Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 7. Juni 2020

Schlaf

 

Jeder von uns braucht ihn. Unser Körper benötigt diesen Erholungsvorgang. In der Bibel kommt der Schlaf auch oft in übertragener Bedeutung vor und beschreibt damit verschiedene Zustände des Menschen.

Neben anderen Bedeutungen ist Schlaf ein Bild geistlicher Trägheit. Die Jünger waren in den entscheidenden Augenblicken bei Seiner Verherrlichung auf dem Berg und im Garten Gethsemane eingeschlafen (Lk 9,32; 22,45). Auch die zehn Jungfrauen schliefen ein, während sie auf den Bräutigam warteten (Mt 25,5). In Epheser 5,14 werden die Gläubigen vor geistlichem Schlaf gewarnt bzw. aufgefor­dert, aus dem Schlaf aufzuwachen: „Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, und der Christus wird dir leuchten.“

Ein geistlich schla­fender Christ ist ein weltförmiger Christ, der sich unter geistlich Toten aufhält und äußerlich kaum von ihnen zu unterscheiden ist.

Der Herr ruft uns zu: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt; der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach“ (Markus 14,38)

Nachsorge

In der Bibel wird uns von drei Menschen berichtet, die der Herr Jesus persönlich anwesend auferweckt hat: Den jungen Mann aus Nain (Lukas 7 Verse 11 bis 17), die Tochter von Jairus (Lukas 8 Verse 40 bis 56) und Lazarus (Johannes 11). Aber die Herr Jesus hat diese Personen „nicht nur einfach auferweckt“, sondern er hat sich auch um sie gekümmert. Wenn wir die Auferweckung auf die Bekehrung eines Menschen übertragen, können wir daraus die „Nachsorge“ des Herrn Jesus ableiten.

Bei dem jungen Mann lesen wir: „Er fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.“ (Luk. 7,15) Wenn wir das auf einen Jungbekehrten übertragen, können wir sagen: Der Herr Jesus hilft dabei, ein Zeugnis für ihn zu sein. Und er sorgt dafür, dass ein Jungbekehrter Geborgenheit in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen verspürt.

Bei dem Mädchen lesen wir: „Er befahl, ihr zu essen zu geben.“ (Luk. 8,55) Im übertragenen Sinn können wir sagen: Der Herr Jesus sorgt für geistliche Nahrung und Wachstum.

Bei Lazarus lesen wir: „Macht ihn los und lasst ihn gehen!“ (Joh.11,44) Wenn es noch Bindungen gibt, die hinderlich sind für ein frohes und glückliches Christenleben, dann sorgt der Herr Jesus dafür, dass diese Bindungen gelöst werden.

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