Mark sitzt morgens in der Cafeteria seiner Firma und trinkt seinen wohlverdienten Kaffee, als eine bildhübsche Dame im Minirock und einem figurbetonenden Oberteil hereinkommt. „Wow, ist das eine Frau!“, denkt er, und noch manches andere …

Seien wir Männer ehrlich: Sind uns diese Sätze wirklich so fremd? Zugeben wollen wir es möglicherweise nicht. Auch wenn wir vielleicht nicht so denken - hinschauen und uns an dem verführerischen Anblick ergötzen, das tun wir schon manchmal. Da ist doch wirklich nichts dabei, oder?

So denken wir, aber Gott denkt da ganz anders. In Matthäus 5,28 sagt der Herr Jesus: „Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, schon Ehebruch begangen hat in seinem Herzen.“ Das sind deutliche Worte. In diesem Licht wird uns schnell klar, dass am Hinschauen und sich Erfreuen durchaus leicht „was dran“ sein kann.

Hiobs Verteidigungswall für seine Augen war: „Ich habe mit meinen Augen einen Bund gemacht, und wie hätte ich auf eine Jungfrau geblickt!“ (Hiob 31,1)

Machen auch wir einen Bund mit unseren Augen! Sobald die Versuchung an uns herantritt, sollten wir uns sagen: „Nein du hast kein Recht diese Person zu begehren. Du hast einen Bund mit deinen Augen gemacht. Schau weg!“

Sicher, einfach ist das nicht, weil es oft eine Angewohnheit ist, die Blicke schweifen zu lassen, ein innerer Drang. Es ist aber keineswegs so, dass wir nicht anders könnten. Wegschauen und durchhalten, das ist die Devise. Gott wird es belohnen und Er wird die Kraft und Energie dazu schenken, ohne die wir es nicht schaffen können.