Näher dran… - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Näher dran…


Freitag, 13. Februar 2009

Näher dran…

Im Obersaal bei der Passahfeier. Die Jünger liegen zusammen mit ihrem Herrn und Meister zu Tisch. Da sagt der Herr Jesus: Einer von euch wird mich überliefern. Alle blicken sich erstaunt an. Natürlich wollen sie gerne wissen, von wem Er spricht. Also winkt Petrus dem Johannes zu, er solle doch mal den Herrn fragen, wen dieser meine.

Warum sollte Johannes dies tun, konnte Petrus nicht auch selbst sich an den Herrn wenden? Die Antwort ist ganz einfach: Johannes war näher. Er lehnte an der Brust Jesu, er war ganz nah am Herzen seines Herrn. Er brauchte nicht erst dorthin zu gehen, um die Frage zu stellen, nein, er war schon dort.

Ist das auch unser ständiger Platz? Sind wir immer so nah beim Herrn, dass wir ihn auch ständig Fragen stellen könnten? Oder müssen wir dafür erst unseren Arbeitstag vollenden, nach Hause fahren, uns zurückziehen, uns besinnen, vielleicht sogar erst die Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus wiedersuchen, um dann endlich mit Ihm zu sprechen?

Henning Brockhaus

1 Kommentar to “Näher dran…”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Näher dran… näher bei IHM…

    Ich finde es wirklich “göttlich” mir dem begnadigten Sünder diese Nähe zu schenken… in allen Situationen… mit allen Lasten und Freude… ist ER für mich da. ER ist nah! Ich muß Ihn nicht suchen… nicht warten auf eine besondere Gelegenheit… ER ist da für die SEINEN.
    ER ist auch für mich da.

    2. Chronik 16,9 “Denn des Herrn Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf IHN gerichtet ist…”

    Und in SEINER Fürsorge hat ER mir den Sachwalter gesandt… wie mir der “Schnabel” gewachsen ist darf ich zu IHM reden… beten und rufen. “So wie ich bin”, komm ich zu DIR… so heißt es in einem schönen, alten Evangeliumslied.

    Römer 8, 26 Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich’s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich (vertritt, tritt ein;) für uns in unaussprechlichen Seufzern.

    So wie ER mir im Alltag nahe ist… so ist ER mir jedoch auch nah im “stillen Kämmerlein”… das will ich nicht versäumen…
    Darum ist’s gut, dass man am frühen Morgen das Gebet das erste und am Abend das letzte Werk sein lässt. Martin Luther

    ………………………………………………………………………
    Näher, noch näher
    Näher, noch näher, fest an Dein Herz
    ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
    Birg mich aus Gnaden in Deinem Zelt,
    schirme und schütze mich, Heiland der Welt!

    Näher, noch näher! Ganz in den Tod
    gebe ich willig, mein Heiland und Gott,
    was Deinen Segen hemmte in mir:
    weltliche Freuden und irdische Zier.

    Näher, noch näher! Völl’ger und frei,
    bis alles eigene Ringen vorbei,
    bis all mein Leben Dein Abglanz ist
    und Du, Herr Jesus, mein alles mir bist!
    (Lelia Morris, deutsch: Hedwig von Redern)

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