Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: März 2020 Seite 1 von 3

Zu wichtig für kleinere Arbeiten

Heute las ich das folgende Zitat eines französichen Schauspielers und Regisseurs: „Wer sich zu wichtig für kleinere Arbeiten hält, ist meistens zu klein für wichtige Arbeiten.“ Ich glaube, das gilt auch für unser Glaubensleben. Wer sich als Ehemann für zu wichtig hält, die Spülmaschine ein- oder auszuräumen (so er denn gelassen wird :-) ), der ist zu klein für größere Arbeiten im Reich Gottes. Wer sich zu schade ist für den örtlichen Büchertisch, für die Bibelandacht in der Familie, für das persönliche Gespräch mit einem Einzelnen, für den Besuch eines „kleinen“ Zusammenkommens, der ist für andere Dinge ebenfalls zu klein.

Es ist nicht nur so, dass alles klein anfängt. Das Kleine bleibt aber auch immer erhalten! Sonst geht das Größere, nach dem wir gar nicht streben sollten, auch ganz schnell verloren.

„Denn wenn jemand meint, etwas zu sein, da er doch nichts ist, so betrügt er sich selbst“ (Galater 6,3).

Erst denken, dann beten?

Wir Christen haben eine mächtige „Waffe“ zur Hand: Das Gebet. Oft aber nutzen wir sie erst, nachdem wir unnütze Waffen vergeblich eingesetzt haben. Wie dumm eigentlich, das wird jeder einsehen.

Wir gleichen darin Jakob in 1. Mose 32, der in Begriff stand, seinem Bruder Esau nach vielen Jahren wieder zu  begegnen. Als Jakob Esau das letzte Mal gesehen hatte, hatte dieser ihn umbringen wollen, weil Jakob ihn betrogen hatte. Nun soll Jakob also seinen Bruder wiedersehen - und was tut er? Er trifft zahlreiche geschickte Vorkehrungen, um Esau zu besänftigen und möglichst dessen Zorn zu entgehen. Und dann, dann endlich, betet er doch noch…

Am Ende der Geschichte muss Jakob lernen, dass er aus eigener Kraft gar nichts vermag. Ist das nicht auch die Lektion, die wir schon hundertfach lernen mussten und immer wieder neu erfahren müssen?

Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet still sein. 2. Mose 14,14

Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue auf ihn! Und ER wird handeln. Psalm 37,5

Gott hat jeden Tag gemacht

Am Tag der Wohlfahrt sei guter Dinge; aber am Tag des Unglücks bedenke: Auch diesen wie jenen hat Gott gemacht. „ Prediger 7 Vers 14

An Tagen, an denen es uns gutgeht, wollen wir dankbar sein. Aber auch an Tagen, an denen es schwierig ist, wollen wir immer daran denken, dass unser Gott auch hinter diesen Dingen steht. IHM gleitet nichts aus der Hand. Und er möchte immer das Beste für uns.

Deshalb wollen wir sowohl an guten Tagen wie auch an schwierigen Tagen unserem Gott vertrauen.

Vorsorge treffen

Vorsorge treffen, das ist – hört man – immer wichtiger. Sicher sollen wir nicht planlos durch die Gegend laufen. Doch diesem ständigen Werben: „Triff Vorsorge für dein Alter“ – „Triff Vorsorge für deine Kinder und deren Bildung“ – „Triff Vorsorge für die Arbeitsunfähigkeit“ – „Triff Vorsorge für dein Grab“ und, und, und… – geben wir immer mehr Gehör und verlieren dadurch immer mehr das schlichte Vertrauen auf unseren Herrn. Nochmal: Wir sollen als gute Verwalter der Dinge, die der Herr uns anvertraut hat, unseren Verstand gebrauchen und vorausschauend planen – aber bitte nicht ohne den Herrn und das nötige Vertrauen auf ihn. Triff Vorsorge im Gebet, denn:

„Deine Wohnung ist der Gott der Urzeit, und unter dir sind ewige Arme; und er vertreibt vor dir den Feind und spricht: Vertilge! Und Israel wohnt sicher, abgesondert der Quell Jakobs, in einem Land von Korn und Most; und sein Himmel träufelt Tau. Glückselig bist du, Israel! wer ist wie du, ein Volk, gerettet durch den HERRN, den Schild deiner Hilfe, und der das Schwert deiner Hoheit ist?“ (Psalm 33,27-29)

Gelassen bleiben

In einer Predigt (online – gut, dass wir diese Möglichkeiten haben) wurde der Psalm 46 vorgestellt.

Der Psalm wurde in einer Zeit geschrieben, als das Volk Israel in großer Not war. Wahrscheinlich wurde es von einem Feind belagert und die Versorgung drohte nicht mehr gewährleistet zu sein.

Wenn wir den Psalm auf unsere aktuelle Situation anwenden, können wir manche Ermunterung daraus für uns nehmen. Immer wieder wird der vorgestellt, der über allem steht: GOTT!

Ein Vers macht besonders Mut: „Lasst ab und erkennt, dass ich Gott bin!“ (Psalm 46 Vers 11) „Lasst ab“ kann man auch übersetzen mit „bleibt ruhig“, „bleibt gelassen“. Wenn wir die aktuelle Schwierigkeit Gott übergeben, dann können wir wirklich gelassen sein.

Ich wünsche uns allen, dass wir Gott vertrauen und durch IHN ruhig sein können.

Nach seinem Reichtum…

Ihm liegt an uns!

Und er war im hinteren Teil und schlief auf dem Kopfkissen; und sie wecken IHN auf und sprechen zu IHM: Lehrer, liegt dir nichts daran, dass wir umkommen? (Markus 4 Vers 38)

Martha aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Lukas 10 Vers 40

Haben wir nicht auch schon den Herrn gefragt, ob ihm wirklich an uns liegt, wenn wir keinen Ausweg sahen, eine Last zu groß für uns schien oder wenn die Arbeit nicht weniger wurde? Doch der Geist Gottes versichert uns, dass es wirklich so ist! Gott kümmert sich um uns, ihm liegt an uns und er sorgt für uns.

Gründe, sich Sorgen zu machen, gibt es viele. Aber hier finden wir den einen Grund, warum wir die Sorgen abgeben können und sollen: weil Gott an uns liegt!

 

Karfreitag

„Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde; um die neunte Stunde aber schrie Jesus auf mit lauter Stimme und sagte: Eli, eli, lama sabachthani? das ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Als aber etliche der Dastehenden es hörten, sagten sie: Dieser ruft den Elias. Und alsbald lief einer von ihnen und nahm einen Schwamm, füllte ihn mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und tränkte ihn. Die Übrigen aber sagten: Halt, laßt uns sehen, ob Elias kommt, ihn zu retten! Jesus aber schrie wiederum mit lauter Stimme und gab den Geist auf.

Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriß in zwei Stücke, von oben bis unten; und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, und die Grüfte taten sich auf, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt; und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen.

Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesum bewachten, das Erdbeben sahen und das, was geschah, fürchteten sie sich sehr und sprachen: Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!

Matthäus 27, 45-54

freudiges Erwarten

„Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut.“

Gerade jetzt sind viele in freudiger Erwartung:

– auf die Feiertage
– auf den Urlaub
– auf besondere Ereignisse im neuen Jahr.

Aber es gibt bestimmt auch sehr viele, denen es nicht gut geht, die besorgt in die Zukunft sehen.

Wir Christen haben immer etwas, worauf wir uns freuen können: Es dauert nicht mehr lange, bis der Herr Jesus uns zu sich in den Himmel holt. Wenn das kein Grund zur Freude ist!!

Gnade in der Ehe

Wenn das anfängliche Feuer in der Ehe verloren gegangen ist, wenn es in der Ehe so kühl geworden ist, dann liegt die Ursache nicht in fehlenden Gemeinsamkeiten, zu geringer Kommunikation oder zu vielen negativen Umständen, sondern schlicht und ergreifend in der Tatsache, dass wir immer noch mit der Sünde zu kämpfen haben. Und wir brauchen die Gnade Gottes, um dennoch eine glückliche Ehe führen zu können. Sie verwandelt aber unser Verlangen, einen Streit zu gewinnen, in den Wunsch, Christus ähnlich zu werden. Sie nimmt mich aus dem Zentrum heraus und stellt Christus hinein. Das ist, was die Gnade bewirkt – zum Segen für die Ehe und zu seiner Ehre!

Seite 1 von 3

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén