In diesen Tagen ging es im Fahrradsport hoch her. Eine Beichte folgte der vorherigen. Es betraf bislang nur die Telekom-Fahrer. Es ist wohl auszuschließen, dass nur die Telekomfahrer betroffen sind. Aber noch gibt es von anderen Rennställen keine vergleichbaren Geständnisse.
Uns allen fällt es viel leichter, etwas zu gestehen, was wir sowieso nicht mehr leugnen können. Ein Bekenntnis aber geht viel weiter. Da nennt man eine Sünde, die so noch nicht bekannt war. Und man beugt sich unter das falsche Handeln, das man lässt.
Aber schon in der Bibel gibt es manche Fälle, wo es sich nur um ein Geständnis handelte. Wie war das bei Achan (Josua 7), als er zugab, dass er aus Jericho einen Mantel und 200 Sekel Silber und eine goldene Stange mitgehen ließ, obwohl Gott das ausdrücklich verboten hatte? Erst als das Los auf ihn gefallen war, gab er seine Verfehlung zu.
Oder bei David, als er mit Bathseba Ehebruch begangen hatte? Spätestens, als das Kind unterwegs war, hätten bei ihm alle Alarmglocken klingeln müssen. Aber er ist (noch) nicht bereit, seine Schuld vor Gott und vor Urija, einem seiner Helden, zu bekennen.
Und der erste Mensch? Erst, als Gott zu ihm kam, war er bereit, über das zu reden, was er zusammen mit seiner Frau verbrochen hatten. Und da auch noch nicht einmal sofort. Zunächst versuchten sie, sich zu entschuldigen und die Sache zu verdecken.
So etwas geht nie gut! Wir sollten für uns daraus lernen, dass wir aufrichtig sein sollten und auch ein aufrichtiges Bekenntnis ablegen sollten, wenn wir merken, dass wir gesündigt haben.