Christus stellte den vollkommenen Menschen vor Gott dar und gleichzeitig Gott vor dem Menschen.

  1. Er verwirklichte vollkommen, was Gott eigentlich von dem Menschen erwartet hatte: Ein Leben in Heiligkeit, ein Leben, das ein beständiger Wohlgeruch für Gott war. Er stellte damit den Menschen vor Gott dar, wie Gott es gefiel. Dabei verherrlichte Er Gott noch mehr, als es Adam selbst im Zustand der Unschuld in Ewigkeit nicht hätte tun können, denn Christus war vollkommen in einer Welt der Sünde, der Anfechtung und einer Welt unter der Herrschaft Satans.
  2. Christus zeigte in Seinem Leben auch vollkommen, wer Gott ist. „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (Johannes 14,8). Nie zuvor war uns Menschen so deutlich vor Augen gemalt worden, wer Gott ist. Kein Prophet des Alten Testaments und kein Apostel hatte oder hätte dies so darstellen können. In Christus erblickt das Auge nur Vollkommenheit, nie gab es einen Schatten, nie zeigte Er einen Wesenszug Gottes auf Kosten eines anderen; alles war stets an seinem Platz.

Der Blick auf Christus darf uns immer wieder zur Bewunderung und Anbetung führen.