Ein Leben als Christ ist nicht immer ein sorgenfreies Leben. Aber wir haben den Einen, dem wir unsere Sorgen sagen können und der uns Ruhe und Seinen Frieden schenken will.

Es gibt verschiedenartige Sorgen. Und bei vielen Dingen, die uns Sorgen bereiten, haben wir manches Mal schon alle Hoffnung auf Rettung aufgegeben. Doch Gottes Zeiten sind andere und Seine Gedanken höher als unsere Gedanken. Wieviel hast Du vielleicht für Mitgläubige gebetet, die krank sind oder die Welt liebgewonnen haben, und es tut sich nichts. Hast du schon aufgegeben?

Wie oft haben Eltern für ihr Kind gebetet, dass es sich doch bekehren oder von einem falschen Weg umkehren möge, und es tut sich nichts. Da geben wir schnell die Hoffnung auf. Gott tut das nicht! Er arbeitet an vielen Menschen bis zum Schluss. Zum Beispiel bei Manasse. Manasse tat schreckliche Dinge, sündigte schlimmer als seine Vorfahren Und das alles, obwohl Manasse aus einem gläubigen und gottesfürchtigen Elternhaus stammte. Sein Vater Hiskia war einer der treusten Könige in Jerusalem. Konnte es da noch eine Möglichkeit zur Umkehr geben? Konnte Gott einem Mann Gnade erweisen, der durch und durch sündig war und gottlos lebte, obwohl er es besser wissen konnte, ja besser wusste? So jemanden muss man aufgeben, oder?

Gott tat es nicht! „Und als er [Manasse] bedrängt war, flehte er den HERRN, seinen Gott, an und demütigte sich sehr vor dem Gott seiner Väter und betete zu ihm; und er ließ sich von ihm erbitten und erhörte sein Flehen, und brachte ihn nach Jerusalem in sein Königreich zurück. Da erkannte Manasse, dass der HERR Gott ist“ (2. Chr 33,12.13).

Lass dir vom Herrn Ausdauer schenken für dein Gebetsleben! „Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören.“ (Jesaja 59,1)