Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Februar 2020 Seite 1 von 3

Bewusste Abhängigkeit

Es gibt nichts Traurigeres als den geruhsamen, in Bequemlichkeit lebenden Christen, der Tag für Tag abseits der Abhängigkeit vom Herrn dahinlebt. Wir mögen Wahres im Gebet oder im Zeugnis sagen; wenn wir aber unsere Abhängigkeit vom Herrn nicht verwirklichen, so werden wir keine Kraft im Kampf haben.

John Nelson Darby

"Außer mir könnt Ihr nichts tun."      (Johannes 15 Vers 5)

Blog der Ermunterung!

„Deshalb ermuntert einander und erbauet einer den anderen, wie ihr auch tut.“ (1. Thessalonicher 5,11)

Wir wollen uns alle bemühen, durch diesen Blog uns gegenseitig zu ermuntern und eine Hilfe zu sein. Dieser Vers steht auch als „Motto“ auf der Startseite.

Wer ein Ohr hat, höre!

Das ist die Aufforderung Gottes an jeden Menschen. Befolgen wir sie?

Ja, sicher, sagst du. Denn du versäumst kein Zusammenkommen der Versammlung/Gemeinde. Du besuchst jeden Vortrag und jede Konferenz im Umkreis von 100 km. Du nutzt das reichhaltige Angebot von www.audioteaching.org. Also alles bestens.

Schön! Aber hörst du so zu, dass das Gehörte Wirkung zeigt, dass es in dein Herz eindringt und Wurzeln schlägt? Oder hörst du nur mit deinem Verstand zu, nicht aber mit dem Herzen? Dann kann der Geist Gottes bei dir mit dem, was er dir sagt, nicht zum Ziel kommen.

Hören um des Wissens willen ist nicht die Art des Hörens, die Gott wünscht, nicht die Art, die unseren Wandel prägen kann. Diese Art bläht auf. (1.Kor. 8,1)

Dorthinein, wo die Entscheidungen getroffen werden, in unser Herz, muss der Same des Wortes Gottes fallen, um wirklich Frucht hervorzubringen. Auch die beste Schriftkenntnis hat keinen Wert vor Gott, wenn das Herz unbeteiligt bleibt.

 

Er ist geschickt!

„Und er weidete sie nach der Lauterkeit seines Herzens, und mit der Geschicklichkeit seiner Hände leitete er sie.“ (Psalm 78,72)

Der wahre David, dein Herr Jesus, Er weidet dich vollkommen nach der Lauterkeit seines Herzens. Er steht zu seinen Zusagen, denn Er ist der „treue und wahrhaftige Zeuge“. „Treu ist, der euch ruft; der wird es auch tun“… Er hat nur „Gedanken des Friedens“ für dich, um dir „Ausgang und Hoffnung zu gewähren“.

Er ist heute da und leitet dich mit der Geschicklichkeit Seiner Hände … ein schöner Ausdruck! Er lenkt dich so „geschickt“, dass dir „alle Dinge zum Guten mitwirken“. Gegenüber Seiner Geschicklichkeit sind wir alle arme Stümper. Lauf nicht ohne Ihn los … vertraue heute darauf, dass Er dich mit Geschicklichkeit leiten wird!

Ausharren der Hoffnung

Ich habe in den letzten Tagen etwas geschrieben zu den Werken des Glaubens und den Bemühungen der Liebe. Die Thessalonicher, deren Leben durch diese Dinge gekennzeichnet war, hatten auch das Ausharren der Hoffnung. Das ist vielleicht der Teil, der am wenigsten nach außen sichtbar wird. Und doch ist die Hoffnung die Stütze und der Entfacher des Glaubens und der Bemühungen der Liebe. Das Erwarten und Ausharren in …

– der Hoffnung unserer Berufung (Eph 4,4),

– der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus (1. Thes 1,3),

– der glückseligen Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus (Tit 2,13)

– der Hoffnung der Gerechtigkeit (Gal 5,5),

– der Hoffnung der Seligkeit (Errettung) (1. Thes 5,8) und

– der Hoffnung des ewigen Lebens (Tit 1,2)

…wird uns immer wieder anfachen, Werke des Glaubens zu tun und Bemühungen der Liebe zu üben. Verlieren wir diese Hoffnung aus den Augen, wird unsere Glaubenskraft und unsere Liebe zu den Mitmenschen und insbesondere den Mitgeschwistern immer mehr schwinden.

Deswegen ist es so wichtig, den Blick auf das Ziel zu richten, denn die Mühen des Laufes erscheinen uns immer kleiner, je größer uns das Ziel wird.

Einzigartiger Sohn Gottes

Christus war  der gnadenreichste und zugänglichste aller Menschen: in seinen Wegen bemerken wir eine Zärtlichkeit und Güte, die niemals in einem Menschen gesehen worden ist, doch empfinden wir immer, dass Er ein Fremdling war. Nicht, dass Er kam, um in seinen Beziehungen mit den Menschen ein Fremdling zu sein; aber das, was am tiefsten in seinem Herzen lag - das, was sein Wesen ausmachte und demzufolge seinen Wandel kraft seiner Gemeinschaft mit dem Vater lenkte -, war allem, was den Menschen beeinflusst, vollständig fremd.

John Nelson Darby

 

Heimwärts?

„Das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt“, sagte einmal Hermann Melville (1819-1891), der Erfinder von Moby Dick. Ich weiß nicht, was er damit genau gemeint hat. Jedenfalls weiß ich, dass meine Reise „heimwärts“, das heißt: in den Himmel geht.
Es gibt nur zwei „Heime“ für die Menschen: Diejenigen, die Gott ihre Sünden bekannt und Jesus Christus als Retter angenommen haben, besitzen ihr Heim im Himmel. Diejenigen jedoch, die diesen Schritt verweigern, haben ihr „Heim“ in der Hölle. Wohin führt Dein Weg?
„Denn es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ (Hebräer 9,27). „Glaube an den Herrn Jesus und du wirst errettet werden, du und dein Haus“ (Apostelgeschichte 16,31).

Ein neues Jahr

Statt vieler Worte über unsere am Jahreswechsel üblichen Gedanken über das alte und neue Jahr möchte ich einfach das Wort Gottes vorstellen, was Er durch Paulus niederschreiben ließ:

„Eines aber tue ich: Vergessend, was dahinten und mich austreckend nach dem, was vorn ist, jage ich, das Ziel anschauend, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus.“

(Philipperbrief, Kapitel 3 Vers 13)

Wenn wir Christus vor Augen haben, brauchen wir sonst keine guten Vorsätze für das neue Jahr – sie regeln sich von selbst.

Wer ist schuld?

„Wenn der Deutsche hinfällt, dann steht er nicht auf, sondern schaut, wer schadenersatzpflichtig ist“, sagte einmal der Satiriker und Journalist, Kurt Tucholsky (1890-1935).

Man kann darüber lächeln. Aber ist es nicht so, dass wir, wenn ein Problem auftritt, immer erst mal darauf schauen, wer schuld an meinem Vergehen, an meinem Fallen, an meinem Versagen ist? Es gibt immer „die anderen“, die verantwortlich sind. Genau dieses Beschäftigen mit den anderen führt dazu, dass wir nicht aufstehen und wieder auf die Beine kommen, sondern noch etlichei Extrarunden drehen. Denn dann muss der Geist Gottes uns mit uns selbst beschäftigen, damit wir unser Versagen, unsere Sünden einsehen, sie bekennen, und im Selbstgericht einen Neuanfang mit dem Herrn Jesus machen.

„So demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit“ (1. Petrus 5,6).

Nicht vergessen!

„Es kennt der Herr die Seinen

in jedem Volk und Land.

Ob sie verlassen scheinen,

sie sind von Ihm gekannt.

Er lässt sie nicht verderben,

Er führt sie aus und ein,

im Leben und im Sterben

sind sie und bleiben Sein.“

Geistliche Lieder

 

„Und er (Joseph) war dort im Gefängnis. Und der Herr war mit Joseph und wandte ihm Güte zu.“ 1. Mose 39 Verse 20 und 21

„…kam Nebukadnezar, der König von Babel und belagerte es…dass er Jünglinge brächte im Palast des Königs zu stehen…Unter ihnen war Daniel…Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit.Daniel 1 Verse 1, 3, 6 und 9

Sowohl Joseph als auch Daniel waren junge Männer, die unfreiwillig von zuhause fort mussten. Ihre Situation in dem fremden Land war jedoch sehr unterschiedlich: Joseph war im Gefängnis, Daniel war am Königspalast. Aber für beide galt die Zusage ihres Gottes: „Ich weiss, wo Du bist! Ich verlasse Dich nicht! Ich habe Dich nicht vergessen!“ Trotz der schwierigen Situation haben sie die Hilfe Ihres Gottes gespürt.

 

Wie sollte ich diese große Bosheit tun und gegen Gott sündigen? 1. Mose 29 Vers 9

„Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht … zu verunreinigen.“ Daniel 1 Vers 8

Was wir noch von den Beiden lernen können: Beide waren treu, dort, wo sie waren.

 

Zwei mutmachende Dinge, die wir aus diesen Begebenheiten lernen:

  1. Gott verlässt die Seinen nicht!
  2. Gott belohnt die Treue der Seinen!

 

 

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