Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: November 2020 Seite 1 von 4

zu vermeidende Fehler

Neulich las ich einen Artikel über einen Fussballtrainer, der kurz vor dem Rausschmiss steht.

Vier Fehler wurden im angelastet:

– keine Antwort für Fehler in der Abwehr
– Fehler im Führungsverhalten des Trainers
– für den Gegener leicht zu durchschauende Spiel-Taktik
– fehlen eine Leitfigur im Team.

Dabei dachte ich an die Qualitäten, die diejenigen im geistlichen Bereich aufweisen sollen, die vorangehen. 1.Timotheus 3 Verse 1 – 7

– „nicht dem Wein ergeben, kein Schläger, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend, nicht ein Neuling.“ Wenn diese Dinge beachtet werden, bietet man keine Angriffsfläche für den Feind

– „der dem eigenen Haus wohl vorsteht.“ richtiges Führungsverhalten im kleinsten Bereich als Qualifikation für weitere Aufgaben

„Er muß aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen sind.“ Die Leute müssen ihn „durchschauen“ um zu erkennen, dass er sich richtig verhält.

„lehrfähig“ Das, was sie selbst aus der Bibel gelernt und erkannt haben, geben sie an andere weiter. Dadurch befähigen sie andere, später solche zu sein, die vorangehen.

Das Herz ist wie es ist

Arglistig ist das Herz, mehr als alles, und verdorben ist es; wer mag es zu kennen?

Jeremia 17 Vers 9

Ja – unser Herz und seine Gedanken. Wer würde nicht der Aussage Gottes in Jeremia 17 zustimmen, wenn er/sie ehrlich ist? Immer wieder erkennen wir – meist zu spät – zu was unser Herz fähig ist und dass es wirklich böse ist.

Trotzdem – als gläubige und wiedergeborene Christen, die an den Herrn Jesus glauben, dürfen wir „in Neuheit des Lebens“ unseren Weg gehen, was auch beinhaltet, dass der Heilige Geist auch unsere Gedanken und unser Herz lenkt.

Überlassen wir aber Ihm täglich diese Führung?

Blog der Ermunterung!

„Deshalb ermuntert einander und erbauet einer den anderen, wie ihr auch tut.“ (1. Thessalonicher 5,11)

Wir wollen uns alle bemühen, durch diesen Blog uns gegenseitig zu ermuntern und eine Hilfe zu sein. Dieser Vers steht auch als „Motto“ auf der Startseite.

Mein Heiland

Wenn ich an meinen Heiland denk,
füllt sich mein Herz mit Freud.
Wie wird’s erst sein, wenn ich ihn seh
dort in der Ewigkeit!

Nie wird mein Lob vollkommen hier.
Wer, Herr, erfasst dich ganz?
Herrlicher Name Jesus Christ,
göttlicher Himmelsglanz!

Hoffnung bist du für meine Seel,
in allem Leid mein Glück;
bringst mich aus aller Traurigkeit
ins Vaterhaus zurück.

Heiland, Du Licht der ganzen Welt,
Tröster in jedem Leid.
Dir will ich dienen allezeit,
hier und in Ewigkeit.

Text: Johannes Haas

Echter Gewinn

"Wenn aber dein (Glaubens)Bruder gegen dich sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, hast du deinen Bruder gewonnen." Matthäus 18 Vers 15

Die Situation kennen wir vielleicht. Ein Gläubiger hat gegen uns gesündigt. Trennend steht diese Sache zwischen uns. Was ist jetzt zu tun? Hingehen! Das kann ziemlich schwer fallen. Aber wenn wir das mögliche (und von Gott absolut gewollte) Ziel vor Augen haben, kann es für uns keine Alternative geben.

Wie schön ist es, wenn nach so einer Aussprache die Sache aus dem Weg geräumt ist und man sich in den Arm nehmen kann.

Dann haben wir wirklich gewonnen. 

Die Sünde lagert vor der Tür

Kennen wir nicht alle mehr oder weniger einen Zustand, der sich gut durch die Lage Kains beschreiben lässt? Gott sagt zu ihm:

Und der HERR sprach zu Kain: Warum bist du ergrimmt, und warum hat sich dein Angesicht gesenkt? Ist es nicht so, dass es sich erhebt, wenn du wohl tust?Hiob 11,15)" data-original-title=""> Und wenn du nicht wohl tust, so lagert die Sünde vor der Tür.  (1. Mo 4,6-7).

Es gibt leider Zeiten im Leben des gläubigen Christen, bei denen er spürt und weiß, dass er nicht nah genug bei Gott ist. Trotz dieser Kenntnis und diesem Bewusstsein fehlt oft die Bereitschaft oder die Kraft, etwas an diesem Zustand zu ändern. Dann wissen wir sogar: Jetzt lagert die Sünde vor der Tür. Jetzt ist Vorsicht angebracht! Vielleicht ist noch nicht viel „passiert“, aber wenn wir jetzt nicht wachsam sind…

Hierbei hilft nur ein schonungsloses Aufdecken und Verurteilen dieses Zustandes und seiner Hintergründe und Vorgeschichte vor Gott. Wir müssen Gott nahe sein, sonst kommt die Sünde früher oder später durch die Tür, auch wenn wir das eigentlich nicht wollen. Am besten lassen wir es nicht zu einem solchen Zustand kommen, sondern lassen uns rechtzeitig zurück in die glückliche Gemeinschaft mit Gott, dem Vater und dem Sohn, Jesus Christus, zurückbringen.

Bei Kain kam die Sünde wirklich durch die Tür: Er brachte seinen Bruder Abel um. Der erste Mord der Menschheitsgeschichte. Hätte Kain doch auf die prüfende Frage Gottes hin schon den Rückweg angetreten!

Geduld ist so schwer

„sieben Tage sollst du warten, bis ich zu dir komme.“
Und er wartete sieben Tage,…aber Samuel kam nicht.
1. Samuel 10 Vers 8 und 13 Vers 8

Saul wartete die 7 Tage, aber eben nicht bis Samuel kam! Das hatte schwerwiegende Folgen. Letztendlich trug es dazu bei, dass er das Königtum verlor.

Auch uns faellt es oft sooo schwer, Geduld zu haben und zu warten.

Wir wollen uns ermuntern, doch geduldig zu sein und auf Gottes Antwort, auf Gottes Weisung zu warten.

Entweder – oder

 

"Wer den Sohn hat, hat das Leben;

wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht."

 

Die Bibel, 1. Brief des Johannes, Kapitel 5 Vers 12

 

 

Entrüstung

„Entrüstung = Ein erregter Zustand der Seele, der meist dann eintritt, wenn man erwischt wird“, sagte einmal der Dichter, Zeichner und Maler, Wilhelm Busch (1832-1908).

Ist es nicht oft so, dass wir mehr entrüstet sind, wenn man uns entlarvt und unsere Schliche aufdeckt – vielleicht sogar ein rechtlich einwandfreies Verhalten, aber moralisch nicht in Ordnung -, obwohl wir statt Entrüstung eher Zerknirschung zeigen sollten? Natürlich sollten wir traurig und entrüstet sein, wenn der Herr verunehrt wird. Und das erst recht, wenn wir diese Unehre verursacht haben. Aber das sollte mit einem echten Bekenntnis verbunden sein. Nicht mit einer Entrüstung über jemand anderes, der vielleicht in detektivischer Weise etwas aufgedeckt hat.

„Die das Gesetz verlassen, rühmen die Gottlosen; die aber das Gesetz beobachten, entrüsten sich über sie“ (Sprüche 28,4). „Es ist gut für mich, daß ich gedemütigt wurde, damit ich deine Satzungen lernte“ (Psalm 119,71).

Wut oder Demut

Und alle gaben ihm Zeugnis und verwunderten sich über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund hervorgingen;

Und alle in der Synagoge wurden von Wut erfüllt, als sie dies hörten.
Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn bis an den Rand des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, um ihn hinabzustürzen. (Lukas 4,22.30)

Was für ein Gegensatz! In Vers 22 lesen wir, dass sie die Worte des Herrn als Worte der Gnade empfanden, dann in Vers 30 sind sie voller Wut und wollen den Herrn töten. 

Was war geschehen? Der Herr hat ihnen ihren eigenen Zustand vor Augen gestellt. Sie würden ihn als den „Arzt“ ablehnen, stattdessen würden andere in die göttlichen Segnungen kommen. Sie fühlten sich in ihrem Stolz verletzt und aus einer gewissen Anerkennung der Worte der Gnade wurde Wut und Hass. 

Ohne näher auf die Umstände und speziellen Belehrungen dieses Abschnittes einzugehen, möchte ich für uns eine Anwendung machen. Wir erfreuen uns zurecht an „Worten der Gnade“, ermunternde Gedanken über die Gütigkeiten und Hilfe des Herrn. Aber wie reagiere ich, wenn ich in das Licht Gottes gestellt werde und schonungslos aufgedeckt wird, was in meinem Herzen ist? Kommt dann Wut oder Trotz oder Ablehnung hoch? Oder beuge ich mich dann unter dieses Wort und erkenne in Demut meinen eigenen schwachen Zustand an, mit der Bitte im Herzen, dass der Herr mich ändert?

Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade. … Demütigt euch vor dem Herrn, und er wird euch erhöhen.(Jak. 4,6.10

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