: Die Sache ist ernster, als du denkst. Lies mal den letzten Vers aus Jakobus 5:

„Wer aber weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.“