Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: September 2020 Seite 1 von 3

keine Furcht

Sieben Gruende, sich nicht zu fuerchten:

1) …ich habe dich erloest.
2) …ich habe dich bei deinem Namen gerufen.
3) …du bist mein.
4) …ich bin dein Gott.
5) …ich bin dein Erretter.
6) …du bist teuer, wertvoll in meinen Augen.
7) …ich habe dich lieb.

Jesaja 43 Vers 1 bis 5

Wissen

„Ein Wissen, das nicht in die Zukunft reicht, ist kein Wissen“, sagte einmal der deutsche Physiker Hans-Peter Dürr (*1929). Menschen können viel Wissen über die Natur und andere Zusammenhänge erwerben. Aber was nützt es ihnen, wenn es sie nicht in die Zukunft weist?
Das erinnert mich an ein Wort des Herrn, was im direkten Zusammenhang auf etwas anderes weist, hier aber anwendbar erscheint: „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt [alles weiß über diese Welt und die Wissenschaft], sich selbst aber verliert oder einbüßt?“ (Lukas 9,25). Nur wenn unser Wissen die Zukunft einbezieht – Himmel und Hölle – ist es wirkliches Wissen! Wissen, das Wert besitzt.

Bibelkurse für Kinder

Viele Christen haben den Wunsch, die Bibel besser kennenzulernen. Aber oft stellt sich die Frage: Welches Buch nehme ich zur Hilfe? Für die Tägliche Bibellese empfiehlt sich „Tägliches Manna“ oder für junge Leute der „Lightkeeper“. 

Eine weitere Hilfe ist die Teilnahme an einem Bibelkurs auf (www.gottbesserkennenlernen.de). Dort werden für Jugendliche und Erwachsene 3 Kurse mit jeweils 10 Lektionen angeboten:

–        Basis-Bibelkurs,

–        Zusatz-Bibelkurs,

–        Römer-Bibelkurs.

Auch für Kinder gibt es einen schönen Bibelkurs. In 30 Lektionen wird man durch Themen und Kapitel des Alten und Neuen Testaments geführt. Anschauliche Erklärungen erleichtern das Lernen.

Viele Eltern möchten ihre Kinder nicht zu früh mit dem Internet vertraut machen – und das ist auch gut so! Daher wird der Kinder-Bibelkurs jetzt auch in gedruckter Form angeboten, natürlich völlig kostenlos.

Die Anmeldung für das Mitmachen kann über das Kontaktformular von www.gottbesserkennenlernen.de erfolgen. Nach wenigen Tagen erhält der Teilnehmer den ersten Bibelkurs per Post und einen „frankierten Freiumschlag“ für die Rücksendung.

Nach jeder 5. Lektion bekommt der/die junge Teilnehmer/in eine kleine Überraschung zugeschickt, damit das Lernen etwas mehr Freude macht!

Möchtest du andere Kinder einladen, auch bei dem Bibelkurs mitzumachen? Das ist kein Problem. Dafür stehen „Einladungs-Karten“ (siehe Bild) zur Verfügung, die sich gut zum Verteilen in der Nachbarschaft, in der Schule oder am Büchertisch eignen. Dort steht alles drauf, was man für die Teilnahme wissen sollte.

Andreas Hardt

Die Botschaft verfehlt…?

Es ist Weihnachten! Die Menschen strömen in die Kirchen, hören eine schöne Predigt, hören, dass Gott mit Ihnen sein will, ihnen helfen will, der Pastor ermuntert zu mehr Menschlichkeit, denn dies hat Jesus uns ja schließlich vorgelebt, dafür ist Er auf diese Erde gekommen. Sie hören nur, was schön ist, was „ihnen in den Ohren kitzelt“ (2. Tim 4,3).

Die Wahrheit, das was Gott wirklich über Sünde denkt, dass der Herr Jesus nicht zuallererst auf diese Erde gekommen ist, um uns ein gutes Leben vorzuleben, sondern, damit Er am Kreuz von Golgatha für uns zur Sünde gemacht wird - das will keiner hören. Muss er auch nicht. Denn Satan sorgt schon dafür, dass die Menschen ihre Gewissen z.B. durch so ein Fest wie Weihnachten beruhigen. Dem Widersacher Gottes ist es egal, womit er die Menschen davon abhält, dass sie sich als Sünder vor Gott erkennen und sich bekehren! Da ist ihm auch Weihnachten, auch ein christliches Mäntelchen recht.

Harte Worte, sagst Du vielleicht.

Vielleicht. Aber bedenke: Das Kreuz von Golgatha, Tod des Sohnes Gottes, ist die zentrale Botschaft Gottes, nicht Menschlichkeit, so gut sie auch an sich sein mag, und auch nicht die Geburt Jesu. Und wann hast Du das letzte Mal in der Kirche eine Predigt allein über das Erlösungswerk des Herrn Jesus am Kreuz von Golgatha gehört…?

Die Tür für das Glück öffnen

"Das Glück kommt zu denen, die es erwarten. Nur müssen sie die Tür auch offen halten", sagte einmal der bekannte deutsche Schriftsteller Thomas Mann. Ich weiß nicht, was er unter "Glück" verstanden hat. Aber wenn wir das einmal auf das biblische "Glück", wahre Freude, anwenden, so ist das so. Wenn ich mich immer mit dem traurigen Zustand der Christen beschäftige, muss ich mich nicht wundern, dass ich keine Freude an Christus, an meiner Rettung, an den Gläubigen, an der Versammlung (Gemeinde, Kirche) erleben werde. Wenn ich aber Christus in meinem Mitgläubigen sehe, wenn ich die göttliche Sicht auf die Versammlung haben – sie ist trotz der heutigen Zerrissenheit immer noch diese "eine, sehr kostbare Perle", dann werde ich dem Glück meine Tür öffnen. Es ist eine Frage der Gesinnung, der Einstellung.
"Wo … ist Christus alles und in allen" (Kolosser 3,11).

Christ und Arbeit

"Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen" 2.Thessalonicher 3 Vers 10

Auf den ersten Blick ein ganz schön hartes Wort. Aber wenn wir darüber nachdenken, müssen wir zustimmen (weil es Gottes Wort ist, ja sowieso).

Wer arbeiten könnte und es nicht tut -aus welchen Gründen auch immer- der liegt anderen auf der Tasche. Und das gehört sich für einen Christen einfach nicht.

Aber man kann diesen Vers auch auf weitere Gebiete als die berufliche Tätigkeit ausdehnen.

Wie sieht es z.B. mit den Aufgaben im und am Volk Gottes aus? Will ich vielleicht keine Aufgabe übernehmen?

Wie sieht es mit einer Aufgabe im Evangelim aus? Bin ich zu bequem?

Wie sieht es mit den Aufgaben in der Schule, in der Ausbildung oder beim Studium aus? Lege ich mich schon mal gerne auf die faule Haut?

Könnte ich an meinem Arbeitsplatz mehr leisten? 

Komme ich meinen Pflichten als Mutter und Hausfrau genügend nach?

 

Es gibt allerdings auch das Gegenteil von nicht arbeiten: Zuviel arbeiten.

Wenn wir nur noch leben um zu arbeiten, vernachlässigen wir dadurch andere Bereiche, die Gott uns gegeben hat: Unseren Ehepartner, unsere Kinder, ganz zu schweigen von allen geistlichen Dingen (persönliches Bibellesen/Beten, Besuch der Gemeindestunden, Aufgaben im Werk Gottes).

 

Gottes Wort, die Bibel, ist sehr aktuell. Gut, wenn wir uns die Hinweise zu Herzen nehmen.

Low at Thy feet

Low at Thy feet, Lord Jesus,
This is the place for me;
Here I have learned deep lessions:
Truth that has set me free.

Free from myself, Lord Jesus,
Free from the ways of men;
Chains of thought that have bound me
never can bind again.

None but Thyself, Lord Jesus,
Conquered this wayward will,
But for Thy love constraining
I have been wayward still.

Found in J.N.D’s Bible after his departure

86400 Sekunden

Stelle dir vor, du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen stellt dir die Bank 86400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel bestimmte Regeln hat.

Die erste Regel ist:

Alles was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, eröffnet dir die Bank eine neues Konto mit neuen 86400 Euro für den
kommenden Tag.

Zweite Regel:

Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie dies und du bekommst kein neues mehr. Was würdest du tun? Du würdest versuchen, jeden Cent zu nutzen, oder?

Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität:

Jeder von uns hat so eine „Bank“. Wir vergessen es nur immer allzu schnell! Die Bank ist die Zeit unseres Lebens, die Gott dir und mir gibt. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, schenkt Gott uns 86400 Sekunden Leben für den Tag und wenn wir am abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben…. Die Zeit, die wir an diesem Tag nicht für Ihn gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber Gott kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung…. Was machst du also mit deinen täglichen 86400 Sekunden?

Verschwende deine Zeit nicht für die Dinge dieser Welt! Die Welt wird vergehen und alles was in ihr ist. Aber die Werke Gottes, die du und ich tun dürfen, sie haben bleibenden Wert, sie sind und werden zur Ehre Gottes und zur Verherrlichung des Herrn Jesus sein.

Der letzte Held

In 2. Samuel 23 lesen wir von den Helden des König David. Manche werden mit großen Taten verbunden, die meisten aber nur namentlich genannt. Der letzte Held, den David aufzählt ist Urija, der Hethiter.

David berichtet keine großen Heldentaten von diesem Mann. Es wird einfach nur sein Name gennant. Wir wissen aber, worin seine Heldentat bestand: Sein Herz schlug für Gott und den König. Als David mit Urijas Frau Ehebruch getrieben hatte und es vertuschen wollte, gelang dies nur nicht, weil Urija so treu seinem König und seinem Gott diente. Sein Herz schlug ungeteilt für Gottes Volk und Gottes Sache. David muss dies anerkennen und rechnet ihn hier unter seine Helden.

Er führt Urijas Namen als letzten Held an – gewissermaßen als Ausklang, bevor er das Schreibgerät niederlegt. Was mag David wohl empfunden haben, als er diesen Namen hinschrieb? Er wird gewusst haben, dass Urijas Heldentat seine Treue war, da, wo gerade er, David, versagt hatte.

Gott hat diesem Mann, Urija, ein Denkmal in Seinem Wort gesetzt. Und wir sehen, dass David ihn bis zum Schluss nicht hat vergessen dürfen, ihn, den er sogar ermordete, um seine Unmoral zu verdecken. Er war ein Mahnmal für David bis zu dessen Lebensende. Hier, am Ende seines Königtums muss David gerade diesen treuen Mann zuletzt erwähnen – Urija.

Gibt es auch in unserem Leben Dinge, die uns immer wieder an Versagen erinnern? Gott lässt das zu, um uns demütig zu halten und gleichzeitig aber auch zu zeigen, dass er gleichwohl gnädig ist, wie Er es mit David war.

Zeige deine Liebe durch deine Taten

Enthalte kein Gutes dem vor, welchem es zukommt, wenn es in der Macht deiner Hand steht, es zu tun. (Sprüche 3,27)

Ich meine, es gibt kaum ein besseres Mittel, die Liebe zu seinem Nächsten zu zeigen, als durch das Handeln nach diesem Spruch.

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