Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: August 2020 Seite 1 von 4

Porsche 911

Am 05. April 2012 verstarb der Designer des legendären Sportwagens Porsche 911, Ferdinand Alexander Porsche. Vor fast 50 Jahren entwarf er den Sportwagen, dessen aktuelles Modell immer noch große Ähnlichkeit mit dem ersten Modell hat.

Das erste Modell war so "perfekt", daß grundlegende Änderungen (am Design) bis heute nicht nötig und gewünscht sind. 

 

Es gibt seit 1900 Jahren ein Buch, das absolut perfekt ist. Menschen haben immer wieder versucht es zu verändern, den aktuellen Gegebenheiten anzupassen, es für sich hinzubiegen. Es ist nicht gelungen!

"Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen." Matthäus 24 Vers 35

Und trotz des Alters hat es an seiner Lebendigkeit nicht verloren.

"Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert." Hebräer 4 Vers 12

 

Es gibt Autos, die "überleben" eine lange Zeitspanne ohne große Veränderungen.

DIE BIBEL wird die Zeit "überleben" und Gültigkeit haben bis in die Ewigkeit.

Wissen wir eigentlich, was für einen Schatz wir in Händen halten?

Gedenkgottesdienst für die Opfer des Flugzeugabsturzes

„Nach einer solchen Katastrophe wollen wir in dem Gottesdienst unsere Fassungslosigkeit und Trauer, ebenso wie unsere Hoffnung darauf, dass Gott selbst am Ende alle Tränen abwischen wird, zum Ausdruck bringen“, erklärt Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki.

Mit einem Trauergottesdienst verbinden wir Worte des Trostes für die Hinterbliebenen, für die Trauernden. Ob es solche Worte des Trostes bei der Veranstaltung gab, kann ich nicht beurteilen. Aber es wurde aus der Bibel vorgelesen. Und diese Worte haben mehr Kraft und können mehr Trost geben, als jedes von Menschen gesprochene Wort.

Unser Gebet ist es deshalb, dass die Menschen, die durch diese Katastrophe betroffen sind, wirklich dort Hilfe und Trost suchen, wo sie alleine zu finden ist, bei unserem Heiland Jesus Christus.

Er, der am Grab seines Freundes Lazarus geweint hat („Jesus vergoss Tränen.“ Johannes 11 Vers 35), sollte er nicht jede einzelne Träne registrieren und Mitleid haben mit jedem Trauernden?

Er, der die weinende Mutter getröstet hat („Als er sich aber dem Tore der Stadt näherte, siehe, da wurde ein Toter herausgetragen, der einzige Sohn seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und eine zahlreiche Volksmenge aus der Stadt war mit ihr. Und als der Herr sie sah, wurde er innerlich bewegt über sie und sprach zu ihr: Weine nicht!“ Lukas 7 Verse 12 und 13), sollte er nicht auch heute trösten können?

Unser Gebet ist aber auch, dass Menschen durch diese Katastrophe darüber nachdenken, was wäre, wenn sie in dem Flugzeug gesessen hätten. Dass Menschen darüber nachdenken, wo sie die Ewigkeit zubringen, wenn sie heute sterben würden. Und dass sie dann eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung für den Heiland Jesus Christus.

Die Wahrheit reden

„Nicht viel, sondern wahr soll man reden.“

Dieses Zitat stand diese Woche auf einem Kalender mit „schlauen“ Sprüchen. Dazu eine Erklärung, nicht um den heißen Brei herum zu reden, sondern auf den Punkt zu kommen. Außerdem nur das auszusprechen, zu dem man auch wirklich steht.

Auf EINEN trifft das voll und ganz zu: „Da sprachen sie zu ihm: Wer bist du? Jesus sprach zu ihnen: Durchaus das, was ich auch zu euch rede.“ Johannes 8,25
Der Herr Jesus hat IMMER die Wahrheit geredet.

Auch wir sind aufgefordert, wahr zu reden: „Deshalb legt die Lüge ab und redet Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten“ Epheser 4,24

Die unangenehme Wahrheit

Mit einem Mitschüler oder Arbeitskollegen über Glauben oder Religion zu sprechen fällt uns vielleicht gar nicht so schwer. Wenn jeder seinen eigenen Glauben haben darf, damit glücklich wird und regelmäßig in einen Gottesdienst geht, ist die „Welt in Ordnung“.

Aber reicht es wirklich mit anderen über ihren Glauben oder wo möglich auch Probleme zu sprechen? Man ist erstaunt wie viele offen über sich selbst reden, und schließlich das Fazit gezogen wird „das Leben geht weiter“ oder „jeder muss aus seinem Leben das Beste machen“. „Wenn der Glaube glücklich macht, dann soll man ihn nicht aufgeben“. Wie oft hört man solche Aussagen?

Sind wir bereit Ungläubigen das zu sagen, was sie nicht hören wollen, aber hören müssen? Es mag sein, dass wir eine negative Reaktion erleben müssen, aber hält uns das davon ab den ungläubigen Menschen das für sie „Unangenehme“ zu sagen,  dass sie Sünder sind und einen Heiland brauchen, der für sie am Kreuz auf Golgatha gestorben ist?

In Markus 10, 17-22 legt der HERR Jesus seinen Finger direkt in die Wunde eines Mannes, der mit seinem ganzen Herzen am Reichtum hing. Der HERR sagte ihm das, was er als letztes hören wollte, nämlich seinen Besitz aufzugeben. Lasst uns hier von dem HERRN lernen, der immer in Liebe die Wahrheit gesprochen hat.

Dem HERRN lagen die ungläubigen Menschen am Herzen?  Uns auch?

In kleinen Dingen

„Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge“, sagte einmal Wilhelm Busch (1832 – 1908). Wenn man für „Glück“ einmal „Freude“ einsetzt. Es kommt nicht auf die großen Dinge an, sondern auf die kleinen, die alltäglichen. Wer da seinem Ehepartner oder seinen Mitmenschen gegenüber „aufmerksam“ ist, der wird viel Freude bewirken. Paulus konnte einmal sagen: „Wir sind Mitarbeiter an eurer Freude“ (2. Kor 1,24). Ob wir in dieser Woche Mitarbeiter an der (wahren) Freude von anderen sind?

Calvary covers it all

Far dearer than all that the world can impart
Was the message that came to my heart.
How that Jesus alone for my sin did atone,
And Calvary covers it all.

Chorus:

Calvary covers it all,
My past with its sin and stain;
My guilt and despair
Jesus took on Him there,
And Calvary covers it all.

The stripes that He bore and the thorns that He wore
Told His mercy and love evermore
And my heart bowed in shame as I called on His name,
And Calvary covers it all.

Chorus

How matchless the grace, when I looked in the face
Of this Jesus, my crucified Lord;
My redemption complete I then found at His feet,
And Calvary covers it all.

Chorus:

How blessed the thought, that my soul by Him bought,
Shall be His in the glory on high;
Where with gladness and song, I'll be one of the throng
And Calvary covers it all.

 

Freie Übersetzung ins Deutsche:

Weit teurer als alles, was die Welt bieten kann,
war die Botschaft, die in mein Herz kam.
Wie dieser Jesus allein alle meine Sünden sühnte,
Golgatha nahm alles hinweg.

Refrain:

Golgatha deckt alles zu,
meine Vergangenheit mit ihren Sünden und Flecken,
meine Schuld und Hoffnungslosigkeit
Jesus nahm dort alles auf sich,
Golgatha nahm alles hinweg.

Die Striemen, die er geschlagen wurden, und die Dornen, die er trug,
künden für immer seine Gnade und Liebe,
und mein Herz beugt sich nieder, wenn ich seinen Namen anrufe,
Golgatha deckt alles zu.

Refrain

Wie unvergleichlich ist die Gnade, die ich in ihm,
diesem Jesus, meinem gekreuzigten Herrn, sehe;
meine Erlösung ist vollkommen, nun sitze ich zu seinen Füßen,
Golgatha nahm alles hinweg.

Refrain

Wie glückselig ist der Gedanke, dass meine Seele von ihm erkauft ist,
dass ich sein bin in der Herrlichkeit droben;
wo ich mit Freude und Lobgesang einer aus dieser Schar sein werde,
Golgatha nahm alles hinweg.

Was ich brauche

Mehr Glauben verleih’ mir,
mehr Licht und mehr Mut
mehr Trost der Vergebung,
zum Beten mehr Glut;
mehr Schmerz um die Sünde
mehr Scheu vor der Schuld,
mehr Stille im Herzen,
im Leid mehr Geduld.

Mehr Hoffnung entzünde,
mehr Sehnsucht in mir,
mehr Lust nach dem Himmel,
mehr Heimweh nach Dir!
Mehr Aufblick nach oben,
mehr Tröstung im Weh,
mehr Siegesgewissheit,
mehr Kraft aus der Höh’!

Mehr mildes Erbarmen,
mehr brünstige Lieb’,
mehr Sanftmut und Frieden,
mehr Opfersinn gib,
mehr Einfalt und Wahrheit,
mehr Demut dazu -
Ich wäre so gerne,
mein Heiland, wie Du.

August Hermann Francke

(Dieses Gedicht haben wir schon einmal im Mai 2008 hier veröffentlicht, ich fand es aber lohnenswert, es nochmals zu bringen).

Tempo drosseln

„Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen“, sagte einmal Birgit Breuel, Politikerin und Präsidentin der Treuhandanstalt. Ist es nicht so, dass wir als Christen manchmal genau so vorgehen? In unserem Eigensinn gehen wir einen Weg. Wir werden gewarnt oder ermahnt, aber statt innezuhalten, rennen wir mit erhöhter Geschwindigkeit in die Irre. Was taten denn Elia, Petrus, Salomo, Joas und viele andere? Tempo und Druck erhöhen, statt Tempo herausnehmen und einmal nüchtern und besonnen über den eigenen Standpunkt nachdenken.
„Denkt in eurem Herzen nach auf eurem Lager und seid still!“ (Psalm 4,5). „Du aber steh jetzt still, dass ich dich das Wort Gotes hören lasse“ (1. Samuel 9,27).

Müßiggang

„Von Arbeit stirbt kein Mensch, aber von Ledig- und Müßiggehen kommen die Leute um Leib und Leben; denn der Mensch ist zum Arbeiten geboren wie der Vogel zum Fliegen“, sagte einmal der deutsche Reformator Martin Luther (1483-1546). Dass er recht hat, wissen wir aus der Geschichte Davids mit Bathseba (2. Samuel 11). Und der Apostel Paulus fordert die Thessalonicher nicht umsonst mehrfach auf zu arbeiten. Wir haben es nötig zu arbeiten. Auch wenn die Arbeit zuweilen sehr hart sein kann, ist sie doch zugleich ein Segen für uns, dass wir nicht „auf dumme Gedanken“ kommen. Wir wollen versuchen, mehr den Segen (als die Plage) in unserer Arbeit zu sehen, ohne dass wir uns nur noch ausstrecken nach den Dingen des Arbeitslebens … „Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen, als dem Herrn und nicht den Menschen“ (Kolosser 3,23).

Die Gnade Gottes

Gottes Gnade:

ERRETTET (aus dem Sündenelend)

Durch Gnade seid ihr errettet.Epheser 2 Vers 5

UNTERWEIST (zu einem Leben, das Gott gefällt)

Denn die Gnade Gottes…unterweist uns.“ Titus 2 Vers 12

GENÜGT (für jede Situation des Lebens)

„Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht.“ 2. Korinther 12 Vers 9

Seite 1 von 4

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén