Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 5. Juli 2020

WhatsApp – Kommunikation

SMS war gestern, heute ist WhatsApp (oder Threema oder oder oder). Dieser Kommunikationsweg ist schnell und komfortabel. Die Frage nach der Sicherheit will ich hier mal lieber nicht stellen. :-)

Mir geht es heute aber nicht um das Kommunikationsmittel selbst, sondern um den Inhalt der Nachrichten, die über diesen Weg versandt werden. Man sollte bedenken, wie extrem wenig bei dieser Kommunikationsart tatsächlich beim Empfänger ankommt. Zu manchen Themen verbietet sich daher schlicht ein Austausch über diese Kurznachrichten-Dienste.

Ich mache ein Beispiel: Wenn ich einen Mitbruder oder eine Mitschwester auf diesem Weg auf Dinge in seinem Leben hinweise, die in meinen Augen nicht gut sind oder mir Sorgen bereiten, ist eine Kurznachricht NICHT der richtige Weg. „Geh hin“, lautet das Gebot des Herrn. Johannes schreibt in seinem zweiten Brief (und dieser war nicht mal eine „Kurznachricht“): „Obwohl ich euch vieles zu schreiben habe, wollte ich es nicht mit Papier und Tinte tun, sondern ich hoffe, zu euch zu kommen und mündlich mit euch zu reden, damit unsere Freude völlig sein.“

Wähle ich in einem solchen Fall doch diesen Weg, sind Missverständnisse und anschließende Missstimmungen vorprogrammiert, insbesondere dann, wenn ich mit der betreffenden Person bisher keinen „tiefergehenden“ Austausch hatte. Vermutlich sind viele Misstimmungen in den Versammlungen/Gemeinden durch unzureichende oder falsche Kommunikation verursacht.

Daher: WhatsApp etc. sind wertfreie Kommunikationsmittel, aber falsch oder im falschen Moment angewandt schaffen sie mehr Probleme als sie lösen. Lasst uns wieder lernen, „mündlich miteinander zu reden“ (3.Joh 14), „damit unsere Freude völlig sei“ (2.Joh 12). Das kostet vielleicht manchmal mehr Überwindung als das Schreiben einer Kurznachricht, aber es wird letztlich zum Segen sein.

Freund

„…Abrahams, meines Freundes.“ Jesaja 41 Vers 8

Meines Wissens ist Abraham der einzige Mensch, der in der Bibel diese Auszeichnung von Gott bekommt.

Was zeichnete Abraham aus, dass Gott ihn als seinen Freund bezeichnet?

  1. Vetrauen – Gott sagte ihm, er solle aus seinem Land wegziehen, ohne ihm genau zu sagen, wohin er gehen sollte. Und Abraham ging im Vertrauen auf Gott.
  2. Vertrautheit – Gott offenbart Abraham seine geheimen Pläne. Abraham verstand diese Gedanken und ging darauf ein.
  3. Offenheit – Abraham trug Gott seine Wünsche mit großer Freimütigkeit vor. Er betete für eine Sache sehr penetrant und wurde erhört.

Wir dürfen zu Gott in einem noch engeren Verhältnis stehen als Abraham. Wir sind Kinder Gottes. „Seht, welche Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es.“ 1. Johannesbrief Kapitel 3 Vers 1

Unser Verhältniss zu unserem himmlischen Vater darf auch durch die o.g. Punkte gekennzeichnet sein:

Wir vertrauen unserem himmlischen Vater, weil er nur das Beste für uns möchte.

Weil wir so eng mit unserem himmlischen Vater verbunden sind, hat Er uns in seinem Wort seine Gedanken mitgeteilt, die wir durch den heiligen Geist verstehen könen.

Jederzeit dürfen wir in absoluter Offenheit zu unserem himmlischen Vater beten in der Gewissheit, dass Er uns hört. Und Er hört unsere Gebete nicht nur, sondern Er erhört sie auch.

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