Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Oktober 2020 Seite 1 von 3

Wohnen im Haus des Herrn

„Eins habe ich von dem Herrn erbeten, danach will ich trachten: zu wohnen im Haus des Herrn alle Tage meines Lebens, um anzuschauen die Lieblichkeit des Herrn und [nach] ihm zu forschen in seinem Tempel.“ 

Wohnst Du dort? Wo man wohnt, schläft, isst, betet, liest man. Und alles vor Ihm und mit Ihm! Fühlst Du Dich dort zu Hause? 

Er lässt Dich bei Ihm wohnen, Du hast den Schlüssel zum Haus, kennst jedes Zimmer. Dort steht Dein Sessel, wo Du Ruhe findest für Deine Seele. Dort steht Dein Kleiderschrank, mit den „Kleidern des Heils“, „denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan“. 

Und sein Haus hat einen Garten: „Mein Geliebter ist in seinen Garten hinabgegangen, zu den Würzkrautbeeten, um in den Gärten zu weiden und Lilien zu pflücken.Ich bin meines Geliebten; und mein Geliebter ist mein, der unter den Lilien weidet.“

Wohne (bleibe) bei Ihm, Geliebter des Herrn!

handeln in Treue

„Denn man rechnete nicht ab mit den Männern, in deren Hand man das Geld gab, um es denen zu geben, die das Werk taten; denn sie handelten in Treue.“ 2. Könige 12 Vers 16
Einem Contoller würden die Haare zu Berge stehen. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ Zumindest mal Stichproben machen, wäre doch wohl angebracht.
Und grundsätzlich ist es auch vernünftig, nach dem 4-Augen-Prinzip zu arbeiten. Damit hilft man demjenigen, der mit Geld umgeht, nicht in Versuchung zu kommen.
Aber so ein Zeugnis über große Treue und damit großem Vertrauen ist doch sehr schön.
Ob man das auch über uns sagen kann?

So teuer bezahlt!

In einem französischen Lied heißt es:

Nous célébrons ensemble à cette table
Ton grand amour, saint Agneau mis à mort!
Par toi nos cœurs, abrités dans le port,
Goûtent en paix le bonheur ineffable
Que tu payas — si chèrement, ô Christ!

Freie Übersetzung:

Wir preisen zusammen an diesem Tisch
Deine große Liebe, heiliges Lamm, das zu Tode gebracht wurde!
Durch Dich genießen unsere Herzen, in den sicheren Hafen gebracht,
im Frieden das unaussprechliche Glück,
das Du, bezahlt hast – so teuer, o Christus!

Mir geht es um die letzte Zeile: Ist uns bewusst, wie teuer Christus unser Glück bezahlt hat? Er hat alles gegeben, hat den Himmel mit der sündigen Erde getauscht, die Atmosphäre der Liebe mit der Szene des Hasses, der Verachtung. Er hat sich ganz hingeben bis in den Tod – um damit unser Glück so teuer zu bezahlen!

So viel wert, so teuer, war Ihm unser Glück! Wieviel wert ist Er uns?

Rocky Mountain Radio

Link zum Online Rocky Mountain Radio

Rocky Mountain Ministries ist eine gemeinnützige Organisation, die durch Musik die Gute Botschaft verbreiten möchte.

Ihr Leitmotiv ist Gottes wunderbare Gnade, ihr Ziel ist, Gottes Wort und die Grundsätze Seines Wortes in Lieder zu fügen und so die gesamte Welt zu erreichen.

Don und Wendy Francisco haben über drei Jahrzehnte aktiv an der Verbreitung des Evangliums über die Musik mitgewirkt. Sie erhalten tausende von Briefe, die beschreiben, wie Gott die Lieder benutzt, um Menschen zur Umkehr zu bringen.

Der Herr Jesus hat auf dem Kreuz ein einmaliges, vollkommenes Werk vollbracht, ein Werk, über das wir in alle Ewigkeit singen werden!

Seine Nähe zeigt seinen Willen

„Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist.“

Kolosserbrief, Kapitel 3 Vers 1.

„Wir sind auferweckt und haben, was unsere Zuneigungen und unser Ziel anlangt, nicht mehr mit der Welt zu tun, weil wir solche sind, die gestorben sind. Es heißt nicht: „Ihr müsst sterben“, sondern „Ihr seid gestorben“  (Kol 3,3), denn das ist die christliche Stellung. Wir besitzen die Richtschnur für das Verhalten des Christen. Sie ist sehr einfach, umfassend und ungewöhnlich befriedigend für das Herz, das wirklich wünscht, den Willen Gottes zu tun.

Du kannst sicher sein, dass wir nicht in Verlegenheit kommen, den Willen Gottes zu erkennen, wenn wir nah genug bei Ihm sind.

Wo geistliche Unterscheidungskraft ist, werden die Dinge einfach und klar wie das Tageslicht. „Das Geheimnis des HERRN ist für die, die ihn fürchten.“ (Psalm 25, 14) Wo die Furcht des Herrn ist, wird auch Verständnis über Sein Wort und Seine Gedanken sein. Aber das Wort Gottes wird nicht einfach erscheinen, wenn keine Unterordnung Gott gegenüber vorhanden ist.“

John Nelson Darby

Mit den Augen Gottes sehen

Wir laufen mit offenen Augen durch die Gegend und sehen jeden Tag viele Menschen, manche nur einmal, manche täglich.

Wie sehen wir sie? Wie würden wir sie beschreiben? Manche sind materiell reich, andere arm. Manche sind ganz ruhige Leute, andere vielleicht eher cholerisch. Manche halten wir für hoch begabt, andere sind eher „normal“ begabt. Manche führen ein  menschlich gesprochen wirklich astreines Leben, andere sind schon öfter Mal auf die schiefe Bahn geraten.

Wir sehen die Menschen und beurteilen sie, schieben sie in alle möglichen Schubladen. Ist das richtig, was wir da machen? Wir wollen uns mal fragen, wie Gott die Menschen sieht

Gott hat nicht so viele „Schubladen“ wie wir. Er hat nur zwei und Sein Urteil beruht nicht auf Vermutung und Vorurteil, sondern auf Seiner Allwissenheit. Die entscheidende Frage ist: Wie steht der Mensch zu Seinem Sohn Jesus Christus? Gott schaut nicht auf den materiellen Reichtum, auf die Begabung, auf die gute Lebensführung. Er sieht einen Menschen und sieht ihn entweder als Sein errettetes Kind oder als verlorenen Sünder.

Letztens saß ich in der großen Kantine der Firma, in der ich arbeite. Das saßen ca. 500 Menschen. Ich fragte mich: Wie voll wäre dieser Raum noch, wenn der Herr jetzt wiederkäme? Wir wollen den Herrn bitten, dass wir die Menschen um uns herum mehr mit Seinen Augen sehen! Das wäre das Ende jeder Gleichgültigkeit und jeder Bequemlichkeit.

Vielleicht würde sowas dabei rauskommen:

Ein Wort zur rechten Zeit

„Goldene Äpfel in silbernen Prunkgeräten: So ist ein Wort, geredet zu seiner Zeit“ (Sprüche 25,11). Das brauchen wir selbst, das brauchen andere. Ein gutes Wort, zur richtigen Zeit am richtigen Ort der richtigen Person in einer gottgemäßen Gesinnung gesagt, wirkt Wunder. Ein falsches Wort kann manches zerstören. Selbst wenn es gut gemeint ist. Wir sollen dadurch nicht Angst bekommen, etwas anderen zu sagen. Aber wir wollen daraus lernen, an der Hand des Herrn Jesus zu gehen, um in der rechten Weise eine Hilfe für andere zu sein.

Er gibt die Weisheit zum Reden!

 Setzt es nun fest in euren Herzen, nicht vorher darauf zu sinnen, wie ihr euch verantworten sollt; denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, welcher alle eure Widersacher nicht werden widersprechen oder widerstehen können.

Lukas 21 Vers 14 und 15

Wie oft machen wir uns Gedanken über vor uns liegende Gespräche, vielleicht Gespräche mit Nachbarn, vielleicht Interviews über den Glauben oder ähnliches. Doch selbst wenn wie vorher wissen, dass die Leute, auf die wir treffen werden, Gotteslästerer, Gottesleugner, Wunderheiler, Atheisten oder Feinde des Herrn Jesus und seines Kreuzes sind, dürfen wir uns die Verheißung unseres Herrn aus Lukas 21 zu eigen machen und einfach Ihm vertrauen.

Wahrer Trost

Wenn uns Angehörige genommen werden, wenn wir einsam sind oder Freunde uns verlassen, fehlt uns oft das Mitempfinden anderer und deren Trost. Wie gehen wir damit um, wenn niemand da ist, der die Not mitträgt und das mitempfindet, was einen niederdrückt?
Als der HERR Jesus seinen Jüngern sagte, dass er überliefert würde, um für sie zu sterben, und einer von ihnen IHN verraten würde, musste er feststellen, dass sie kaum darauf eingingen. Sie stritten sich vielmehr darum, wer von ihnen der Größte sei.
…,und ich habe auf Mitleid gewartet, und da war keins, und auf Tröster, und ich habe keine gefunden. (Ps. 69,21)
Und es kam noch viel schlimmer.
Es verließen IHN alle und flohen. (Mk.14,50)
Die letzten Schritte bis zum Kreuz musste ER ganz alleine gehen. Wer kann uns dann besser verstehen als ER, der so einsam war wie sonst keiner? Wer kann tiefer mitempfinden als der HERR Jesus?
Sein Leiden ist jetzt vorbei. Und darum kann er jetzt im Himmel für uns als Hoherpriester tätig sein und sich für uns verwenden. ER kann sich jetzt ganz unseren Nöten und Schwierigkeiten zuwenden, weil ER selbst die Erfahrung hier auf der Erde gemacht hat.
Wir haben den HERRN, der uns hilft, und uns den Trost gibt, den wir brauchen. Ja noch mehr, er bittet Gott für uns für unsere Not.
Daher vermag er diejenigen auch völlig zu erretten, die durch IHN Gott nahen, indem er allezeit lebt, um sich für sie zu verwenden. (Heb. 7,25)

Auf dem Wasser gehen

Wer einmal mit dem Herrn auf dem Wasser gegangen ist, der will nie mehr in einem Boot sitzen!

William Mac Donald

Seite 1 von 3

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén